„Ein echter Rassist würde sich wahrscheinlich nicht bei uns melden“
Jacques Bastien hat eine Agentur für schwarze Influencer. Er findet, nach dem Tod von George Floyd sind Wohlfühlbotschaften fehl am Platz.
Jacques Bastien hat eine Agentur für schwarze Influencer. Er findet, nach dem Tod von George Floyd sind Wohlfühlbotschaften fehl am Platz.
In Italien wacht der Bademeister über die Abstandsregeln zwischen den Liegen. Auf Plexiglaswände kann man verzichten. Aber es wird minutiös festgelegt, wie sich Betreiber und Gäste von Strandbädern im „Pandemie-Sommer“ 2020 zu verhalten haben.
Der italienische Künstler Alex Braga stellt in seinem Musikvideo „Spleen Machine“ den humanoiden Roboter COMAN+ vor.
Das heutige Berlin entstand durch einen Verwaltungsakt. Seitdem sucht die Stadt mit den vielen Kiezen nach einem echten Zentrum. Eine Ausstellung in der Kommunalen Galerie Berlin hält diese Suchbewegung in Bildern fest.
Neue Saison, alter Plan: Die Burgfestspiele in Bad Vilbel bieten für nächstes Jahr Ersatztermine an. Wie hoch der Verlust für die Stadt sein wird, ist noch unklar.
Vincent van Gogh hatte von einer Künstlergemeinschaft geträumt, Paul Gauguin von Einsamkeit. Die Künstler schrieben sich Briefe – und einen sogar gemeinsam. Das einzigartige Dokument wurde jetzt für 210.600 Euro versteigert.
Die Corona-Pandemie zerschlägt Wirtschaftsmodelle und Konzertprogramme bei den Musikfestivals. Aber das Mozartfest Würzburg schafft es trotzdem, ein Ort der Besinnung und der Exzellenzförderung zu bleiben.
Nur ihre ersten Kindheitsjahre verbrachte Anne Frank in Frankfurt. Und doch gilt sie als die größte Tochter der Stadt.
Nimmt uns die Technik Aufgaben ab? Bleiben unsere Berufe, oder werden sie sich schon bald gänzlich wandeln? Wir haben Menschen aus fünf unterschiedlichen Branchen gefragt, wie sie sich ihre Arbeit im kommenden Jahrzehnt vorstellen.
Joanne K. Rowling hat offenbar ein Tabu gebrochen. Sie möchte, dass Frauen als Frauen bezeichnet werden, nicht als „Personen, die menstruieren“. Das passt der Transgender-Lobby nicht. Nun gibt es sogar in ihrem Verlag Probleme.
Der schwedische Künstler Hakan Lidbo hat einen Corona-Hut gebaut. Ein Alarm ertönt, wenn Menschen dem Träger zu nahe kommen. So soll die Verbreitung des Coronavirus verhindert werden.
Der einstige Kinderstar Justin Timberlake über seine Zeit bei der Boyband NSYNC, den Soundtrack zum Film „Trolls World Tour“ und inspirierende Playlists von jüngeren Kollegen.
Weltweit werden aktuell die Statuen mutmaßlicher Protagonisten des Kolonialismus geschleift. Das aber blendet Geschichte in doppelter Hinsicht aus. Zur Verwechslung von Bildern des Bösen mit dem Bösen selbst.
Leningrad, Winter 1955: Die afroamerikanische Everyman Opera Company ist angereist, um Gershwins „Porgy and Bess“ aufzuführen. Erinnerung an eine historische Begegnung.
Geschlossene Stadien, abgesagte Spiele, Milliardenverluste: Sportliche Großereignisse sind in Amerika derzeit kaum möglich. Der Kampfsportveranstalter UFC sucht einen Ausweg – und mietet dafür gleich eine ganze Insel.
Lisa Batiashvili gehört zu den führenden Geigerinnen unserer Zeit. Im Interview spricht sie über das Reisen, ständige Verfügbarkeit und ihre Sorge um Georgien.
Was bringen die Hilfspakete von Bund und Ländern den freien Künstlern? Eine Recherche in der Berliner Kunstszene.
