Gewalt wurzelt in den Gedärmen und explodiert im Kopf
Er war ein illusionsloser Autor, der sich nicht den Diktatoren beugte: Mit „Eine Aufforderung zum Kampf“ hat Frankétienne den Roman des gescheiterten Staates Haiti geschrieben.
Haiti verliert im Kampf gegen die Gangs weiter die Kontrolle. Der Einsatz bewaffneter Drohnen und Privatmilitärs zeigt die Ohnmacht eines zerfallenden Staates.
Er war ein illusionsloser Autor, der sich nicht den Diktatoren beugte: Mit „Eine Aufforderung zum Kampf“ hat Frankétienne den Roman des gescheiterten Staates Haiti geschrieben.
Die Fußball-WM 2026 findet in den USA, Kanada und Mexiko statt. Vom 11. Juni bis 19. Juli stehen 104 Spiele an. Hier finden Sie alle Infos zum Spielplan, Gruppen, Anstoßzeiten, Spielorten und Tickets.
Gary Victor geht hart mit seiner Heimat Haiti ins Gericht. In „An der Kreuzung der Parallelstraßen“ lässt er einen frustrierten Beamten in Port-au-Prince Amok laufen.
Nach Hurrikan „Melissa“ trauert Haiti um mindestens 30 Tote. Jamaika will internationale Reggae-Konzerte organisieren, um beim Wiederaufbau zu helfen. Und die USA sagen Kuba drei Millionen Dollar Nothilfe zu.
Hurrikan Melissa zieht über die Karibikinseln Haiti und Jamaika hinweg und hinterlässt große Schäden. Dabei sind mindestens 27 Menschen ums Leben gekommen.
In mehreren Karibikstaaten kommen Menschen ums Leben. Häuser, Brücken und Bananenplantagen sind zerstört. Nun zieht der Sturm über die Bahamas. US-Präsident Trump kündigt Hilfen für die Region an.
Der Wirbelsturm Melissa zerstört ganze Ortschaften in Jamaika. Auch in Kuba hinterlässt er Ruinen. Nun zieht er weiter in Richtung Bahamas.
Weil mehr Polizisten die Hauptstadt Port-au-Prince verstärkt schützen, verlagern kriminelle Banden ihre Angriffe in die ländlichen Vororte. In einem ist es jetzt zu einem Massaker gekommen.
Sind die Ursachen hausgemacht oder importiert? Das ist die inzwischen zweitrangige Frage angesichts der immer hoffnungsloseren Lage in Haiti. Banden plündern und vergewaltigen, ohne Strafen fürchten zu müssen.
Es inspirierte einen Roman, wurde von Bill Clinton und Mick Jagger besucht und war Zeuge von Haitis blutiger Geschichte: Nun wurde das legendäre Grandhotel Oloffson in Port-au-Prince von Kriminellen niedergebrannt.
Aus Sorge „vor ausländischen Terroristen sowie anderen Bedrohungen“ ordnet Trump neue Einreiseverbote an. Der US-Präsident kritisiert die „Politik der offenen Türen“ seines Vorgängers.
Eine Kindheit, die keine sein darf: Jean d’Amériques Roman „Zerrissene Sonne“ ist ein poetischer Albtraum von der Bandengewalt in einem haitianischen Slumviertel.
Sie spenden Millionen und helfen vor Ort: Nach den verheerenden Bränden in Los Angeles zeigen viele Hollywoodstars Herz. Nur das Herzogspaar von Sussex macht sich unbeliebt.
Vorsicht, sie nähern sich mit schlurfendem Schritt und glasigem Blick: Das Musée du Quai Branly in der französischen Hauptstadt schreibt die Kulturgeschichte der Untoten um.
In Haiti tobt ein brutaler Krieg aller gegen alle: Voodoo-Priester werden von evangelikalen Sekten bekämpft, Prediger arbeiten Oligarchen zu, und das ganze Land erstickt im Müll.
Ein berüchtigter Bandenchef ordnete das Blutbad an, nachdem ein Voudou-Priester ihm sagte, alte Leute hätten sein Kind durch Magie krank gemacht. Alle Opfer waren über 60 Jahre alt.
Politische Instabilität, wirtschaftliche Not und eskalierende Bandengewalt: Haiti steckt in einer schweren Krise. Das Ausmaß der Vertreibung ist nach Angaben der UN „beispiellos“.
