„Maulwerker“ bei der Arbeit
Was macht er da bloß – und wie? Der Saxophonist Pierre-Stéphane Meugé entlockt seinen Instrumenten außergewöhnliche Klangwelten. Ein Konzert in Höchst.
Was macht er da bloß – und wie? Der Saxophonist Pierre-Stéphane Meugé entlockt seinen Instrumenten außergewöhnliche Klangwelten. Ein Konzert in Höchst.
Er hat schon Maikäfer gezählt, jetzt hat Jan Schmidt einen Schneeball-Busch nummeriert. Aus seinem Laub ist eine Installation geworden.
Seine Werke schuf er aus Fundstücken aus dem zerbombten London: Das Jüdische Museum Frankfurt erinnert an Samson Schames, einen der Künstler der „Verlorenen Generation“.
Von wegen Bruderstaat. Die DDR trat gegenüber Kuba mit der Attitüde europäischer Kolonialherren auf. Das machte viele Ansätze zunichte.
Die Serienverfilmung des Thrillers „Der Schatten“ verlegt die Handlung vom Winter in den Sommer. Das tut ihr nicht gut. Denn das Seelenfrösteln geht hier verloren.
Existenziell: Giorgio Battistelli hat „Il Teorema“ von Pier Paolo Pasolini zur Oper gemacht. Die Uraufführung an der Deutschen Oper Berlin gelang bestens.
Eigentlich hätten wir manches wissen können, sagen Peter Jörg Hoffmann und Evelyn Wendler von Kabbaratz, die ihr neues Programm im Halbneun Theater vorstellen.
Sie hatten ihre musikalische Eigenständigkeit bewahrt: Die vier Musiker des Lisa Wulff Quartetts, das in der Romanfabrik einen wunderbaren Auftritt hatte
Seit 30 Jahren organisieren die südhessischen Kommunen den KUSS. In diesem Jahr unter neuem Logo und mit einem höheren Budget für mehr als 250 Veranstaltungen.
Es gibt so gut wie nichts, was es nicht gibt im Netz der Netze: Geniales, Interessantes, Nützliches und herrlich Überflüssiges. Diesmal: kreatives Spiel mit Albumcovern.
Alle Augen auf die Schweiz: Rund um die Messe Art Basel locken die Auktionshäuser Kornfeld in Bern und Koller in Zürich mit hochkarätiger moderner und zeitgenössischer Kunst.
Wie will die bald stattfindende Art Basel am Heimatstandort punkten? Ein Gespräch mit Vincenzo de Bellis, dem für Messen und Ausstellungsplattformen zuständigen Direktor.
Für drei Tage ist das Gelände des Deutsche Bank Parks in Frankfurt der größte Club der Welt. Beim Musikfestival World Club Dome wird unter dem Motto „Atlantis“ aber nicht nur gefeiert, sondern auch ernsthaft diskutiert.
Mit einem Straßennamen, einer Rede des 97-jährigen György Kurtág und exzellenten Konzerten, zu denen auch Jazz gehört, ehrt Ungarn den Komponisten György Ligeti zum 100. Geburtstag.
Mildred Harnack, Widerstandskämpferin der „Roten Kapelle“, übersetzte vor ihrer Hinrichtung in Plötzensee Gedichte von Goethe. Aber wo ist das Original ihres Buchs geblieben? Und wer hat heute die Deutungshoheit, Mildred Harnacks Geschichte zu erzählen?
In keiner Branche ist die Zeitarbeit so umstritten wie in der Pflege. Die Rufe nach einer strikten Regulierung oder gar einem Verbot mehren sich. Doch das könnte nach hinten losgehen.
Sowohl CDU als auch SPD begreifen sich als Parteien der Mitte. Aber auch die AfD behauptet, sie repräsentiere die Mitte der Gesellschaft. Was also ist die Mitte? Ein Gastbeitrag.
