So dumm, dass es wehtut
Eine Schule soll nicht mehr nach Otfried Preußler heißen. Dafür plädieren die Schulgremien und der Gemeinderat. Haben ihre Mitglieder Preußlers Bücher überhaupt gelesen?
Eine Schule soll nicht mehr nach Otfried Preußler heißen. Dafür plädieren die Schulgremien und der Gemeinderat. Haben ihre Mitglieder Preußlers Bücher überhaupt gelesen?
Nach den antisemitischen Sprüchen bei der Abschlussgala der Berlinale zeigen alle Finger auf Claudia Roth und die Berlinale-Chefs. Hätte man den Skandal aber verhindern können?
„So bei einem internationalen Filmfestival aufzutreten, hilft niemandem“: Die Kulturstaatsministerin will klären, wie antiisraelische und antisemitische Äußerungen im Rampenlicht der Berlinale künftig vermieden werden können.
Noten, Autographe und ein vollständiges Tonstudio: Die Württembergische Landesbibliothek erwirbt den Nachlass des 2020 verstorbenen Komponisten und Pianisten Wolfgang Dauner.
Jahrzehntelang hat Marwan in Deutschland gelebt und gemalt, sich aber stets als Araber gefühlt. Nun zeigen Bilder aus seinem Früh- und Spätwerk, wie er beide Welten in seinen Werken vereinte.
Hilfe für den ländlichen Raum: Zum zweiten Mal schreiben die hessische Staatskanzlei und der Börsenverein den Wettbewerb „Hessens beste Dorfbuchhandlung“ aus.
Durch das Thema Künstliche Intelligenz bekommt die Science-Fiction-Oper „Humanoid“ von Leonard Evers große Aktualität. Das junge Publikum nimmt sie im Mainzer Staatstheater begeistert auf.
Das Publikum bejubelte eher die antiisraelischen Statements als die Filme. Politik und Ästhetik blieben einander fremd auf der Berlinale.
Roelant Savery malte nicht nur das erste Blumenstillleben und den ersten Dodo in Europa, er verschmolz auch Alpenlandschaften mit Exotischem. Das Mauritshuis in Den Haag zeigt seine wundersamen Bildwelten.
Vorige Woche sollte ich auf dem Karachi Literature Festival auftreten. Aber dazu kam es nicht. Die Lesung wurde abgesagt, und ich musste aus Sicherheitsgründen das Hotel wechseln. Warum? Ein Bericht.
Die ukrainische Künstlerin Vlada Ralko setzt sich zeichnend mit der Gewalt in ihrer Heimat auseinander. Ihre Werke sind nun in der Einundneunzig Galerie in Frankfurt zu sehen.
Die private Landesonde Odysseus ist zwar auf dem Mond gelandet, aber beim Aufsetzen umgekippt. Mehr Informationen erhofft man sich von einem Orbiter aus der Mondumlaufbahn.
Ein straffer Rundgang durch Kirchners gesamtes Werk: Das Kirchner Museum Davos ist zu Gast im Geburtshaus des Künstlers. Aquarelle, Gemälde und auch Webarbeiten werden gezeigt.
„This is Me...Now“ heißt nicht nur Jennifer Lopez’ neues Album, sondern auch ihr neuer Film. Im Interview spricht die Schauspielerin und Sängerin darüber, erzählt von ihrer Beziehung zu Ben Affleck und ihrer Liebe zum großen Auftritt.
Wachstum Italiens +++ Amerikanische Verhältnisse +++ Dr. Erich Marx und Andy Warhol +++ Cornelio Sommaruga +++ Phänomen SUV
Er ist einer der bedeutendsten Vertreter konkreter Kunst: Jetzt ist in der Friedberger Galerie Hoffmann ein Überblick über das Werk Jan van Munsters zu sehen.
Kit Armstrong liest am liebsten Partituren, geht in Gemäldegalerien, hört Wind und Wasser zu - und ist genervt davon, dass die Mathematik einen schlechten Ruf hat.
