Nicht einsam bleibst du
Der Jüngste ist der Älteste: Erst zwei Personen wurden jenseits ihres neunzigsten Geburtstags in den Orden Pour le mérite für Wissenschaften und Künste gewählt. Auf Annette Kolb folgt jetzt Jürgen Habermas.
Der Jüngste ist der Älteste: Erst zwei Personen wurden jenseits ihres neunzigsten Geburtstags in den Orden Pour le mérite für Wissenschaften und Künste gewählt. Auf Annette Kolb folgt jetzt Jürgen Habermas.
Auch ein gehauchtes Wort kann versteigert werden: Die Auktionen moderner und zeitgenössischer Kunst in Paris beweisen es. Im Angebot sind aber auch handfeste Spitzenwerke.
Die Autorin und Sängerin dokumentiert auf Instagram Lektüre, Kunst und Mitmenschen. Dabei hat sie eine eigene Form gefunden, ihr Leben zu protokollieren.
An der Malerin Françoise Gilot, gerade im Alter von 101 Jahren verstorben, sei Picassos „gigantisches Ego zerschellt“, schreibt Rose-Maria Gropp. In einem Buch stellt sie elf Frauen aus dem Leben des Malers vor.
Hier spreche nicht der Dichter, sondern sein lyrisches Ich, hieß es 2020 über das Gedicht „Wenn du schläfst“ von Till Lindemann. Die Literaturtheorie wird ebenso missverstanden wie die Kunstfreiheit.
Danksagung an unseren Planeten: Die DZ Bank Kunststiftung zeigt mit ihrer Ausstellung „Erde“ die Verwobenheit alles Lebendigen.
Er war der erste schwarze Musiker, der im Weißen Haus auftrat: „Blind Tom“ ist das Auftragswerk für das Ensemble Modern gewidmet.
Soirée mit Cuvée: Im südlichen Steigerwald gedeihen Wein- und Musikpflege gleichermaßen – und verbünden sich gerne zur gegenseitigen Genusssteigerung.
Derzeit lebt und arbeitet Béla Feldberg in Manhattan. Inspiration findet der Frankfurter Künstler in den unterschiedlichen New Yorker Vierteln und Transitzonen.
Wer Frauen misshandelt, ist ein Fall für den Strafrichter. Aber Erwachsene müssen nicht generell vor Zumutungen geschützt werden, die sie selbst suchen.
Die deutsche Hauptstadt ist bald um die Repräsentanz einer Megagalerie reicher: Pace will ein Büro an der Spree eröffnen. Die designierte Direktorin Laura Attanasio kommt von der König Galerie.
Bain arbeitet mit dem ChatGPT-Unternehmen Open AI zusammen. Bain-Deutschlandchef Walter Sinn spricht über die Aufregung in den Chefetagen, den wachsenden Beratermarkt und die Flaute im Private-Equity-Geschäft.
Der Bund der Steuerzahler in Hessen kritisiert die hohen Kosten für den Hessentag in Pfungstadt. Der Vorsitzende fordert die Landesregierung auf, das Konzept für das zehn Tage dauernde Landesfest zu überdenken.
Denkmalpflege auf dem Prüfstand: Georg Habenicht inszeniert ein Drama über Kunst, Wissenschaft und Verblendung: Die skandalöse Entfernung des Triegel-Cranach-Altarbildes aus dem Naumburger Dom.
Ein Sklave als Velázquez’ begabter Schüler: Der bei uns kaum bekannte schwarze Barockmaler Juan de Pareja ist im Metropolitan Museum of Art in New York die Wiederentdeckung des Jahres.
Bei den Sommerauktionen moderner Kunst in Köln gibt sich ein eminentes Porträt von Picasso die Ehre. Doch die Angebote von Lempertz und Van Ham punkten vor allem mit einer deutschen Stärke: dem Expressionismus.
Nach zwei Stunden gibt es mehr als ein Dutzend Zugaben: Was das Land an Grönemeyer hat, zeigt sich ganz besonders bei diesem Open Air im Waldstadion.
