Kollektiv zu den Kollektiven
Die documenta 15 will die westlichen Konzepte von individueller Autorschaft und Verkäuflichkeit hinter sich lassen. Wir sind gemeinsam nach Kassel gefahren, um uns das als Feuilleton-Gruppe anzusehen.
Die documenta 15 will die westlichen Konzepte von individueller Autorschaft und Verkäuflichkeit hinter sich lassen. Wir sind gemeinsam nach Kassel gefahren, um uns das als Feuilleton-Gruppe anzusehen.
Wiens einstiger Bürgermeister Karl Lueger war ein geistiger Wegbereiter Hitlers. Er war aber auch ein tüchtiger Modernisierer. Nun muss die Stadt Wien sich entscheiden: Soll sein Denkmal entfernt oder eingeordnet werden?
Das Kunstmuseum Wolfsburg wollte mit einer Installation von Damien Hirst auf Lichtverschmutzung aufmerksam machen. Das ist schiefgegangen.
Während Ukrainer sterben, sehen sich Russen, sogar Oppositionelle, Künstler und Intellektuelle als Hauptopfer des Regimes. Über die Mitverantwortung der russischen Gesellschaft.
Ohnmacht statt Allmacht: Die Frankfurter Schirn zeigt die verstörenden Drahtseilfilme des niederländischen Künstlers Aernout Mik.
Sein Film „Es gibt kein Böses“ wurde bei der Berlinale 2020 mit dem Goldenen Bären ausgezeichnet. Jetzt wurde der Regisseur Mohammed Rassulof in Iran verhaftet. Er soll die öffentliche Ordnung gefährdet haben.
Fünfzehn Millionen Jahre lang geradeaus gerannt: Ein kluges Pferd weiß genau, warum es bei seiner Überlebensstrategie bleibt. Es ist das einzige Fluchttier unter den Haustieren. Auch diesen Umstand hat sich der Mensch zunutze gemacht.
Über amerikanische Zeitungen.
Der Nassauische Kunstverein wird 175 Jahre alt. Und dabei ganz schön jung geblieben. Er verhandelt die Fragen, die sich heute stellen.
Der Künstler ist inspiriert von Spinnen. In Barcelona hat er in einem Wolkenkratzer ein riesiges Netz gespannt, das Besucher zum Reinklettern und Verweilen einladen soll.
Drei Monate sollte das begehbare Kunstwerk „Bodybuilding (Mies van der Rohe)“ im Metzlerpark stehen. Daraus wurde mehr als ein Jahr. Jetzt wird es abgebaut.
Die Documenta 15 will die westlichen Konzepte von individueller Autorschaft und Verkäuflichkeit hinter sich lassen. Wir sind gemeinsam nach Kassel gefahren, um uns das als Feuilleton-Gruppe anzusehen.
17 Jahre leitete Roland Kaehlbrandt die Geschicke der Stiftung Polytechnische Gesellschaft. Im September geht er in Rente. Doch viele seiner Projekte bleiben und prägen den Charakter der Stiftung.
Die zur Sommermesse avancierte Art Karlsruhe wird weiblicher und erkundet neue Formen der figurativen Kunst – auf allen Preisniveaus.
Eine Woche lang empfangen Frankfurter Städelschüler 150 Studierende aus aller Welt: Im „Gasthof“ kochen sie gemeinsam, hören Vorträge und tauschen sich aus.
Der niederländische Künstler Aernout Mik zeigt in der Frankfurter Schirn Kunsthalle, was außerhalb der gewohnten Ordnung passieren kann. Entfremdete, blutende, verstörte Polizisten stehen dabei im Mittelpunkt seiner Ausstellung.
Ob auf Veranstaltungen der Berliner High Society oder im australischen Outback, unser Redaktionsfotograf Frank Röth hat auf seinen zahlreichen Reisen immer einen Blick für die Tiere an der Seite des Menschen. Über die Jahre entstand so eine Sammlung teils skurril anmutender Alltagsszenen aus aller Welt.
