Schock für weiße und schwarze Spießer
Ein tabubrechendes Werk der Harlem Renaissance erstmals auf Deutsch: Wallace Thurmans Roman „The Blacker the Berry“ gehört in den Kanon der amerikanischen Literatur des zwanzigsten Jahrhunderts.
Ein tabubrechendes Werk der Harlem Renaissance erstmals auf Deutsch: Wallace Thurmans Roman „The Blacker the Berry“ gehört in den Kanon der amerikanischen Literatur des zwanzigsten Jahrhunderts.
Wegen Putins Krieg in der Ukraine stehen Tolstoi, Dostojewski, aber sogar Regimegegner unter einem Generalverdacht. Aufzeichnungen von der Front der Kulturen. Ein Gastbeitrag.
Sein Vorbild war Django Reinhardt: Der geniale Sinti-Musiker Biréli Lagrènes spätes Debüt im Jazzkeller Frankfurt.
Mit Mohn, Akelei und Bienen gastiert die Frankfurter Künstlergesellschaft im Museum Kronberger Malerkolonie.
„100 Jahre Jawlensky in Wiesbaden“ heißt die große Jubiläumsschau im Museum Wiesbaden, die nur noch bis Ende Juni zu besichtigen ist.
Um „Wasser im Jugendstil“ und seine ambivalente Rolle zwischen „Heilsbringer und Todesschlund“ geht es im Museum Wiesbaden.
Wer kann schon NFTs und Blockchain flugs erklären? Mit der Schau „Unblock Gaudi“ bietet das Museum Angewandte Kunst in Frankfurt einen niedrigschwelligen Einstieg.
Was ist Kunst, wer macht sie, was kostet sie und wer kauft sie? Bei Arte stellen Felix von Boehm und Silke Hohmann Fragen zum Kunstbetrieb und dem Milliardenbusiness dahinter. Ihre Doku ist aufschlussreich.
In der Schlussphase wirft der FC Liverpool nochmal alles nach vorne, doch das Team von Trainer Jürgen Klopp kämpft vergebens. Nach dem Endspiel der Champions League jubelt einzig Real Madrid.
Ein Gemälde Max Pechsteins verbreitet Aufbruchstimmung auf den Sommerauktionen bei Grisebach in Berlin. Für weitere Highlights sorgen Max Beckmann, Emil Nolde und amerikanische Fotografen.
Vom Schauspieler zum Unternehmer: Eine Theatergruppe aus Wiesbaden macht die Corona-Krise zur Erfolgsgeschichte - und gründet ein Start-Up. Nun hat sie einen Innovationspreis bekommen.
Der Krieg verändert jeden: Die einen zerbrechen, die anderen wachsen über sich hinaus. Drei Begegnungen in Odessa, einer Stadt, die Putin unbedingt erobern will.
Der litauische Dichter Tomas Venclova zu Gast im Münchner Lyrik-Kabinett: Putin sei auf dem Weg zum Totalitarismus, sagt er, bekennt sich selbst aber zum „historischen Optimismus“.
Eine spektakuläre Kriminalgeschichte findet ihren Abschluss: Der einstige Shooting-Star des Kunsthandels Inigo Philbrick erschwindelte sich mehr als 86 Millionen Dollar. Dafür bleibt er nun hinter Gittern.
Um vor Unheil geschützt zu sein, hängen sich auch heute noch viele Menschen einen geweihten Würzwisch auf. Der Volksglaube stammt aus vorchristlicher Zeit – und die katholische Kirche hat sich längst damit arrangiert.
Kein Eintritt, viele Risiken: Warum Maja Wolff in Frankfurt trotzdem Grüne-Soße-Festspiele mit 200 Künstlern veranstaltet.
Die Kunstszene von Bahrain bildet das Schlusslicht in der aufstrebenden Region. Ein Besuch bei einem Mann, der das mit einer neuen Stiftung ändern möchte.
Die belarussische Dichterin erhält in der Südtiroler Stadt Lana den diesjährigen N.C.-Kaser-Lyrikpreis.