Die Bundeskunsthalle zeigt Kunst aus den Zwanzigerjahren – und hebt die sozialen Gegensätze der Zwischenkriegszeit hervor. Ästhetischer Glanz und Massenverarmung waren zwei Seiten einer Medaille.
Die Soziologin Nadia Shehadeh erklärt im Interview, wie Rockstars ihre Macht missbrauchen, warum ein Fan nicht automatisch auch Groupie ist und erklärt, wieso es schwer sein kann, keine problematische Musik mehr zu hören.
Nicht erst seit HAP Grieshaber 1963 auf dem Islandpony mit dem Skizzenblock im Gepäck die Schwäbische Alb überquerte, ist Reisen in der Kunst ein großes Thema.
Das Leipziger Grassi-Museum für Angewandte Kunst verzeichnet einen grandiosen Zuwachs: die Buchillustrationssammlung von Wieland Schütz. Eine Ausstellung breitet deren Reichtum aus.
Am Wochenende wird in Frankfurt der World Club Dome gefeiert. Auf dem Gelände des Frankfurter Deutsche Bank Parks werden etwa 180.000 Besucher erwartet.
Wundersam, irritierend und vielschichtig: Die Gruppenausstellung „Raum. Veränderliche Dichten“ im Neuen Kunstverein Aschaffenburg ist besonders gut gelungen.
Das Umfeld von Till Lindemann schweigt hartnäckig. Dabei gäbe es so viele Fragen.
Eine herrlich dramatische Reise mit einem verloren geglaubten Freund: Frida Nilssons Kinderbuch „Krähes wilder Piratensommer“ zieht alle Register.
Ob im Schloss oder an der Frittenbude: In Épernay und Reims huldigt man auch nach Jahrhunderten noch dem Champagner – sogar in der Unterwelt.
Glänzende Steine, geschmückte Bäume und eine Voliere: Die Ausstellung „Blickachsen 13“ bringt große Skulpturen in die Parkanlagen von Bad Homburg zurück.
Die lange etwas verschlafene Frankfurter Fahrgasse hat sich zur Hipstermeile gewandelt. Am Samstag wird dort ein Straßenfest gefeiert.
Zwölf Jahre lang hat Diana Iljine das Filmfest München geleitet. Nun geht sie. Im Zorn? Mitnichten, sagt sie. Wir sprechen mit ihr über den Wert von Kultur, Stars, Newcomer und die Chancen, die das Festival hat.
Das Goethehaus in Weimar muss sehr dringend saniert werden. Im Zuge der Restaurierung will die Stiftung auch das Ausstellungskonzept überarbeiten. Das alles wird sehr teuer. Noch aber gibt es keinen Finanzierungsplan der Politik. Warum nicht?
Michael Mohr und Eckhard Gehrmann haben zusammen an der Städelschule studiert – aber noch nie zusammen ausgestellt. Dabei passen ihre Arbeiten wunderbar.
Lange wurde im konservartiven Madrid über die Leitung des Museums für Gegenwartskunst gestritten: Manuel Segade ist neuer Direktor der Reina Sofía
Schlau und frech, das passt zusammen. Und auch zum Ort dieser Ausstellung: Im Straßburger Musée Tomi Ungerer wird die französische Comiczeichnerin Catherine Meurisse gewürdigt.
Man würde am liebsten einfach bleiben: So schön fügen sich die Gast-Werke in den Skulpturengarten Hans Steinbrenners in Frankfurt. Er ist nur kurze Zeit geöffnet.
Das Berliner Kammermusikfestival Intonations hat sich vom Jüdischen Museum getrennt. Die Festivalleiterin Elena Bashkirova spricht über die Hintergründe und über den neuen Spielort im Kühlhaus.
Der Jüngste ist der Älteste: Erst zwei Personen wurden jenseits ihres neunzigsten Geburtstags in den Orden Pour le mérite für Wissenschaften und Künste gewählt. Auf Annette Kolb folgt jetzt Jürgen Habermas.