Es gibt wieder Musiktheater in Berlin. Die Deutsche Oper geht mit einem handlichen Open-Air-„Rheingold“ voran: Das Ensemble macht das Parkhausdeck zur Bühne.
Zwischen „Big Brother für Klassik-Fans“ und Biopic für Coronauten: Jan-Christoph Gockel hat am Staatstheater Mainz aus „Beethoven“ ein wildes, sehenswertes Fernsehspiel gemacht.
Er spielte bei King Crimson und schrieb für Streichquartette. Seine Bands waren Musikhochschulen, die man als promovierter Künstler verließ. Nun ist der Jazzpianist Keith Tippett gestorben.
Eine virtuose Momentaufnahme von Adolph Menzel zeigt fünf junge Frauen beim Kaffee. Vorschau: Alte Meister und 19. Jahrhundert bei Karl & Faber in München.
René Goscinny, der Kopf hinter „Asterix“, durchlitt viel, bis er Erfolg hatte. erine Tochter Anne hat der französischen Zeichnerin Catel davon erzählt. Und dann hat die mit ihrem Band „Die Geschichte der Goscinnys“ leider bewiesen, dass es noch viel weniger witzig geht.
Ken-FM ist bekannt für krude Thesen, die sich gegen den Milliardär Bill Gates richten. In der Pandemie wurde die Plattform eine der umsatzstärksten Nachrichten-Apps des Landes.
Diesmal draußen: Das Berliner Ensemble zeigt dramatische Miniaturen, das Deutsche Theater „Die Pest“.
Das Werk von Friedrich Hölderlin hat zahllose Interpreten auf den Plan gerufen. Vielleicht aber kann man auf seine Kunst nur mit Kunst reagieren. Wie Anja Harms und Eberhard Müller-Fries.
Win-Win in Wien? Die Albertina gewinnt ein komplettes neues Haus für Österreichs Moderne hinzu. Dabei zeigt sich, dass die künstlerische Entwicklung von 1945 an im Nachbarland vielfach überraschend anders verlief.
Kurz vor der Revolution von 1848 gründeten Musiker, Künstler und Autoren in Frankfurt den Verein „Tutti Frutti“. Und schrieben einen gemeinsamen Roman. Was wurde aus ihm?
Jetzt sorgt die Zeit dafür, dass alles aufgedeckt wird: Ein Gespräch mit Monica Bellucci über den Skandalfilm „Irreversibel“, ihre Vorliebe für Frauenrollen in Männerwelten – und Opfer für die Leidenschaft.
Das nachträglich eingebaute Schlüsselloch: Eine Edition präsentiert die Briefe des Komponisten John Cage an den Choreographen Merce Cunningham zusammen mit Bildern vom gemeinsamen Leben der beiden Künstler.
Oliver Reese, Chef des Berliner Ensembles, sorgt im Kulturbetrieb zurzeit für Furore. Das hat mit ein paar abgeschraubten Stühlen zu tun. Und mit der Frage, welche Zukunft das Theater in Zeiten von Corona noch hat.
In der Bundesrepublik nimmt der Rassismus zu, darauf deuten Statistiken hin. Ein Bariton, ein Krebsforscher, eine Kulturanthropologin und ein Polizeikommissar erzählen, wie sie damit umgehen.
Die Ausstellung „Talent kennt kein Geschlecht“ im Museum Georg Schäfer in Schweinfurt zeigt großartige Bilder. Doch sie scheitert an falschen Saaltexten.
Influencer zeigen auf Instagram, wie sie wohnen. Die Bilder prägen den Geschmack einer Generation. Aber warum schauen sich täglich Millionen die Einrichtung anderer Leute an?
Bunt und verrückt: Die ausladenden Hüte des französischen Künstlers Dominique Pouzol sollen dem Träger helfen, die Corona-Abstandsregeln einzuhalten.
Kaum hatte sie ihre Form gefunden, stellte sie im Epochenjahr 1968 die Arbeit auch schon wieder ein: In der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen ist das Rätsel Charlotte Posenenske zu studieren.
Younes Zarou und Onkel Banjou erreichen auf Tiktok ein Millionenpublikum. Sie reden darüber, wie häufig sie Rassismus erleben, wie sie mit Hatern umgehen – und wie politisch Influencer sein dürfen.