Steht ein Pop-up in der Provinz
Es ist für seine Architekten ein Symbol: das Pop-up-Ensemble im Odenwald. Sie wollen den ländlichen Raum stärken. Die Zukunft liege im Grünen, sagen sie.
Es ist für seine Architekten ein Symbol: das Pop-up-Ensemble im Odenwald. Sie wollen den ländlichen Raum stärken. Die Zukunft liege im Grünen, sagen sie.
Miley Cyrus, Justin Bieber, Angela Merkel und Emmanuel Macron: Weltstars engagieren sich gemeinsam mit Staats- und Regierungschefs im Kampf gegen die Corona-Pandemie. Deutschland macht dabei auch eine neue Hilfszusage.
Auf der Ausgangstür des Bataclan-Clubs war ein Bild zu sehen, das von dem britischen Streetart-Künstler stammen soll. Im Januar 2019 wurde die Tür gestohlen. Jetzt sitzen sechs Verdächtige in Untersuchungshaft.
Mitte des 18. Jahrhunderts schuf ein Fürst in Sachsen-Anhalt ein beachtliches Gartenreich. Spaziert man heute durch dieses Kunstwerk, erwartet einen das gesamte Repertoire des englischen Landschaftsgartens.
Vorige Woche wurde der aussichtsreichste Herausforderer Lukaschenkas bei den kommenden Präsidentschaftswahlen in Belarus verhaftet und die von ihm aufgebaute Kunstsammlung konfisziert. Jetzt wird ein Gemälde zum Symbol der Proteste in Minsk.
Die EU-Kommission ist Mitgastgeberin eines virtuellen Konzerts. Mit dessen Hilfe soll Geld für einen Impfstoff gesammelt werden. Präsidentin von der Leyen will auch zum Mikrofon greifen – ob sie singt, ist aber offen.
Ist es rassistisch, bei der Beurteilung von Musik nach Hautfarben zu unterscheiden? Im Pop ist das bis heute der Normalfall.
Nach der Urteilsverkündung: Lars Eidinger über seinen Freund Kirill Serebrennikow, die Atmosphäre der Angst in Russland und darüber, welcher künstlerische Widerstand nötig ist.
Überleben in der Arktis: Die kanadische Musikerin Tanya Tagaq schildert in ihrem ersten Roman „Eisfuchs“ eine von Gewalt und alten Mythen gezeichnete Jugend in einer majestätisch schönen Natur.
Die Ausstellung „Subjekt und Objekt“ in Düsseldorf präsentiert im Rundumschlag Fotokünstler zwischen Rhein und Ruhr. Dabei gestattet sie sich alle Freiheiten zwischen Sammelsurium und Fundgrube.
Von 2021 an sollen die Frankfurter Buchmesse, die Musik- und eine Gaming-Messe unter einem Dach vereint werden. Das Vorbild für das Konzept kommt aus den Vereinigten Staaten.
Kirill Serebrennikow wurde in Moskau für schuldig befunden, eine kriminelle Vereinigung gegründet und 1,6 Millionen Euro gestohlen zu haben. Seine Haftstrafe von drei Jahren wurde zur Bewährung ausgesetzt: Jubel vor dem Gerichtsgebäude.
Im Verfahren gegen Kirill Serebrennikow, das als Schauprozess gegen die liberale Kunstszene in Russland gilt, war noch Stunden nach dem Urteil das Strafmaß offen. Die Staatsanwaltschaft hatte sechs Jahre Haft gefordert. Jetzt wurde es verkündet.
Mit der radikalen Umgestaltung seiner Küstenlinie macht sich Oslo zum verschwenderisch dekorierten Schaufenster des norwegischen Ölreichtums.
Es geht um mehr als nur um die Abkehr von der Architektur der Nachkriegszeit: Der Abriss des Y-Blocks im Regierungsviertel spaltet das Land. Ein Gastbeitrag.
Gemeint, gemacht, gemahnt: Die Leipziger Ausstellung „Zero Waste“ geht unserem Konsumverhalten auf den Grund.
Die Frank-Walter-Retrospektive im Museum für Moderne Kunst in Frankfurt zeigt das Werk eines Mannes, das Ausdruck eines lebenslangen Ringens um die eigene Identität ist.
