Mit Rückenwind
Strahlende Sonne trotz Hochwassers und Gewitterwarnung. Schier unglaubliche Leistungen im Trainingslager. Da sollte es doch keine Überraschung sein, wenn ...
Strahlende Sonne trotz Hochwassers und Gewitterwarnung. Schier unglaubliche Leistungen im Trainingslager. Da sollte es doch keine Überraschung sein, wenn ...
Auch der Sport leidet unter der Flutwelle - und hilft sich selbst mit Benefizspielen, Spenden und Freiwilligen. Die Handballspieler aus Magdeburg nahmen statt Bällen Schaufeln in die Hand und unterstützen die Helfer beim Deichbau.
Hochwasser hat schon eine Wahl entschieden. 2002 agierte Gerhard Schröder geschickt und gewann später die Bundestagswahl. Doch Peer Steinbrück hält nichts vom „Gummistiefel-Wettrennen“. Ob das klug ist, daran zweifeln auch Genossen.
Das Hochwasser trifft Mitteldeutschland mit mehr Wucht als erwartet. In Wittenberge in Brandenburg kann die Elbe höher steigen als je zuvor. In Sachsen-Anhalt ist ein wichtiger Damm gebrochen. Jetzt drohen Unbekannte damit, andere Deiche zu beschädigen.
Das Wasser steht in manchen Straßen Magdeburgs schon 30 Zentimeter hoch, der Strom ist abgestellt. Ein Stadtteil muss geräumt werden. In Halle dagegen entspannt sich die Lage.
Verehrter Herr Schmidt, was tun Sie für die Hochwasseropfer?Hannelore Engels, LübeckWieso ich? Hier in Koblenz sind bisher noch keine besonderen Schäden
Wasser, Wasser, überall Wasser. Unser Autor Stefan Locke hat die vergangene Woche mit „Benefiz-Bratwurst“ und steigendem Pegel in Dresden verbracht. Ein Tagebuch.
Die einen hoffen noch, die anderen müssen sich dem Hochwasser geschlagen geben. Tausende verlassen wegen der Elbeflut ihre Häuser. Wo das Wasser wieder sinkt, hinterlässt es Verwüstungen.
Das Hochwasser lässt verzweifelte Menschen, zerstörte Orte und Milliardenschäden zurück. Doch gleichzeitig finden sich mitten im Chaos Mut, Tatkraft und Bürgersinn. Zum Beispiel in Dresden.
Noch einmal mit trockenen Mauern davongekommen: Das Hochwasser lehrt uns Machbarkeitsfreunde Glaube, Liebe, Hoffnung. Und es lehrt, dass Bayern nicht das Kernland der Berge, sondern des Flusses ist.
Nur ein Drittel der Häuser in Deutschland ist gegen Hochwasser und andere Schäden versichert. Jetzt wollen Politiker darüber nachdenken, wie sich der Anteil steigern lässt.
In Naturkatastrophen schlägt die Stunde der Exekutive. Ungarns Ministerpräsident inszeniert sich als oberster Krisenmanager. An der Donau wird ein Rekordpegel von neun Metern befürchtet
Das Hochwasser dringt weiter in den Norden vor. In Magdeburg erreichte die Elbe einen neuen Rekordstand - der Pegel kletterte auf 6,72 Meter. Im Süden wird das Ausmaß der Zerstörung bewusst.
Auch in anderen Ländern Europas leiden die Menschen unter dem Hochwasser. In Budapest wird die Scheitelwelle der Donau am Wochenende erwartet, in der Tschechischen Republik starben bisher zehn Menschen.
In Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Niedersachsen erreicht die Flut am Wochenende ihren höchsten Punkt. Auf die Dämme drückt ein ungeheure Last. Einige Ort sind zur Sicherheit evakuiert. Im Süden Deutschlands drohen neue Regenfälle.
Es ist noch nicht vorbei
Das Hochwasser stellt Teile Deutschlands weiter vor riesige Probleme. Mittlerweile rollt die Flutwelle gen Norddeutschland. Im Süden und Osten hinterlässt sie Zerstörung. In Sachsen-Anhalt kam ein weiterer Mensch ums Leben.
