Sportevents fallen ins Wasser
Der Leichtathletik-Club Jena kämpft nach der Überflutung des Ernst-Abbe-Stadions um seine Existenz. Das Abschiedsspiel von Michael Ballack in Leipzig kann wohl stattfinden.
Der Leichtathletik-Club Jena kämpft nach der Überflutung des Ernst-Abbe-Stadions um seine Existenz. Das Abschiedsspiel von Michael Ballack in Leipzig kann wohl stattfinden.
Der Hochwasserschutz beruht auf vielen Maßnahmen. Erfolg verspricht eine Kombination aus naturnahen Flusslandschaften, technischen Schutzvorkehrungen und Vorsorge.
Das Wasser hat die Region im Griff und Verkehrsführung ist Glückssache. Im Rheingau verlieren Auswärtige die Nerven, Einheimische fahren nach Gewohnheitsrecht. Wer kann, sollte das Rad nehmen.
Das Hochwasser schränkt die Stromproduktion in den Laufkraftwerken der Donau ein. Mittlerweile stehen mehrere Donaukraftwerke still.
Deutschlands größte Autoversicherung, die HUK-Coburg, will ihre Prämien dieses Jahr weiter anheben. Die Konkurrenten machten es ähnlich, erwartet sie.
Während in Teilen von Ostdeutschland weiterhin Katastrophenalarm herrscht, neigt sich der Kampf gegen das Hochwasser in einigen Regionen Hessens dem Ende entgegen. Noch aber schwappt das Wasser, eine Entwarnung gibt es nicht.
Auch die deutschen Nachbarländer kämpfen mit dem Hochwasser: Kritisch wurde es bereits für Prag; in Bratislava und Budapest wird die Scheitelwelle erst noch erwartet. In Österreich wurde ein Landwirt bei Aufräumarbeiten getötet.
Zum Tag
Die Hochwasser-Katastrophe veranlasste „Hart, aber fair“ zu einer Programmänderung. Ohne Fußballaspekt wagte sich die ARD aber auch an dieses Thema nicht heran.
obo./sug. Rhein-Main. Ein Rekordhochwasser wird es wohl nicht, aber an einigen Pegeln fehlen nur wenige Zentimeter dazu.
Die Flut fällt mitten in den Ausbau umfassender Hochwasserschutz-Projekte. Aufgrund von Bürgerprotesten gibt es vielerorts aber immer noch keinen adäquaten Flutschutz.
Passau ist den Fluten der Donau und vor allem des Inn schon oft ausgesetzt gewesen. Die Bewohner werden ihnen auch dieses Mal standhalten.
Das Hochwasser in Deutschland macht Aktien der Versicherer unattraktiv. Auch andere Kurse geben nach - weil die Konjunktur zu lahmen droht.
Die Kanzlerin kümmert sich um jeden in der Republik, und das nicht nur bei Hochwasser. Die Überschwemmung mit sozialpolitischen Wohltaten lässt die Grenzen zwischen CDU und SPD völlig verschwimmen.
Dramatisch ist die Lage auch im Osten Thüringens. Nach Gera und Greiz wurde auch im Landkreis Altenburger Land Katastrophenalarm ausgelöst.
pik./miku./rike./tko. FRANKFURT/DRESDEN/BERLIN, 3. Juni. Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Teile Bayerns stehen vor einem Jahrhunderthochwasser.
F.A.Z. FRANKFURT/BERLIN, 3. Juni. Nach tagelangen Regenfällen sind am Montag im Süden und Osten Deutschlands die Pegel der Flüsse auf neue Rekordhöhen ...
Noch können die Versicherer die Schäden des Hochwassers nicht beziffern. Da viele Deutsche gegen Hochwasser versichert sind, könnte es für die Branche teuer werden.
Als gebürtiger Passauer ist Jürgen Dupper mit den Gewalten des Wassers aufgewachsen. Der 52 Jahre alte Oberbürgermeister strahlt Ruhe aus und hat sich schon bei den Überschwemmungen in der Vergangenheit als Krisenmanager bewährt.
