Was der Bach uns flüstert
Zum „Jahr des Wassers“ in Wiesbaden kann man sich auf vielerlei Weise mit dem Element beschäftigen: Im Museum mit Wasser im Jugendstil, auf Schloss Freudenberg wird man selbst nass.
Zum „Jahr des Wassers“ in Wiesbaden kann man sich auf vielerlei Weise mit dem Element beschäftigen: Im Museum mit Wasser im Jugendstil, auf Schloss Freudenberg wird man selbst nass.
Neusachlich esoterisch: Nach 21 Jahren Vorlauf öffnet heute in Aschaffenburg auf 650 Quadratmetern das Museum für Christian Schad, der im Malen Gegensätze versöhnte.
Scholz in Davos +++ Deutsche Waffenlieferungen +++ Kultur der Putin-Jahre +++ TV-Doku über Uwe Tellkamp +++ Klimaklage
Hermann Gerlinger hat für seine Sammlung expressionistischer Kunst nie eine dauerhafte Bleibe in einem Museum finden können. Nun kommt der erste Teil der Kollektion bei Ketterer zur Auktion – neben weiteren musealen Glanzlichtern.
Wenn die Kunst mit den Naturwissenschaften zusammenarbeitet: Seit drei Jahren ist der Verein „Kultur einer Digitalstadt“ in Darstadt tätig. Nun vergibt er Stipendien.
Selten hat ein Kunstfestival sich so dezidiert alles eingesogen, was derzeit als woke gilt. Die Biennale Wiesbaden wird zum aktivistischen Festival. Nur ein Klischee bleibt garantiert.
Im Frankfurter Waldstadion hat das Festival World Club Dome begonnen. Bis Sonntag werden mehr als 300 Musiker auftreten, unter ihnen Sido und David Guetta.
Joachim Hentschels packendes neues Buch „Dann sind wir Helden“ erzählt deutsch-deutsche Popgeschichten im Kalten Krieg. Es kommen Radio-DJs, Kultursekretäre, windige Labelchefs und Fans zu Wort – manchmal auch in Personalunion.
Volk statt Elite, Land statt Metropole: Frankreichs Kulturpolitik erlebt unter grüner Führung einen Paradigmenwechsel.
Marko Perković, Künstlername Thompson, ist der umstrittenste Künstler des Balkans. Nun kommt der rechtsradikale Sänger nach Deutschland.
Ein Sommermarkt soll in der Wiesbadener Fußgängerzone für Belebung und Sicherheit sorgen
Günther Fischer forscht der Baugeschichte des Palazzo Rucellai in Florenz nach und wartet mit einer neuen Zuschreibung auf.
Der Dresdner Schriftsteller Durs Grünbein blickt lyrisch auf sein Geburtsjahr zurück.
Nachdem Recep Tayyip Erdogan erkannt hat, dass er die Realität nicht ändern kann, versucht er zu verhindern, dass die Bevölkerung die Realität erfährt. Das bekommen auch in der digitalen Welt alle zu spüren.
Portugal beginnt, sich mit seinem kolonialen Erbe auseinanderzusetzen. In Lissabon soll nun ein Denkmal an Sklaven erinnern.
Hört man Marktforschern zu, scheinen die Fernsehsender zum Untergang verurteilt, selbst wenn sie auf Streaming setzen. Es sei denn, sie schließen sich gegen Google, Netflix, Amazon zusammen. Ob das geht?
Die Festspiele in Bergen sind das Salzburg Nordeuropas. Stille und Einkehr bei Musik von Bach und Brahms findet man hier ebenso wie melancholisches Varieté oder deutsches Regietheater. Was es aber nur hier gibt: Konzerte in Edvard Griegs Wohnzimmer.
An einem der Austragungsorte der Documenta sind mutmaßlich politisch motivierte Schmierereien aufgetaucht. Die Organisatoren Ruangrupa reagieren mit Strafanzeige, der Kasseler Oberbürgermeister aber mit einem Rundumschlag gegen Kritiker.
Der Wetteraukreis zeichnet mit seinem Sozialpreis ehrenamtliches Engagement aus. Das Lacrima-Elterncafé und die Bürgerhilfe Florstadt haben ihn nun erhalten.
Sechzigtausend Euro Spesen im Jahr sind selbst für einen Opernintendanten üppig. Das findet auch die Staatsanwaltschaft Florenz. Deshalb schaut sie sich jetzt die Kreditkartenabrechnungen von Alexander Pereira etwas genauer an.
Direkt am Rheinufer von Mainz-Kastel ist eine begehbare Skulptur installiert worden.
Die große Missvergnügte in Sprachspendierhosen: Mechtilde Lichnowsky ist neu zu entdecken in der endlich vorliegenden Werkausgabe. Sie zeugt von sprachlichem Witz und literarischem Genius.
Kölns Benin-Bronzen +++ Völkerrecht und Kriegseintritt +++ Bundesländer unter Druck
Schon vor der Wiedervereinigung überwand die Galeristin Hedwig Döbele die Mauer zwischen Ost und West. Ihr Archiv birgt spannende Zeitdokumente. Nun kommt es in die Sächsische Landesbibliothek.
Der Expressionist Ernst Ludwig Kirchner hat, bevor er Künstler wurde, erfolgreich ein Studium der Architektur absolviert. Seine Skizzen und Zeichnungen sind jetzt im Aschaffenburger Kirchnerhaus zu sehen.
Ein CD-Booklet zeigt, wie er auch seine Weltgeschichte komponiert: Der Historiker Jürgen Osterhammel wird siebzig.
Der Widerstand ist weiblich und liest George Orwell: Wer in Russland gegen den Krieg protestiert, wird drakonisch bestraft. Es sei denn, die Gerichte machen ausnahmsweise nicht mit.
Er ist einer von vier Deutschen in der Rock’n’Roll Hall of Fame. Mit seinen Kraftwerk-Mitstreitern hat er Generationen von Elektro-Musikern beeinflusst – und er verließ die Band im richtigen Moment. An diesem Dienstag wird Karl Bartos 70.
Der einstige Dramaturg Kilian Engels glaubt nicht mehr an das System Stadttheater. Erfolg hat er aber allemal, und jetzt plant er die Biennale.
Im September wird ein neuer Konzertsaal in Kronberg eröffnet. Der Intendant und der künstlerische Leiter berichten, wer in Kronberg spielen wird - und was.
Die Ausstellung „Erfolgsprogramm Künstlerbücher“ im Museum Angewandte Kunst in Frankfurt widmet sich den Werken des Kunstverlags Walther König.
Superstars und Feuerwerk im „größten Klub der Welt“. Bernd Breiter, Ausrichter des diesjährigen World Club Dome, informiert über das bevorstehende Festival.
In Martin R. Deans Roman „Ein Stück Himmel“ wird eine alte Freundschaft durch ein Unglück auf die Probe gestellt.
Eine so umfassende Schau von Gegenwartskunst gab es in Weimar lange nicht: „Neuspréch“ befragt die Macht der Sprache und öffnet die Klassik-Stiftung zur Stadt.
Die Gewinner des Eurovision Song Contest, die ukrainische Band Kalush Orchestra, haben ihre Trophäe meistbietend über Facebook versteigert. Mit dem Erlös werden die Soldaten in ihrer Heimat unterstützt: zum Beispiel mit Drohnen.
Rolf Mützenich im Interview +++ Doktorarbeiten von Politikern +++ Oksana Lyniv im Interview +++ Interview mit Reinhard Merkel