Die Geldgeber der Documenta
Volkswagen und Sparkasse sind die Sponsoren der Documenta und ihrer Chefin Sabine Schormann. Wie reagieren sie auf den Antisemitismus-Skandal?
Volkswagen und Sparkasse sind die Sponsoren der Documenta und ihrer Chefin Sabine Schormann. Wie reagieren sie auf den Antisemitismus-Skandal?
„Plötzlich hat es mir Spaß gemacht, eine schmutzige Frau zu sein“: In Berlin loten Hiromi Itō und Frank Witzel ihr autofiktionales Schreiben aus. Ihre Bücher handeln beide vom Sterben der Eltern – aber was haben sie sonst gemeinsam?
Brüssel rät den EU-Ländern, möglichst sofort Energie zu sparen. Streiks an Deutschlands wichtigen Seehäfen lassen die Containertürme wachsen. Und über die Abwahl von Frankfurts OB Feldmann entscheiden nun die Bürger. Der F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Das Kreuzworträtsel von Christian Meurer erscheint jede Woche am Freitag.
Der Schlager „Layla“ darf auf zwei Festen nicht mehr gespielt werden, weil er als sexistisch wahrgenommen wird. Ist deshalb die Kunstfreiheit in Deutschland bedroht?
Die Nummer eins der deutschen Single-Charts „Layla“ ist ein echter Stimmungstreiber – nur nicht mehr in Würzburg oder Düsseldorf. Die Städte verbieten das Lied. Bundesweit ist eine Debatte entbrannt. Ist deshalb die Kunstfreiheit bedroht?
Wie erzählt man im Kino von einer psychischen Erkrankung ohne Lebenshilfe-Kitsch? „Die Ruhelosen“ von Joachim Lafosse hat einen ganz eigenen Zugang.
Die Bayreuther Festspiele haben den Weg der Öffnung und Selbstkritik eingeschlagen. Sie sollten darin noch mutiger werden: Die Auseinandersetzung mit Richard Wagners Antisemitismus gehört auf die Bühne. Ein Gastbeitrag
Außer auf dem Frankfurter Messegelände präsentiert sich die „Eurobike“ auch auf dem gesperrten Mainkai. Für Fahrrad-Interessierte aller Altersklassen gibt es ein abwechslungsreiches Programm.
Stoffel, das Open-Air-Festival des Stalburg Theaters, ist in alter Pracht zurück – mit der bewährten Mischung aus Livemusik und Kabarett im Günthersburgpark.
Ankämpfen gegen das Stigma: Der Komponist, Posaunist und Musikforscher George Lewis wird siebzig Jahre alt.
Depesche
Die Geschäftsführerin der Documenta 15 und deren Kuratoren Ruangrupa kommen nicht aus ihrer Wagenburg heraus. Stattdessen schiebt Sabine Schormann in einer offiziellen Erklärung den Schwarzen Peter weiter.
Jahrelang hat das iranische Regime Filmschaffende wie Mohamad Rasoulof, Jafar Panahi und Mostafa Aleahmad schikaniert. Jetzt eskaliert der Terror gegen die Freiheit der Kunst.
Bei den Festspielen in Aix-en-Provence beglückt Tobias Kratzer das Publikum mit einer Rossini-Inszenierung, Pascal Dusapin verblüfft mit einer unterhaltsamen Dante-Vertonung, Romeo Castellucci aber macht das Publikum zur Geisel.
Sein Vater gründete das Private-Equity-Haus Warburg Pincus. Er spielte erst in einer Hardcore-Punk-Band und baute später einen Musikverlag mit Stars wie The Weeknd auf. Heute ist Matt Pincus selbst Investor – und seinen Wurzeln treu geblieben.
Seit Jahrhunderten wird die Tragödie um Abtreibungen auf politischen Bühnen aufgeführt. Hinter der jüngsten Entscheidung des amerikanischen Supreme Court verbirgt sich ein Familienmodell, das schon zu Zeiten seiner Entstehung verlogen war.