Der 52 Jahre alte Alix Didier Fils-Aimé ist neuer Interimspremierminister von Haiti. Das Land zu regieren ist kaum möglich. Denn es wird von Banden kontrolliert.
Inmitten eskalierender Bandengewalt und einer tiefen humanitären Krise ist in Haiti ein neuer Regierungschef eingesetzt worden. Kurz darauf wird ein Passagierflugzeug von Schüssen getroffen.
Die Dominikanische Republik hat 11.000 Haitianer in ihre Heimat abgeschoben – wegen eines „Überschusses“ an Migranten. Das verarmte und von Banden beherrschte Nachbarland verurteilt den Schritt.
Die Menschen hatten versucht, Treibstoff aus dem verunglückten Fahrzeug zu bergen, als es explodierte. Das Unglück ist ein weiterer Schlag für die von Gewalt und Hunger heimgesuchte Bevölkerung.
Haitianische Migranten würden in Springfield Haustiere essen: Mit dieser Falschbehauptung sorgte Donald Trump für Aufsehen. Nun gab es in der Kleinstadt eine Bombendrohung.
Im Ton sind die Spitzenkandidaten für die US-Wahl unversöhnlich. Doch Donald Trump und Kamala Harris haben mehr gemeinsam, als man glaubt. Wie etwa Flexibilität, wenn es um die eigene Meinung geht.
In den sozialen Medien wettern Republikaner mit Tierbildern gegen Einwanderer. Donald Trump hat das Thema nun in die Fernsehdebatte getragen.
Ein Spieler aus Haiti wird von finsteren Gestalten des Geheimdiensts verprügelt und verschleppt. Auch ein Kicker aus Zaire hat wohl Todesangst. Das führt zu einer der scheinbar lustigsten Szenen der WM-Historie.
Die Niederländer begeistern schon mit ihrem ersten Auftritt, die Polen überraschen alle. Und der Haitianer Emmanuel Sanon wagt ein Solo, das ein ewiger Klassiker des Fußballs bleiben wird.
Während im Nachbarland Haiti der Staat zerfällt, wächst in der Dominikanischen Republik die Wirtschaft. Außerdem geht Präsident Abinader hart gegen Einwanderung und Korruption vor. Nun ist er im Amt bestätigt worden.
Faszination für die Revolution, auch wenn sie grotesk ist: Warum ich immer wieder nach Haiti zurückkehre. Ein Gastbeitrag.
Der haitianische Übergangsrat hat Edgard Leblanc zu seinem Vorsitzenden gewählt. Er soll das Land zu Wahlen führen. Doch im Moment herrschen die Gangs.
Edgard Leblanc Fils soll die Arbeit des Übergangsrats koordinieren. Wichtigste Aufgabe ist die Herstellung der öffentlichen Ordnung.
In ihrem nun endlich auf Deutsch vorliegenden Roman „Kasalé“ huldigt Kettly Mars dem Voodoo-Kult ihrer Heimat Haiti. Dieser ist bis heute auch ein Symbol des Widerstands gegen Bevormundung.
Man kennt ihn als den weitgereistesten unter den deutschen Schriftstellern seiner Generation. Hans Christoph Buch ist auch mit achtzig Jahren weder welt- noch schreibmüde.
Einen Monat nach der Einigung auf eine politische Übergangslösung für das von Bandengewalt geplagte Haiti ist diese nun offiziell. Der Rücktritt des Interimspremierministers könnte bald folgen.
Wegen der anhaltend unsicheren Lage in Haiti verlassen immer mehr Ausländer den Inselstaat in der Karibik. Nach dem Rücktritt des Premierministers haben sich die Kämpfe zwischen rivalisierenden Banden in den letzten Wochen verschärft.
Die Berichte über die Lage in Haiti werden immer düsterer. Das UN-Menschenrechtsbüro spricht von einer katastrophalen Lage und einer Zunahme von Menschenrechtsverletzungen. Die Zahl der Todesopfer sei in diesem Jahr explodiert.
In Haiti kommt es immer wieder zu Zusammenstößen mit zahlreichen Toten. Mittels eines Präsidialrats soll der unter politischer Instabilität und großer Armut leidende Staat zurück zur Normalität finden.