Nicolas de Staël, dem die Eremitage in Lausanne gerade eine Ausstellung widmet, malte mehr als Hitze. Er malte den Augenblick, in dem die Wahrnehmung kollabiert.
Die Ausstellung „cā biān“ am Hafenplatz in Offenbach stellt Werke junger chinesischer Kunststudierender in Deutschland vor. Es geht um Mut und Anspielungen.
Sie hat Merce Cunningham nach Deutschland geholt und das Tanztheater gefördert wie keine Zweite: Zum neunzigsten Geburtstag der großen Tanzermöglicherin Nele Hertling.
Adnan Kalkanci vom Berliner Café Marral kennt keine Rezepte, sondern kocht nach Gefühl. Hier verrät er uns, wie er Baba Ganoush zubereitet. Die neue Reihe „Katrin trifft“.
Initiativen und Vereine aus dem Rhein-Main-Gebiet sammeln Spenden für das vom Krieg gebeutelte Land und deren Flüchtlinge. Auch nach zwei Jahren ist das Engagement noch groß.
Anarchisch, provokant, ironisch: David Černýs Kunstwerke sind in Prag allgegenwärtig. Sein neuester Streich ist das „Musoleum“, eine verwegene Mischung aus Museum und Mausoleum.
Der Bundestag entscheidet über die Legalisierung von Cannabis. Der Beginn des Ukrainekriegs jährt sich zum zweiten Mal. Und: Der Rundfunkbeitrag erhitzt wieder einmal die Gemüter. Der F.A.Z.-Frühdenker
Flächen, Farbfelder und Häuser, in denen keiner wohnt: Der Maler Ulf Puder fasziniert in der Frankfurter Galerie Strelow.
Etwa sechzig zeitgenössische Kunstwerke sind unter dem Titel „Von hier nach da“ im Hofheimer Landratsamt ausgestellt. Die dargestellten Fortbewegungsmethoden variieren dabei.
Gerade hatte die Europäische Rundfunkunion die Teilnahme Israels am Eurovision Song Contest trotz des Gazakriegs bestätigt. Nun wird um das Lied „October Rain“ gestritten, das sich offenbar auf das Massaker der Hamas bezieht.
Nach einer Reise von sieben Tagen soll heute Nacht die private US-Sonde Nova-C auf dem Mond landen. Gelingt das Vorhaben, wäre das ein Erfolg für Amerika und die kommerzielle Raumfahrt.
„Diese Ikonen haben gekämpft“. Die ukrainischen Künstler Oleksandr Klymenko und Sofia Atlantova malen Heiligenbilder auf alte Munitionskisten. Nun ist die Ausstellung in Frankfurt zu sehen.
So wie Kunst über Jahrhunderte der Natur nachempfunden wurde, produziert Künstliche Intelligenz nach der Vorlage der Kultur. Ein Gastbeitrag mit ein paar Antworten auf verbreitete Vorbehalte.
Die Poetry Slammer Uli Höhmann und Jan Cönig entwickeln mit „Lisa kommt nicht“ eine Lesebühne mit Text und Musik in der Frankfurter Romanfabrik. Noch wird viel experimentiert.
Der Komponist Georg Friedrich Händel verdiente am Handel mit afrikanischen Sklaven. Was folgt daraus? Das Metropolitan Museum New York macht Vorschläge einer schwarzen Rückaneignung.
Das Britische Museum zeigt Objekte aus dem Raubzug seines Mitarbeiters. Wären sie nicht gestohlen worden, hätte man sie vergessen.
Schmetterlinge haben Künstler immer wieder inspiriert. Der ihnen gewidmete Abend mit Musik und Poesie in der Reihe „Salon Frankfurt“ geriet ebenfalls sehr anregend.
Das historische Mosaik im Eingangsfoyer der Frankfurter Alten Oper ist heute noch ein Blickfang. Finden wir so etwas heute zu dekorativ oder kitschig?