Er war und ist Han Solo, Indiana Jones, der Blade Runner und noch sehr vieles mehr: Zum Achtzigsten des Filmstars Harrison Ford.
Wladimir Putin steht kurz vor einem Besuch in Teheran. Von dort soll er offenbar Kampfdrohnen für den Einsatz in der Ukraine geliefert bekommen. Iran droht sich durch eine engere Zusammenarbeit mit Russland weiter zu isolieren.
Warum hat es frankophone Musik hierzulande so schwer, trotz aller europäischen Versprechen? Ein Gespräch mit Rolf Witteler, der gerade die zehnte Folge der Sampler-Reihe „Le Pop“ kuratiert hat.
Jan Wenzel hat viele Jahre mit der Fotofix-Kabine gearbeitet: Seine Fotografien sind jetzt in der Wiesbadener Galerie Kleinschmidt Fine Photographs zu sehen.
Dirk von Lowtzow bekommt den für intermediales Erzählen vergebenen Literaturpreis der Landeshauptstadt Wiesbaden.
Eine Künstleranekdote mit angeblich aus erster Malerhand verbürgtem Lokalkolorit: In Virginia soll Winslow Homer 1875 einen bösen Mann in die Flucht geschlagen haben, der ihm übel nahm, dass er Schwarze als Subjekte wählte. Das Treffende an der Geschichte ist das Thema der Latenz der Gewalt.
Das dreißigste Rudolstadt-Festival hatte den Länderschwerpunkt „Titos Erben“, lockte raffiniert mit den Klischees von Balkanmusik – und zertrümmerte die dann kenntnisreich. Musiker aus Kuba kamen auch.
Seit der russischen Invasion im Donbass zeichnet der Maler Wlodko Kaufman Miniporträts von Soldaten. Aufhören will er erst, wenn auch das Töten aufhört.
Der Libanon versinkt in der Krise. Eine Gruppe Tänzerinnen aus dem krisengeschüttelten Land siegt bei der Talent-Show „America's Got Talent“ – und wird nun auch zu Hause anerkannt. Über eine libanesische Erfolgsgeschichte.
Hat es einen solchen Eklat wie zur aktuellen fünfzehnten Ausgabe der Weltkunstschau von Kassel jemals gegeben? Eine kurze Geschichte der Documenta-Kritik.
Abwanderung, Deindustrialisierung und Arbeitslosigkeit: die Stadt Bitterfeld muss sich neu erfinden und tut das mithilfe der Kunst. Das Festival „Osten“ sucht nach Lösungen für den Wandel. Und zeigt die kulturelle Vielfalt der Chemieregion.
Der Frankfurter Bethmannhof wird zum neuen Kreativzentrum.
Vor dreihundert Jahren veröffentlichte Johann Sebastian Bach „Das wohltemperierte Klavier“. Ein Ausstellung im Bachhaus Eisenach erinnert auch daran, wo die Arbeit begann: im Knast.
Sie glauben, dass sie einer Generation angehören, die zu viel nachdenkt: Die beiden schauspielernden Schüler Luis Vorbach und Egon Werler über das Heranwachsen – und was ihnen Corona genommen hat.
Der konstruktivistische Maler Sascha Wiederhold hat die Stimmung der Zwanzigerjahre in farbenprächtigen Großformaten beschworen. Eine Berliner Ausstellung entdeckt ihn jetzt neu.
Wie Washington Heights zu Frankfurt on the Hudson wurde: Das und mehr erzählt der in Manhattan lebende Frankfurter Journalist Sebastian Moll am 13. Juli in der Ausstellungshalle an der Schulstraße.
Das Festival mit buntem Programm hat am vergangenen Wochenende verschiedenen Künstlern in Eberstadt eine Bühne geboten. Der Auftritt der Rapperin Ebow stellte ein Highlight dar.
Von Monteverdi und Mozart wagt sich der Dirigent René Jacobs nun zur romantischen Oper mit Carl Maria von Webers „Freischütz“. Klanglich ist das staunenswert. Aber was sollen die gesprochenen Kommentare?