In der Gagosian Gallery in London sind Möbel aus der berühmten Casa Malaparte auf Capri zu bestaunen.
Die Causa Mbembe ist nur ein Fall von vielen: Es bestehen rechtliche Zweifel an der Antisemitismus-Strategie der Bundesregierung. Der Weg zum Bundesverfassungsgericht scheint vorgezeichnet. Ein Gastbeitrag.
Missverstandene Meisterschaft: Eine Hamburger Ausstellung widmet sich dem japanischen Kunstprinzip der Wiederholung.
Sunkist-Sonnen treffen auf Camus: Eine Ausstellung in Innsbruck zeigt Werke von Corita Kent, der „Lieblingsnonne“ Andy Warhols.
Digitale Sichtbarkeit: Museen müssen jetzt aus der Online-Erfahrung lernen, doch die digitale Verdopplung ist komplex und langwierig. Der Generaldirektor der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen gibt Hinweise.
Viele Rapper kündigen ihren Ruhestand an. Dabei sind sie noch nicht mal 35. Wie spießig ist das denn?
Als wäre die Pandemie nicht genug: Präsident Bolsonaro untergräbt das Fundament des brasilianischen Kulturbetriebs. Ein unerschöpflicher Pool williger Amateure, die er in Ämter hievt, hilft ihm dabei.
Die Pariser Modemarke will die Cruise-Kollektion am 22. Juli auf der Piazza in Lecce vorstellen – ohne Publikum. Das ist eine bemerkenswerte Nachricht.
Ernst Herzfeld entdeckte eine unvollendete Grabanlage bei Persepolis: Weshalb blieb auch der Wiederaufbau unvollendet? Briefe des aus Deutschland emigrierten Archäologen versprechen Aufschluss.
In Minsk hat sich die Zivilgesellschaft selbständig gemacht, doch in Armenien waren viele zu sorglos: Musiker aus postsowjetischen Ländern diskutieren die Folgen der Corona-Krise.
Als Theaterschauspieler war er längst ein Star, bevor er im Fernsehen als „Motzki“ bekannt wurde. Auch schwerste Rollen spielte er mit Leichtigkeit: Zum Tod des großen Charakterdarstellers Jürgen Holtz.
Der russische Starregisseur Kirill Serebrennikow soll nach dem Willen der Staatsanwaltschaft in Moskau in seinem umstrittenen Strafverfahren sechs Jahre ins Gefängnis. Eine Geldstrafe droht ihm zusätzlich.
Pastell und Neon, Schaumstoff und Drohnen: Was bedeutet die neue Ästhetik, die gerade in Kunst und Literatur entsteht?
Sie sind „usus“: Die Künstlerinnen Ulrike Stoltz’ und Uta Schneider aus Offenbach. Ihre wichtigste Arbeit sind Künstlerbücher. Dabei experimentieren sie und gehen immer wieder an die Grenze des Möglichen.
Popkultur prägt das Image der Vereinigten Staaten weltweit. Stand also die CIA hinter dem größten Hit der Scorpions? Und wieso steht die Psyche der CIA-Agentin aus einer Serie sinnbildlich für die amerikanische Seele?
Die virtuelle Präsenz funktioniert gut und der Besuch lohnt sich: Die Online Viewing Rooms der Art Basel können jetzt betreten werden.
Der Begriff „Großveranstaltung“ wird derzeit diskutiert, als vergnügte sich das ganze Land nur auf Volksfesten. Einen ganzen Wirtschaftszweig am ausgestreckten Arm verhungern zu lassen, ist allerdings keine Lösung.
Mit ihrer vielgestaltigen Programmarbeit bringt die Jazz-Initiative Frankfurt seit Jahren unterschiedliche Bands auf diverse Bühnen der Stadt. Auch in den Palmengarten.
In Frankfurt erinnert ein großes Graffito an die neun Opfer des rassistisch motivierten Anschlags von Hanau. Mit dem Werk wollen die Künstler auf fremdenfeindliche Gewalt aufmerksam machen und kritisieren dabei das Versagen des Staates.