Ton, Steine, Beton
Nicht nur für Kenner: Outsider-Art in der Gruppenschau „Just Another Day“. Außerdem Yelena Popova und Michael Heizer.
Nicht nur für Kenner: Outsider-Art in der Gruppenschau „Just Another Day“. Außerdem Yelena Popova und Michael Heizer.
Die Semperoper, das Gewandhaus, die Musikfestivals in Gohrisch und Moritzburg – alle versuchen, trotz Corona ihre Zukunft zu planen. Doch das ist nicht so einfach.
Er lässt Kunst auf Mode treffen: Der chinesische Maler Xue Liu arbeitet seit zwei Jahren nicht mehr auf Leinwand, sondern auf T-Shirts, Taschen und Jacken.
Der Philosoph Markus Gabriel hat ein neues Buch veröffentlicht und ist ein gefragter Interviewpartner in der Corona-Krise. Aber sagt er, was er schreibt? Oder widerspricht der öffentliche Intellektuelle dem Theoretiker?
Die Salzburger Festspiele sollen ab dem 1. August trotz Corona stattfinden. Helga Rabl-Stadler und Markus Hinterhäuser, die Präsidentin und der Intendant, stellen das Programm vor – und erklären die Schwierigkeiten beim Ticketverkauf.
Wie kleinere Galerien die derzeitige Krise überleben, hängt auch davon ab, wie solidarisch sich ihr Umfeld zeigt. David Zwirner holt junge Galerien mit Nachwuchskünstlern auf seine Website.
Das Konzertgeschäft liegt brach, also muss die Musikbranche sich wandeln und neue digitale Wege suchen. Was in der Krise klappt, wird danach kaum verschwinden.
Kölner Vorschau: Moderne und Zeitgenossen von Hans Arp bis Luc Tuymans bei Van Ham.
Eine ungewöhnliche Kindesanbetung ziert die Altmeisterauktion und das 19. Jahrhundert lockt mit einer jungen Frau im Nachtkleid. Vorschau: Alte Meister und 19. Jahrhundert im Dorotheum.
Am Flughafen Köln/Bonn ist ein Parkdeck zum Kunstraum geworden. 50 Künstler stellen hier 300 Arbeiten aus.
Das Parkhaus am Flughafen Köln/Bonn wird ohnehin wenig genutzt im Moment. Zeit für eine Drive-In-Kunstausstellung, dachte sich nun ein findiger Veranstalter.
Du kannst Google nur fragen, was du schon weißt: Ein Telefongespräch zwischen dem Dramaturgen Carl Hegemann (Berlin) und dem Kulturtheoretiker Boris Groys (New York) über die Infektion des Intellekts im Internet.
Münchens Literaturhaus aktualisiert das Demokratieverständnis von Thomas Mann. Dabei begeistert die Ausstellung „Democracy Will Win“ mit einer klugen Szenographie.
In einem Beitrag in den sozialen Medien äußert sich Banksy zu Rassismus und den Protesten um „Black Lives Matter“. In einem Statement kritisiert er zudem das „weiße System“.
Beim FC Bayern gibt es einen Trainer, der den hochbegabten Kai Havertz besonders schätzt. Aber die Vereinsführung äußert sich zurückhaltend. Und bei Leverkusens Duell mit den Münchnern fehlt Havertz kurzfristig.
Sammler verlassen die Hauptstadt, Galerien ächzen, Künstler finden immer weniger Raum. Und dann bedroht auch noch Corona die Clubszene. Zeit für radikales Umdenken an der Spree.
Die Corona-Krise hat Londons Konzertleben eingeschüchtert. Aber John Gilhooly bietet in der Wigmore Hall gemeinsam mit der BBC Konzerte an, die in die Zukunft weisen.
Keineswegs nur wegen Corona stockt die sogenannte Reform von hr2-Kultur. Das ist gar nicht schlecht. Denn das hessische Radiojuwel braucht vor allem Kontinuität. Und mehr Hörer.
Los Angeles war in den vergangenen Jahren als Popmetropole ein wenig in den Hintergrund gerückt. Doch das ist vorbei – dank einer besonderen Szene.