Frau Merkel macht es wie einst Gerhard Schröder: Am Dienstag will die Bundeskanzlerin sich persönlich über die Situation in den Hochwassergebieten unterrichten.
In den Hochwassergebieten in Bayern, Sachsen und Thüringen ist keine Entspannung in Sicht. Der Deutsche Wetterdienst sagt auch für den Montag zum Teil kräftigen Regen voraus. In Südbayern und im Erzgebirge wird vor extremen Unwettern gewarnt.
Auch die deutsche Wirtschaft leidet unter dem Hochwasser. In Zwickau rollt heute wohl kein Volkswagen vom Band, die Arbeit im Krones-Werk in Rosenheim ruht. Und der Energieversorger ENBW spürt die Folgen in seinen Wasserkraftwerken an Rhein und Neckar.
In den Hochwassergebieten in Bayern, Sachsen und Thüringen ist keine Entspannung in Sicht. Zehntausende müssen ihre Häuser verlassen. In Passau steigen die Fluten so hoch wie seit 60 Jahren nicht mehr.
obo./lhe. RHEIN-MAIN / HESSEN. Nach den starken Regenfällen der vergangenen Tage zwingt das Hochwasser des Mains die Schiffsführer zu einer Betriebspause.
Auch in der Tschechischen Republik wurde die Hochwasserlage zusehends prekärer. An mehr als 40 Orten galt am Sonntag die Warnstufe 3, was einer beträchtlich ...
In Sachsen und in Ostthüringen regnete es am Wochenende fast ohne Unterlass. Am Sonntag wurde in zahlreichen Städten Katastrophenalarm ausgelöst und mit Evakuierungen begonnen.
Vater Rhein tritt wieder über die Ufer. Experten rechnen mit Pegelständen, wie sie nur alle 20 Jahre vorkommen. Auf dem Main erleben die Schiffsführer schon vorher eine Zwangspause.
Die dramatisch anschwellenden Flüsse werden für mehrere Städte in Deutschland zur Bedrohung. Bundeskanzlerin Merkel sichert den Ländern Hilfe zu, Soldaten stünden bereit. Auch Nachbarländer leiden unter den Folgen des Dauerregens.
Autobahnen überflutet, Innenstädte gesperrt, oft geht nichts mehr ohne Gummistiefel. Und neuer Regen füllt die Flüsse weiter auf. Erst der kommende Dienstag bietet Anlass zu neuer Sommerhoffnung.
höv./bie./bad. Rhein-Main. Der meteorologische Frühling ist gestern in Hessen wie in vielen Teilen Deutschlands mit Dauerregen, überfluteten Straßen, ...
Die Hochwasserlage in Nordhessen wird wohl doch nicht so dramatisch wie zunächst befürchtet. Auch der Ablauf aus dem Edersee ist wieder auf ein Normalmaß heruntergefahren.
Die starken Regenfälle in Süd- und Mitteldeutschland halten auch am Freitag weiter an. Vielerorts steigt die Hochwassergefahr stark an. Eine Radfahrerin ertrank im Fluss Leine in Niedersachsen.
Nirgendwo ist der Mai 2013 in Deutschland so trüb gewesen wie in Hessen. Und: Hessens Flüsse sind randvoll, manche Straßen überflutet, die Erde vom Dauerregen aufgeweicht. Vorerst regnet es weiter. Lichtblicke wird es wohl erst am Sonntag geben.
Ein großes Tiefdruckgebiet hat sich über Europa festgesetzt. Einige Regionen Deutschlands sind bereits überflutet. Im Süden Niedersachsens mussten Straßen und Schienen gesperrt werden. Noch bis Anfang nächster Woche soll es weiter regnen.
Die nächste Sexismus-Debatte fällt aus: Die Satire „Who wants to fuck my girlfriend?“ wird vor allem für Männer peinlich. Man(n) hält sie kaum aus.