Vier Gegner hat der Fälscher
Alles nur geklaut und kopiert? Eine Heidelberger Ausstellung zu „Kunst und Fälschung“ zeigt, wie echte von falschen Werken geschieden werden.
Alles nur geklaut und kopiert? Eine Heidelberger Ausstellung zu „Kunst und Fälschung“ zeigt, wie echte von falschen Werken geschieden werden.
Wie viel Interesse an Gegenständen jenseits des Gewohnten ist heutigen Kulturdebatten zumutbar? Das neue Onlinemagazin „Berlin Review“ sieht da eine Marktlücke.
Ulinka Rublack hat eine mitreißende Dürer-Biographie und eine Kulturgeschichte des Kunstmarkts geschrieben. Und sie wirft einen überraschenden Blick auf die deutsche Renaissance.
Die Frühjahrsauktionen moderner Kunst in London sind der erste echte Markttest für die Versteigerer im Jahr 2024. Was bieten die großen Häuser auf?
Um den israelischen Beitrag für den Eurovision Song Contest gab es Wirbel. Der Text von „October Rain“ sei zu politisch, so die Kritik. Nun hat sich der Sender Kan bereit erklärt, ihn zu überarbeiten.
Achim Greser und Heribert Lenz sind unter anderem als langjährige Karikaturisten der F.A.Z. bekannt. Nun wurden sie mit dem Göttinger Satirepreis für ihr Lebenswerk geehrt.
Im Inneren des Datenschlunds von KI entsteht manchmal Unsinn. In der Forschung will man diese Halluzinationen beseitigen. Dabei könnte darin ein kreativer Nutzen liegen.
Vor knapp 150 Jahren eröffnete ein Londoner Kaufmann ein Geschäft für Stoffe: Liberty. Heute werden Vintagekleider mit diesen Mustern für Hunderte von Euros gehandelt, und Designer verwenden sie noch immer.
Der große Dramatiker und Regisseur René Pollesch ist diese Woche plötzlich gestorben. Der Schauspieler Fabian Hinrichs erinnert sich an die Arbeit und das Leben mit seinem Freund.
Elton Johns Fans ließen sich nicht lange bitten: Bei Christie’s in New York brachte die Versteigerung von Kunst und Glamour aus dem Besitz des Popstars mehr als 20 Millionen Dollar ein.
Hundert Jahre nach seinem Tod ist Franz Kafka gegenwärtiger denn je. Mit Reiner Stach spreche ich über seine Neuausgabe von „Der Process“, die Signatur von Kafkas Schreiben und die Schwierigkeit, Kafka in der Schule zu behandeln.
Rollentausch erübrigt Geldbedarf: Gustave Courbets Gemälde „La Rencontre“ setzt die Emanzipation des Künstlers von der Patronage ins Werk.
Erinnerungsarbeit und Blicke in die Zukunft der Ukraine: Die Kiewer Kunstbiennale findet aktuell aus Sicherheitsgründen in Berlin statt. Zur künstlerischen Leitung zählt unter anderem Wolfgang Tillmans.
Kleiner Frosch ganz groß: Vor 45 Jahren hat das Wächtersbacher Studioprojekt Supersempfft Musikgeschichte geschrieben. Franz Aumüller bewahrt die Erinnerung an die Electro-Pioniere.
Als ob irgendeinem Kind in Gaza geholfen wäre, wenn der israelische Pavillon auf der Biennale geschlossen bliebe: Machen Künstler, Dichter, Filmemacher, Musiker nun aus jedem Kulturevent eine Widerstands-Cosplay-Show?
Antisemitische Muster setzen sich fort: Über ein Glasfenster von Heinz Hindorf im Wormser Dom und den Werdegang des Künstlers.
Die Ausstellung „Tod und Teufel“ im Landesmuseum Darmstadt erzählt mit Werken aus Film, Musik, Mode und Kunst von der ungebrochenen Faszination, die Angst und Schrecken ausüben.
Andreas Wagner gibt eine fundierte und gut verständliche Einführung in die Biologie evolutionärer Innovationen.
