Once upon a time in Weilmünster
Rudi Czech kennt noch den alten Glanz der Lichtspielhäuser. Er war Filmplakatemaler im ältesten Kino Hessens und erzählt, wie er nach 1945 die Boomjahre des Kinos in Deutschland erlebte.
Rudi Czech kennt noch den alten Glanz der Lichtspielhäuser. Er war Filmplakatemaler im ältesten Kino Hessens und erzählt, wie er nach 1945 die Boomjahre des Kinos in Deutschland erlebte.
Die Videoclip–App Tiktok ist unter den Internetplattformen ein kometenhafter Aufstieg gelungen. Doch vor allem in Amerika ist die App vielen zu chinesisch. Nun soll es ein Disney-Manager aus Amerika richten.
Von den Nationalsozialisten verfolgt, von den Briten auf dem Flüchtlingsschiff Exodus angegriffen: Esther Shakine erzählt ihre Geschichte auf ungewöhnliche Weise – als Comic.
Die Kulturpolitik im östlichen Mitteleuropa ist gespalten: In der Slowakei fordert die Präsidentin Unterstützung für Künstler, während der Regierungschef in Ungarn nicht ertragen will, dass er diese Sphäre nicht kontrolliert.
Hat er wirklich mit seinen Bildern die Sitten verdorben? Warum sich ein neuer Blick auf den Rokokomaler François Boucher lohnt, der an diesem Samstag vor 250 Jahren gestorben ist.
Wir schwingen die Hüften auch noch, wenn uns ein Messer im Oberschenkel steckt: Lady Gaga führt auf ihrem sechsten Album „Chromatica“ ernste innere Dialoge zu Discobeats.
Prophetische Botschaften an Europa: Wie sich die angesagte Petersburger Elektropopgruppe Shortparis auf die nächste Saison vorbereitet.
Ihre Sammlung gehört zu den besten der Welt, ihre Ausstellungen und ihre Partys sind gefragt: Was treibt die Kunstsammlerin Julia Stoschek an, die jetzt Berlin vorführt?
Das christliche Leben muss sich in der Corona-Krise im christlichen Handeln zeigen. Das gilt auch für uns Bischöfe, für die Kirche als Institution. Ein Gastbeitrag.
Die Corona-Krise hat auch die Graffiti-Szene zu neuen Ideen angeregt. Verschiedene Künstler reagieren auf den gesellschaftlichen Wandel – auch ohne Sprühdose.
Seine Bilder umarmen die Welt, und sein Elternporträt ist die Ikone Englands: Das Bucerius Forum in Hamburg zeigt das Lebenswerk des britischen Malers David Hockney im Zeitraffer.
Auch die Gesundheit von Insekten sei wichtig, sagt der russische Künstler Anatoly Konenko.
Singapur versucht, einen Grand Prix auf die Beine zu stellen – mit Publikum. Gerade erst musste der Stadtstaat noch sein Corona-Management verschärfen. Was steckt hinter den Plänen?
Im Herbst will die Römerkoalition entscheiden, wie sie auf Steuereinbruch und Haushaltsloch reagiert. Gedanken machen müssen sich Magistrat und Stadtverordnete aber jetzt schon.
Die Konzertbranche setzt in ihrer Not auf Live-Musik – aus dem Autoradio. Zu einem der größten Orte für solche Veranstaltungen zählt der Schützenplatz mitten in Hannover. Hupen ist verboten.
Die Corona-Krise trifft Drogenabhängige mit voller Wucht. Tanja Pöss ist eine der Klientinnen der Integrativen Drogenhilfe in Frankfurt, die ihr Leben auch während der Pandemie weiter in den Griff bekommen wollen.
Die „Sunday Times“ hat ihre jährliche „Rich List“ veröffentlicht, ein Ranking der vermögendsten Leute in Großbritannien. Darauf haben es auch einige Namen aus der Kunstwelt geschafft.