Stefan Seidel verkauft Sandsäcke, gefüllt oder ungefüllt. Wegen des Hochwassers brummt das Geschäft. Dass manche seiner Wettbewerber jetzt die Preise stark anhöben, sei „beschämend“.
Sachsens Verantwortlicher für Hochwasserschutz, Martin Socher, widerspricht vehement den Gerüchten, dass die Tschechen ihre Talsperren zu Ungunsten von Deutschland nutzen.
Wo fehlen Sandsäcke, wo braucht jemand Essen, wo wird schon evakuiert? Im Hochwasser-Chaos helfen Twitter und Facebook - manchmal sogar so gut, dass es dann eines eigenen Helfer-Managements bedarf.
cpm./obo./lhe. Mainz/KASSEL. Die Hochwasserlage in Hessen entspannt sich. Sowohl an der Werra in Nordhessen als auch am Rhein sanken die Pegelstände.
enn. BERLIN, 5. Juni. Die Bundesregierung will über die Soforthilfe von 100 Millionen Euro hinaus den Unternehmen, Haushalten und Kommunen in den ...
mk. BERLIN, 5. Juni. Das Städtchen Mühlberg an der Elbe hat sich am Mittwoch auf die Evakuierung vorbereitet. In Herzberg im Landkreis Elbe-Elster, für den ...
Dem Berliner Diskuswerfer Robert Harting reicht es nicht, der Beste seines Fachs zu sein. Er versucht auch stets, seine Person als Marke aufzubauen und seiner ...
Versunkene Pensionen, Läden und Cafés: Bad Schandau in der Sächsischen Schweiz ist stets die erste deutsche Stadt, die das Elbhochwasser trifft. Die Einwohner haben sich fast schon an die Flut gewöhnt.
Studenten und Sträflinge kämpfen gemeinsam gegen das Hochwasser. In der Not zeigt sich: Der Staat, das sind die Bürger.
Die Flut fließt weiter. An der Elbe sind neue Orte bedroht. Städte und Kreise geben Katastrophenalarm. Menschen fliehen vor der Gefahr. Bei den Evakuierungen spielen sich Dramen ab.
Berlin hat Millionen-Hilfen für die Hochwasser-Opfer zugesagt. Auch die Länder wollen helfen. Wer wie viel Geld bekommt, ist aber noch offen. Landwirte sollen ebenso Unterstützung erhalten wie andere Wirtschaftszweige.
Der Hochwasserschutz ist eine Erfolgsgeschichte, so bitter die gegenwärtige Katastrophe auch ist. Nötig sind dafür viele kleine Schritte. Der „Gummistiefel-Gesellschaft“ aber fehlt in der Flut die Geduld. Sie will die große Botschaft.
In dem von Hochwasser bedrohten Witzenhausen hält der mit Sandsäcken stabilisierte Werradeich. Infolge des Hochwasser müssen die Anlieger aber mit einer Mückenplage rechnen, wie ein Biologe meint.
bie. HOCHTAUNUSKREIS. 600 Feuerwehrleute aus Hessen sind am Montagabend nach Sachsen aufgebrochen, um die dortigen Kollegen im Kampf gegen das Hochwasser zu ...
obo./htr./lhe. RHEIN-MAIN. „Fallend“ - der Hochwassermeldedienst in Mainz gibt für den Rheingau und das Mittelrheintal vorsichtig Entwarnung.
Angela Merkel besucht die Flutgebiete. In Pirna muss sie ihren Weg im Umgang mit dem Hochwasser finden. Es ist ein anderer als der ihres Vorgängers.
Die Flutwelle rollt Donau und Elbe hinab. Neue Überschwemmungen drohen. Schon jetzt sind die Schäden in Süd- und Ostdeutschland enorm. Bundeskanzlerin Merkel verspricht 100 Millionen Euro Soforthilfe.
rike./ela. BERLIN/WIEN, 4. Juni. Das Hochwasser in Ost- und Süddeutschland trifft nicht nur viele Familien mit ihren Wohnungen, Häusern und Grundstücken - auch ...
F.A.Z. FRANKFURT/WIEN, 4. Juni. Die Situation an den Flüssen Süd- und Ostdeutschlands, die überaus starkes Hochwasser führen, hat sich am Dienstag ...