Den Katholikentag in Stuttgart dominiert das Thema sexueller Missbrauch. Doch es ist nicht die einzige Ursache der Krise der katholischen Kirche in Deutschland.
Eine Malerin als Bacchantin: Anna Dorothea Therbusch steht an der Spitze der Auktionen Alter und Moderner Kunst bei Bassenge.
In dieser Erzählform kommt die Erkenntnis, dass es nicht nur eine Wahrheit gibt, anschaulich zum Zuge: Die Comiczeichnerin Rutu Modan erklärt, was einen guten Comic ausmacht. Ein Gastbeitrag.
Im alten Stollwerck-Haus in Köln steht Designgeschichte wieder auf: Unter Böden und hinter Wänden kommt eine verborgene Einrichtung zum Vorschein, die von Ettore Sottsass und seinen damaligen Wegbegleitern stammt.
Gerhard Schröder wurde offenbar bestohlen. Aus dem Flur vor seinem Parlamentsbüro wurden drei Kunstwerke entwendet. Der Altkanzler hat Strafanzeige erstattet.
Dylan, Springsteen oder Neil Young: Vor allem ältere Künstler haben in den vergangenen Monaten für hunderte Millionen Rechte an ihrer Musik verkauft. Zu der Garde der jüngeren gesellt sich nun Justin Timberlake hinzu.
Die Kritiker des Rheingauer Weinbaupräsidenten sind klar in der Minderheit. Doch überzeugend ist das Votum für Seyffardt wegen der vielen Enthaltungen nicht.
Ob Oberbürgermeister Feldmann im Amt bleibt, könnte bald in der Hand der Frankfurter liegen. Gleichzeitig ringt die Stadt darum, wie auf öffentlichen Plätzen gefeiert werden darf. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Ein neues Festival für elektronische Musik im Frankfurter Club Zoom versammelt 17 Künstler. Die Kuratorin und Wissenschaftlerin Carmen Herold spricht dort auch.
Die aussortierten Sachen am Straßenrand zu sehen, kann einen beinahe traurig machen: Was einmal wichtig war, wird weggeworfen. Es sei denn, es kommt ein Künstler vorbei.
Pussy Riot im Kino. Auf der Leinwand? Auf der Bühne! In der mittelhessischen Provinz. Und vor Beginn der ausverkauften Performance schaut noch die Polizei vorbei.
Ältere und Kinder, Künstler und sozial Benachteiligte haben besonders unter der Pandemie gelitten. Ihnen will die Stadt Frankfurt mit einem Aktionsplan helfen.
Wo Kobaltblau mit Blattgold-Illuminationen um die Wette strahlt: Im Mainzer Gutenberg-Museum sind neu entdeckte und restaurierte mittelalterliche Initialen zu sehen.
Die düsteren Seiten der Goldenen Zwanziger: Ein Blatt von George Grosz im Auktionsangebot zeitgenössischer und moderner Kunst bei Lempertz in Köln fängt sie ein.
Der ukrainische Regisseur Sergej Loznitsa und die belgischen Brüder Dardenne zeigen an der Croisette ihre neuen Filme. Dabei geht es auch um die Frage, wie stark man Bilder manipulieren darf.
Pussy Riot im Kino. Auf der Leinwand? Auf der Bühne! In der mittelhessischen Provinz. Und vor Beginn der ausverkauften Performance schaut noch die Polizei vorbei.
Eine der ältesten Universitäten Europas ist in Leuven zuhause. Doch noch älter ist in der flämischen Stadt das Biergewerbe, das seinen jüngsten Aufschwung auch der feierfreudigen Studentenschaft verdankt.
Demonstrative Gegenwartsferne als Kommentar zur Gegenwart? Eckhart Nickels doppelbödiger Schul- und Kunstroman „Spitzweg“ provoziert genaue Beobachtung und fragt, ob ein ästhetizistisches Dasein heute noch möglich ist.