Das Haus der Kulturen der Welt will Pluralität feiern – und beginnt mit der Feier seines neuen Intendanten Bonaventure Ndikung
Das Lamboyfest ist eines der ältesten Volksfeste Hessens. Es erinnert an die Befreiung Hanaus im Jahr 1635, als General Lamboy in die Flucht geschlagen wurde.
Das Berliner Haus der Kulturen der Welt will in Zukunft ein widerständiger Ort sein und Pluralität feiern – erst mal feiert es aber den neuen Intendanten Bonaventure Ndikung.
Herbert Grönemeyer gibt seinem Publikum mehr, als es ohnehin von ihm erwartet. Nach zwei Stunden mit neuen Songs und alten Klassikern geht das Konzert nochmal richtig los.
Witze über ein Genie: Das Beethovenhaus in Bonn versammelt Zeugnisse der satirischen und populistischen Beschäftigung von Cartoonisten mit dem Komponisten.
Der Verlag Kiepenheuer & Witsch beendet die Zusammenarbeit mit dem Autor Till Lindemann. Der Rammstein-Sänger habe eines seiner bei KiWi veröffentlichten Bücher gezielt in einem Pornovideo eingesetzt.
Die schönsten Tipps für Ausflüge und Unternehmungen in ganz Hessen. Eine Übersicht für die nächsten Tage.
Die Schriftstellerin Lisa Krusche ist in Italien gerade für ihr Jugendbuch „Das Universum ist verdammt groß und supermystisch“ ausgezeichnet worden.
„The Human Face“ zeigt im Frankfurter Kunstverein Familie Montez vor allem Figuratives in Malerei und Skulptur. Darunter ist Sehenswertes – aber wenig Humor.
Wenn die Rosen blühen, ist der Frankfurter Palmengarten besonders schön. Dieses Mal gibt es dazu noch eine Ausstellung, und Bildhauer haben „Menschenknospen“ geschaffen.
Der Verlag Kiepenheuer & Witsch beendet die Zusammenarbeit mit dem Autor Till Lindemann. Der Rammstein-Sänger habe eines seiner bei KiWi veröffentlichten Bücher gezielt in einem Porno-Video eingesetzt.
Der Mensch ist nur da ganz Künstler, wo er spielt: Zum Tod des Homo ludens und Konzeptkünstlers Hans-Peter Feldmann
In einem Bericht von SZ und NDR werfen mehrere Frauen dem Rammstein-Sänger Till Lindemann vor, gezielt junge Frauen für Sex bei seinen Konzerten rekrutiert zu haben. Zwei Fälle sollen nicht einvernehmlich gewesen sein.
Gegen den Sänger von Rammstein werden Vorwürfe sexueller Übergriffe laut. Höchste Zeit, sich die komplizierte Geschichte der Groupies genau anzuschauen – und aufzuhören, Frauen zu Opfern der eigenen Freizügigkeit zu erklären.
Die Datenschutz-Grundverordnung ist eigentlich ein Erfolgsmodell. Ihre Kraft, die Gefahren von generativer Künstlicher Intelligenz zu bannen, ist aber begrenzt. Ein Gastbeitrag.
Einmal gut durchlüften: Bonaventure Ndikung, der neue Intendant im Haus der Kulturen der Welt, will publikumsfreundlich und theoretisch auf der Höhe sein.
Künstliche Intelligenz erweckt nicht nur Musiklegenden zum Leben, sondern bringt auch aufgelöste Bands wieder zusammen. Damit stellen sich neue ethische Fragen – etwa die, ob man alles von Harry Styles singen lassen darf.
Mit 72 Jahren liebt es Mike Rutherford immer noch, live auf der Bühne zu stehen. Der Deutschlandauftakt der „Refueled!“-Tournee von Mike and the Mechanics sorgte in der Frankfurter Jahrhunderthalle für Begeisterung.
Seit mehr als zehn Jahren kann man in der Frankfurter Schirn Filme internationaler Künstler bei freiem Eintritt sehen und dazu einen Film ihrer Wahl.