Nico Hülkenberg spricht im Interview über den Mut der anderen in der Formel 1, seinen neuen Chef beim Rennstall Haas, die Gefahr des Stillstands – und darüber, warum Fahrer wie Lewis Hamilton Veränderung brauchen.
Auch die schönsten Bilder können eine Wand ruinieren – wenn sie schief hängen. Ein Dilemma für unseren Autor, einst Praktikant einer Kunstgalerie. Bis ein Gerät ihn rettete. Die Kolumne Überschätzt/Unterschätzt.
Nach der Berlinale hat nun auch die Biennale einen Antisemitismus-Skandal. Künstler fordern den Ausschluss Israels. Der italienische Kulturminister weist dies mit scharfen Worten zurück.
Der Beginn des Surrealismus in Belgien vor einem Jahrhundert wird von Brüssels Königlichen Museen und dem Bozar mit 420 Bildern gefeiert. Davon sind fast hundert allein von Magritte. Eine Sensation.
Inzwischen äußert sich sogar Israels Staatspräsident zum Streit um den ESC-Beitrag seines Landes. Nun soll die Europäische Rundfunkunion auch mit einem Kompromiss nicht einverstanden gewesen sein.
Die Schirn zeigt mit „The Culture“ als einziges deutsches Museum eine in St. Louis und Baltimore konzipierte Hip-Hop-Schau. Was macht unser europäischer Blick daraus?
Die Begeisterung für Isaaks Lied „Always On The Run“, mit dem er beim ESC-Finale in Malmö antritt, ist bescheiden. Darum setzt das deutsche Team nun auf professionelle Unterstützung.
Er bevorzugte Karton statt Leinwand, weil ihm ein Unterarm fehlte: Der heute vergessene Werner Scholz war seinerzeit so gut wie Dix und Grosz, wie das Hamburger Barlach Haus zeigt.
Eine „Kunst-statt-Genozid-Allianz“ aus den USA ruft im Netz dazu auf, Israel seinen Länderpavillon auf der 60. Venedigbiennale im April zu entziehen. Unterzeichnet haben auch Nan Goldin und Giannis Varoufakis.
Er war prägend, gleich für mehrere Generationen. Am TAT, am Mousonturm und am Schauspiel Frankfurt hat der Gießen-Absolvent der ersten Stunde gewirkt.
Mit seiner Ausstellung „Lost in the funhouse“ weckt der 1995 geborene Künstler Tobias Krämer Erinnerungen an einen Jahrmarkt.
Nach sechs Jahren Pause ist die Biennale KunstWerkStadt zurück in Bad Homburg bei Frankfurt. Künstler stellen in Privaträumen aus. Zwei Frauen organisieren die Veranstaltung – und suchen Teilnehmer.
Seit gut einem Monat fehlen Songs von Taylor Swift und anderen Stars auf Tiktok. Nun trifft es auch Werke von Harry Styles oder Adele. Ihre Musik erscheint zwar nicht auf Universal-Labels, doch sie arbeiten mit Universals Verlag zusammen.
In der Krise wird das Geld für Kunst rund um Bauprojekte knapp. Das Bauministerium hält für Bundesbauten daran fest – auch als Spiegel der Kreativität des Landes.
Das Kyiv Symphony Orchestra fand in Gera Obhut. Jetzt sind dessen Finanzierung und Aufenthaltsstatus unklar. Die Musiker werden erpresst.
Wenn wir den Kindern Kunst nicht vermitteln, versagt eine ganze Generation: Der Intendant des Frankfurter Theaterhauses über seine „Erzählzeit“ und ein Umdenken in Politik und Kultur.
Er macht keinen Hehl daraus, dass er das Schöne, Reiche, Glänzende schätzt: Der Berliner Sänger Luciano tritt lautstark in der Festhalle auf.
Wie können Naturwissenschaft und Kunst den Klimawandel vermitteln? Das testet die Ausstellung „Bending The Curve“ in Frankfurt, erklären die Kuratorinnen vom Senckenberg-Institut und vom Frankfurter Kunstverein.