Eine unheimliche interne Front
Migrantische Gruppen unterstützen den Terror der Hamas und zeigen ihren Hass auf Juden. Darüber sollte sich niemand wundern. Politik, Medien und Gesellschaft hätten gewarnt sein können. Ein Gastbeitrag.
Migrantische Gruppen unterstützen den Terror der Hamas und zeigen ihren Hass auf Juden. Darüber sollte sich niemand wundern. Politik, Medien und Gesellschaft hätten gewarnt sein können. Ein Gastbeitrag.
Die Nahostkrise verschiebt in Frankreich die politischen Fronten. Marine Le Pens rechte Partei steht an der Seite Israels, der Führer des Linksbündnisses dagegen bedient antisemitische Vorurteile.
Nach umstrittenen Äußerungen im ZDF-Podcast „Lanz und Precht“: Schriftsteller Richard David Precht gibt seine Honorarprofessur an der Leuphana Universität Lüneburg auf.
Warum der Israelhass ausgerechnet jene Gruppen verbindet, die sonst wenig miteinander teilen: Islamisten und Queerfeministen, