Im Zustand ständiger Seinsschwebe
Bunt, queer und inklusiv: Thomas Manns „Zauberberg“ wird auf der Wuppertaler Bühne in der Inszenierung von Henri Hüster zum Menetekel der großen Fragen unseres kurzen Lebens.
Bunt, queer und inklusiv: Thomas Manns „Zauberberg“ wird auf der Wuppertaler Bühne in der Inszenierung von Henri Hüster zum Menetekel der großen Fragen unseres kurzen Lebens.
Die Reeperbahn zehrt von ihrem Ruf als „sündige Meile“. Dabei prägen eher Sauf- als Erotikläden das Bild. Über einen Ort, an dem die Halbwelt zum Touristenmagneten geworden ist.
Seit knapp hundert Jahren verschlingt das Präparat einer Anakonda im Frankfurter Senckenberg-Museum ein Wasserschwein. Für die Restaurierung der Jägerin und ihrer Beute müssen Wissenschaft, Kunst und Handwerk eng zusammenarbeiten.
Der Sampling-Streit geht in die nächste Runde, die Staats- und Regierungschefs Europas treffen sich in Moldau und Hamburg und Stuttgart kämpfen um einen Platz in der ersten Fußball-Bundesliga. Der F.A.Z.-Newsletter.
Zur Wiederwahl des türkischen Präsidenten: Im Berliner Maxim Gorki Theater wird an die Gezi-Park-Proteste in Istanbul vor zehn Jahren erinnert.
An der Reibung mit anderen wächst die eigene Stimme: Die ersten Bände der Peter-Rühmkorf-Werkausgabe sind erschienen.
Ein Zentralbegriff zum Verständnis seines Lebens und Werks: Federico García Lorcas Vortrag „Spiel und Theorie des Duende“ erscheint auf Deutsch.
Punk der Malereigeschichte: Die Tübinger Kunsthalle widmet Daniel Richter eine facettenreiche Retrospektive. Sie zeigt unsere Gesellschaft im permanenten Alarmzustand.
Steven Lavine leitete fast dreißig Jahre lang das California Institute of the Arts. Heute sieht er die Kunstfreiheit in Amerika in Gefahr – und plädiert im Gespräch dafür, weiter zwischen Kunst und Aktivismus zu unterscheiden.
Vier Tage, mehr als vierzig Mitwirkende: Die Lyriktage Frankfurt fragen nach der Lage der Wortkunst. Allerdings ging es während des Festivals auch immer wieder um den Überfall auf die Ukraine.
Sie gab dem jungen Werner Haftmann wichtigen Rückhalt: Lotte Jacoby, die Widmungsträgerin seiner Dissertation, konnte identifiziert werden.
Widerstand gegen die Letzte Generation: Cecilia Bartoli denkt mit dem Orpheus-Mythos bei den Salzburger Pfingstfestspielen über die Trostlosigkeit der Gegenwart hinaus.
Die Spore-Initiative will indigenes Wissen retten und verbreiten. Ihr Neubau in Berlin zeigt, wie öffentliche Orte in Zukunft aussehen könnten.
Als die Anwohner der Rialto-Brücke am Sonntag aus ihren Fenstern sahen, lag eine grüne Schicht auf dem Wasser des Canal Grande. Mittlerweile ist geklärt, um welche Substanz es sich dabei handelte.
Nicht Malerei, nicht Skulptur – das klingt nach einem Platz zwischen den Stühlen. Das Relief ist der Königsweg, versichert jetzt das Frankfurter Städel.
Seit drei Jahrzehnten experimentiert Anton Kokl mit Interferenzfarben, die er „Innere Farben“ nennt. Das Museum Wiesbaden zeigt eine Auswahl seiner Bilder.
Auch ich in Arkadien: Die Ausstellung „Zauberhaftes Capri“ des Museums Kronberger Malerkolonie zeigt die Insel vor Neapel als Paradies für Künstler.
Es war die Verheißung von Freiheit: Seit den Sechzigerjahren fasziniert Plastik die Kunst. Heute auch, um die Gefahr des Stoffs zu zeigen.
Eine Ärztin appelliert an die Welt, das Interesse an der Oppositionsbewegung gegen die Mullahs in Iran nicht zu verlieren.
Hier lesen Sie vier Kurzkritiken aus Klassik, Pop und Jazz von der Musikseite der F.A.Z.
Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen und Paavo Järvi wenden sich den Londoner Symphonien von Joseph Haydn zu. In der Auftakt-CD mit den Symphonien Nr. 93 und 104 liegen Lachen und Schrecken nah beieinander.
Als Burgschreiberin in Beeskow soll man es können. Wie ich dann schließlich doch noch einen Schlüssel zu dieser Stadt fand. Ein Gastbeitrag.
Das Filmfestival von Cannes hat gleich zwei Filme ausgezeichnet, in denen Sandra Hüller eine Hauptrolle spielte. Obendrein verwandelt es glamouröse Abschiede in Neuigkeiten.
Nahe der Rialtobrücke schimmert das Wasser im Canal Grande in Venedig grün. Warum, ist noch unklar. Erste Untersuchungen deuten nicht auf giftige oder gefährliche Substanzen hin.
Auf und Ab auf dem Kunstmarkt: Ein Bild von Lawrence Alma-Tadema soll in New York bald Millionen einbringen. Dabei waren Werke des zu Lebzeiten gefeierten Historienmalers lange alles andere als gefragt.
Rheinidyll und zeitgenössische Kunst: Seit 2008 lädt Bingen alle drei Jahre zur Freiluftausstellung – auch dieses Jahr wieder. Es ist ein lohnenswerter Ausflug. Doch die Werke sind nicht nur idyllisch.
Eine neue Welterfahrung: Die gehörlose Künstlerin Christine Sun Kim übersetzt Stille in Bilder. So vermitteln ihre Arbeiten zwischen verschiedenen Wahrnehmungsformen.
Der künftige Burgtheater-Intendant Stefan Bachmann inszeniert Lion Feuchtwangers München-Roman „Erfolg“ am Residenztheater. Ist das auch ein Erfolg auf der Bühne?
Nahe der Rialtobrücke hat sich der berühmte Kanal am Sonntag grün verfärbt. Die Suche nach der Ursache läuft: Wasserproben sollen Klarheit bringen.
Die Casa di Goethe in Rom feiert ihren fünfundzwanzigsten Geburtstag, fragt nach den Frauen im Dichterleben und verpasst der Dauerausstellung Farbtupfer in Pink. Ein Besuch.
Widerspruch wird sanktioniert: Die russisch-orthodoxe Kirche setzt den Leiter des Expertenrats, der sich gegen die Überführung der Rubljow-Ikone aus dem Museum in die Christ-Erlöser-Kathedrale ausgesprochen hat, ab.
Der russisch-amerikanische Installationskünstler Ilja Kabakow vergegenwärtigte Fluchtwege und war ein Meister der Mikrotragödien. Nun ist er im Alter von 89 gestorben. Ein Nachruf.
Die KI mobbt deutsche Künstler, Jeff Bezos macht seine Herzensdame zur Galionsfigur, und Sylvester Stallone verscheucht die Typen seiner Töchter: die Herzblatt-Geschichten.
Als die Formel 1 begann, die Schönen und Reichen nach Monaco zu locken, drückte Edward Quinn ab – und rückte die Menschen in den Mittelpunkt seiner Bilder.
Das Filmfestival in Cannes hat zum dritten Mal in seiner Geschichte eine Regisseurin mit der Goldenen Palme ausgezeichnet – Justine Triet erhielt den Hauptpreis der Jury für den Thriller „Anatomy of a Fall“.
Lissabons Kulturszene ist im Aufwind und wird immer internationaler. Das zeigt sich auch auf der Kunstmesse ARCO Lisboa: Dort sind afrikanische Galerien wieder stark vertreten.