Gedanken, die man trinken kann
Charles Schumann betreibt seit fast vierzig Jahren in München die berühmteste Bar der Welt. Ein Glückwunsch zum achtzigsten Geburtstag.
Charles Schumann betreibt seit fast vierzig Jahren in München die berühmteste Bar der Welt. Ein Glückwunsch zum achtzigsten Geburtstag.
Himmel und Erde: Rund um den klösterlichen Stiftsbezirk mit der ältesten Büchersammlung Europas sonnt sich St. Gallen in einem weltlichen Wohlstand, der sich dem jahrhundertelangen Handel mit Textilien verdankt.
„Jeder Mensch sollte Künstler sein“, schreibt Novalis 1798. In einer Welt von Influencern ist dieser Gedanke aktueller denn je. Neben dem Geburtshaus Goethes lässt sich das alles von nun an studieren.
In Heidelberg eröffnet ein neues Zentralarchiv, um das jüdische Leben nach 1945 zu dokumentieren. Für den Leiter zeigen die Bestände, „wie man aus dem Nichts wieder jüdisches Leben in Deutschland entwickeln konnte“.
Die Märchen der Brüder Grimm erscheinen bis heute in immer neuen Ausgaben. Julie Völks Bilder interpretieren sie als Ausgangspunkt für schöpferische Phantasie.
Die Herbstauktionen bei Kornfeld in Bern fahren mit Kunst des 16. bis 19. Jahrhunderts und mit Druckgraphik Alter Meister auf. Die Gesamterwartung liegt bei mehr als 54 Millionen Franken.
Wie erzählt man Zeitgeschichte? Uwe Wittstocks „Februar 1933“ berichtet von deutschen Künstlern und Literaten in einem singulären Moment. Eine Buchrezension zwischen Kunst und Terror.
Er war nicht nur ein Modezar, sondern auch ein unersättlicher Sammler: Ende des Jahres soll der Nachlass von Karl Lagerfeld zur Auktion kommen. Für seine Fans dürfte es ein Fest werden.
Die letzten Stoffbahnen werden heute abgerollt: Der Arc de Triomphe in Paris wird nach Plänen des Künstler-Ehepaars Christo und Jeanne-Claude verhüllt. Das Wahrzeichen der französischen Hauptstadt ist kaum wiederzuerkennen.
Münchner Galerien, Museen und Institutionen laden mit ihrem Herbstprogramm „Open Art“ zum Besuch. Zu Gast sind diesmal auch Galeristen-Kollegen aus der ganzen Welt.
Das Publikum strömt noch nicht wieder so rege in die Kulturstätten. In der Talkrunde des musikalischen „Abends für die Alte Oper“ blickten die Dezernentin und die beiden Kulturmanager gemeinsam in die Zukunft.
Nach zehn Jahren der Vorbereitung wird in Frankfurt das Romantik-Museum eröffnet. Es schenkt der schwer zu fassenden Epoche der Träumerischen und Sehnsüchtigen einen spektakulären Denkraum.
Stereo kennt und hört jeder. Damit könnte es bald vorbei sein. Dolby Atmos ist auf bestem Weg, der Standard in der Musik zu werden. Allerdings müssen einige Hörer dafür noch eine Hürde nehmen.
Eigentlich suchte die Familie von Gabriella Maillard nur ein großes Haus. Doch dann zog sie in eine Schweizer Burg.
Eine bundesweite Kampagne soll Impfmuffel motivieren. Laschet stellt sein Sofortprogramm fürs Kanzleramt vor, Scholz gewinnt das Triell bei der Zuschauerbefragung. Und das erste deutsche Romantik-Museum öffnet. Der F.A.Z.-Newsletter.
Sie ist in Europa nur selten zu sehen: Das Centre Pompidou in Paris zeigt eine Retrospektive der amerikanischen Malerin Georgia O’Keeffe.