Für Komödie, Rémond Theater und andere Privatbühnen in Frankfurt ist die Lage höchst prekär: Prinzipal Claus Helmer und sein Schauspieler Stefan Schneider im Corona-Modus
Mit ihrer Kollaboration „Rain on Me“ halten sich Lady Gaga und Ariane Grande seit Tagen auf Platz eins der Charts. Die beiden Künstlerinnen haben mehr kreiert als nur eine Tanznummer.
Intellektuelle aus Afrika sollen in Berlin für Achille Mbembe interveniert haben, siebenhundert an der Zahl. Welche Namen stehen auf der Liste?
Hunderte von Kampfstieren ließen Züchter schon notschlachten, doch dem spanischen Kulturminister waren die Corridas keine Erwähnung wert, als es um den Corona-Rettungsplan ging. Ein Kulturkampf ist entbrannt.
Urban Priol eröffnet die an ein Autokino erinnernde Stage-Drive-Kulturbühne vor der Jahrhunderthalle Frankfurt. Es ist eine gelungene Premiere.
Thomas E. Bauer ist Sänger und Intendant der Konzerthalle Blaibach. Er will auf die Corona-Krise offensiv reagieren: mit vielen Veranstaltungen, die im Herbst zum ästhetischen Äquivalent der Wirtschaftskraft werden sollen.
Wie konnte es so weit kommen, dass Privatsammler Berlin vorführen? Und was können Stadt, Bund, Museen und Sammler jetzt unternehmen? Eine To-Do-Liste.
Die Corona-Krise hat neben Restaurants die Hotels hart getroffen. Jetzt bereiten sich viele Häuser auf zunehmende Lockerungen vor. Und auf einen Sommer, der Deutschland-Reisende auch nach Hessen führen soll.
Auf den Fenstern der Heilig Kreuz-Kirche im Münchner Stadtteil Giesing sind seit wenigen Monaten 1200 Röntgenaufnahmen von Lungen zu sehen. Jetzt haben sie pandemische Brisanz erlangt.
Der eine, Sido, verbreitet in Socken Verschwörungstheorien und sagt nachher, so war es nicht gemeint. Der andere, Peter Maffay, sammelt Unterschriften für die Rückkehr der Konzertkultur. Über die alte Schule konstruktiver Agitation.
Auch berühmte Sänger trifft die Corona-Krise hart. Der Gießener Anwalt Turgay Schmidt setzt sich für Künstler ein – und fordert neue Regeln.
Endlich wirklich geöffnet: Die Leipziger Jubiläumsschau zu Max Klinger, der mit seinen Werken, aber auch mit seiner Begeisterung für Rodin Epoche gemacht hat.
Profitieren Eltern oder Autokäufer? Viele Milliarden sollen fließen, um die Folgen der Krise abzumildern – da sind sich Parteien, Arbeitgeber und Gewerkschaften einig. Doch wenn es um die Verteilung geht, hören die Gemeinsamkeiten schnell auf.
Die Naturhistorischen Sammlungen des Museums Wiesbaden sind in einer großen Sonderausstellung „Schmetterlingen auf der Spur“ zu sehen und präsentieren Aquarelle des Illustrators Johann Brandstetter.
Bundesfinanzminister Olaf Scholz plant offenbar eine Zahlung von 300 Euro für jedes Kind. Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet hat noch mehr im Sinn.
In der Musik geht es um mehr als Exzellenz: Das Berliner Rundfunk-Sinfonieorchester tröstet Senioren mit Freiluftkonzerten im Kammermusikformat.
Konzertverbote, hungerstreikende Künstler und authentische Musik: Der türkische Staat fürchtet sich vor Protestmusik. Das bekommt die Band Grup Yorum zu spüren.
Solo-Selbständige sind besonders hart von den Corona-Folgen betroffen. Viele von ihnen sind in Hartz IV gerutscht und müssen ihre Leben jetzt ganz neu ausrichten. Fünf Menschen erzählen, wie sich das anfühlt.
In Wiesbaden wollten 30 Zuschauer nach dem monatelangen Lockdown wieder Theater sehen: Wie die Bühnen unter Coronabedingungen wieder öffnen und welche Fragen sich jetzt stellen.