Im Herbst ist Frankfurt zum ersten Mal Gastgeber des Festivals Politik im Freien Theater. Das bunte und vielfältige Programm lockt Theaterfreunde und solche, die es werden wollen.
Unkraut vergeht nicht - so lautet der Titel der aktuellen Ausstellung im Dreieich-Museum. Gezeigt werden Karikaturen rund um den Garten.
Die Fraktionen haben entschieden, ihr neues Bürgerhaus neben dem bisherigen zu bauen. Auf dem Grundstück des Altbaus sollen Wohnungen und Läden entstehen.
Scharfe Kritik im Bundestag: Der Kulturausschuss berät über Kassel. Die Bundeskulturministerin fordert ein klares Einstehen für das, was nicht verhandelbar sei, die Adressaten der Kritik aber fehlten in Berlin größtenteils.
Woody Allens neuer Film führt ins baskische San Sebastián: In „Rifkin’s Festival“ spannt der Regisseur die Kinogötter seiner Jugend für das Drama eines alternden Mannes ein.
Der Sprecher des Künstlerkollektivs Ruangrupa entschuldigt sich im Bundestag für die antisemitischen Motive auf der Documenta. Claudia Roth fühlt sich von den Organisatoren betrogen. Der Zentralrat der Juden formuliert noch wesentlich härter.
Das Grazer Kunstfestival Steirischer Herbst gönnt sich zu seiner 55. Ausgabe einen sommerlichen Prolog und schaut auf den näher gerückten Krieg in der Ukraine.
Reisebuch
An der Waadtländer Riviera passt alles zusammen: die Alpen, der See, der Wein, die Kunst und der Schnee im Mai, der gar kein Schnee ist.
In aller Ruhe gründen: Die Berliner Möbelmarke Bannach präsentiert ihre neue Kollektion. Wir saßen mit Gründer Moritz Bannach an seinem schon ikonischen Erstlingswerk: dem Tisch „Uno“.
Sommerlich und einladend: Asad Raza leitet Mainwasser quer durch den Frankfurter Portikus und schafft einen Kunstraum rund um das Wasser und den Menschen.
Der Musiker Carlos Santana ist während eines Konzerts nahe Detroit auf der Bühne zusammengebrochen. Ein für diesen Mittwoch geplanter Auftritt wurde abgesagt.
Hommage ans Actionkino der Achtziger: Der vierte Teil von Marvels „Thor“-Kinoreihe fragt, ob man den nordischen Comic-Gott nicht eigentlich als Rockopernmotiv lesen müsste.
Carolin Millners Theatergruppe „Eleganz aus Reflex“ zeigt in der Frankfurter Naxoshalle das traurige Scheitern der Freundschaft zwischen der jüdischen Keramikerin Marguerite Friedlaender und dem deutschen Bildhauer Gerhard Marcks.
Während die stilistisch nicht ganz unähnlichen Kollegen von Coldplay Stadien füllen, gehen Snow Patrol in abgespeckter Trio-Besetzung auf Akustik-Tour. Ihren Fans gefällt es, auch in der Frankfurter Batschkapp.
Von wegen Zensur: Kasseler Grünenpolitiker stellen sich in der Documenta-Debatte gegen Oberbürgermeister Geselle und dessen Amtsvorgänger von der SPD.
Die Angst des Diktators vor der Jugend: Der ukrainische Regisseur Andriy Zholdak inszeniert in Freiburg „Macbeth“ von Giuseppe Verdi und spricht über den Bezug des Stückes zu Russlands Angriffskrieg.
Locker und gleichzeitig glamourös: Tief im Westen von Paris präsentiert Chanel die neuste Kollektion in einem Reitstall. Vier Tage lang wird der Modezirkus wieder zu Gast in Paris sein.