Künstler wie The Weeknd fordern die großen Unternehmen der Musikindustrie auf, den Kampf gegen Rassismus auch finanziell zu unterstützen. Diese reagieren – auf verschiedenste Weise.
Die Zustände in unseren Fleischfabriken sind skandalös. Aber warum reden jetzt alle von den Menschen und nicht von den Tieren?
Wie können Clubs durch die Krise kommen? Das Robert Johnson ist besonders kreativ und ruft mit der Aktion „See you soon“ seine Fans zu Hilfe. Ein Interview mit dem Clubgründer Ata Macias über die Corona-Zeit.
Ein Südstaatenrocker, der reflektiert über Feminismus spricht und den Präsidenten angreift? Ja, das gibt es: Jason Isbell hat vier Grammys und eine Sucht überwunden. Sein neues Album „Reunions“ ist ein Rock-Meisterwerk von geradliniger Komplexität.
Das Filmfestival Cannes verzichtet wegen der Corona-Krise nicht ganz auf seine 73. Ausgabe. Statt Trophäen vergibt es ein Gütesiegel. Ein solches bekommt auch ein Film eines deutschen Regisseurs.
Eigentlich sollte jetzt die Architektur-Biennale stattfinden. Sie wurde auf 2021 vertagt. Was bedeutet das für den deutschen Pavillon und das Projekt „2038“ – und was passiert mit dem, was man zeigen wollte?
Das Konzertleben steht weiterhin nahezu still. Viele Musiker sind daher auf neue Einkommensquellen angewiesen. Digitale Abo-Plattformen wie Patreon könnten ein Weg sein.
Ulrich Raulff, Chef des Instituts für Auslandsbeziehungen, erklärt im Gespräch, wie er mit weniger Geld mehr machen will. Und wie grenzüberschreitende Kulturarbeit derzeit funktioniert.
Hunderte Menschen haben sich am Mittwoch auch in Frankfurt solidarisch mit den „Black Lives Matter“-Protesten in den Vereinigten Staaten gezeigt. Sie kritisieren auch den Rassismus hierzulande.
Bloß weg aus der Tristesse des sozialistischen Realismus: Christo wurde im stalinistischen Bulgarien sozialisiert – und begründete damit die Reichstagsverhüllung.
Das Label von Ed Sheeran, Coldplay oder Cardi B kehrt an die Börse zurück und sammelt fast zwei Milliarden Dollar ein. Der Erfolg kommt nicht überraschend.
Am „Blackout Tuesday“ wollten viele Nutzer in den sozialen Medien ein Zeichen gegen Polizeigewalt und Rassismus setzen. Die Aktion hat wohl mehr geschadet als genutzt.
Jamie Foxx kniet nieder, George Clooney schreibt einen Essay und Sängerin Halsey wird bei einer Demonstration verletzt: In den Vereinigten Staaten positionieren sich Stars gegen Rassismus. Eine Hashtag-Aktion findet auch in Deutschland Unterstützer.
Er war ein begnadeter Weghexer und Wiederhervorbringer: Zum Tod des byzantinischen Weltverhüllungskünstlers Christo, der mit seinen Verschleierungen aufklärte.
Die Geigerin Anne-Sophie Mutter war mit dem Sars-CoV-2-Virus infiziert. Im Gespräch spricht sie über ihre Erkrankung, Homeschooling und den pandemiebedingten Konzert-Ausfall. Und sie verrät, was sie mit dem „Star Wars“-Komponisten John Williams verbindet.
Politiker und Kulturschaffende ehren den verstorbenen Verhüllungskünstler Christo. Mit seinen Mammutwerken faszinierte er Millionen von Menschen, wie 1995 mit dem verhüllten Reichstag. Trotz seines Todes soll sein letztes Projekt 2021 realisiert werden.
In Deutschland hat Christo die Verhüllung des Reichstags vor 25 Jahren ewigen Ruhm gebracht. Weltweit faszinierte die Schönheit seiner in abstrakte Objekte verwandelten Gebäude und Landschaften Millionen. Nun ist er gestorben.