Der dänische Neuzugang hält, was sich Trainer Bo Svensson von seinem Landsmann versprochen hat. Beim Sieg bei der TSG Hoffenheim trifft er. Mainz mischt nach dem 2:0 oben mit in der Tabelle.
Sein Werk „Zerseher“ pushte ihn über Nacht ins Bewusstsein der Kunstwelt: Joachim Sauter revolutionierte technisch und ästhetisch die Medienkunst. Anfang Juli ist der Künstler nach schwerer Krankheit gestorben.
Bistrotische statt Regierungsbank: Der Tigerpalast plant seine Wintersaison. Zutritt zur heißersehnte Premiere am 29. Oktober können Gäste beim freiem Kartenverkauf erwerben.
Jan Kalbitzer behandelt als Psychotherapeut viele Menschen, die der Corona-Impfung kritisch gegenüberstehen. Im Interview berichtet er von ihrer Skepsis gegenüber Experten: Kann man ihnen vertrauen – oder sind das Aktivisten?
Seit dem 11. September 2001 bilden afghanische Teppiche auch die einstürzenden Twin Towers ab. Eine Spurensuche.
Die Messen sind weg – aber mehr als 70 Designer und Brands haben im Rahmen der Mercedes-Benz Fashion Week in Berlin ihre modischen Ideen für die Zukunft präsentiert.
Es ist, als hätte jemand das kulturelle Leben gegossen wie ein junges Pflänzchen: Es wächst und wächst. Wie soll man da den Überblick behalten und sich nicht übernehmen?
Vom Terror in Andersens Märchenstadt: Madame Nielsen zeigt mit „Die Welterlöserin“ ihr neustes Teufelswerk.
Regionalität als Vorteil: Die „Art Paris“ eröffnet im neuen „Grand Palais Éphémère“ und zieht die großen Galerien an.
Erinnerungen, Träume und Phantome: Seit zwanzig Jahren ringt die amerikanische Literatur um angemessene Bilder für die Katastrophe.
In Saint-Cloud entsteht ein Museum für die Sammlung des ehemaligen Louvre-Direktors Pierre Rosenberg. Das Musée du Grand Siècle soll Werke aus der barocken Glanzzeit Frankreichs versammeln.
Zeitgenössische Lyrik aus Japan: Ein Gedicht nicht nur über Füchse und Hasen, sondern auch über Männer und Frauen.
Die wahre Cancel Culture ist die, die darin besteht, das Kulturerbe Aleppos in Schutt und Asche zu legen oder auf Menschen zu schießen, weil sie in Paris tanzen. Sie löscht Sprachen, Religionen und Gemeinschaften aus.
Benzin im Motor: Ein Gespräch mit dem Musiker Drangsal über Popularität durch Klickzahlen, kurze Erfolgserlebnisse und produktiven Neid.
Jahre lang hatte Thomas Höpker sein Foto vom Anschlag am 11. September zurückgehalten. Dann sorgte es für einen Schock.
Fünf Entwürfe für ein Mahnmal, das an das Attentat von Hanau erinnern soll, liegen vor. Jetzt können die Bürger der Stadt ihre Meinung kundtun. Das letzte Wort haben aber andere.
Eine Geschichte der Befreiung durch Abstraktion: Thomas de Padova macht mit den Umwälzungen der Mathematik zu Zeit der Renaissance bekannt.
Mitte September wird Sotheby’s an seinem neuen Standort Köln die erste Online-Auktion abhalten. Das Angebot kann sich sehen lassen
In seinem neuen Roman „Glitterschnitter“ feiert Sven Regener mit der Figur des Frank Lehmann den kreativen Irrsinn Berlins in den achtziger Jahren. Ein Gespräch mit dem Schriftsteller und Musiker über das Altern seines Romanhelden, Geschlechterkämpfe und die Idee einer Großstadt.
Wein und Visionen: André Heller präsentiert sich in einer Multimedia-Schau auf der Kärntner Burg Taggenbrunn als poetischer Klimaaktivist und unverbesserlicher Weltverbesserer.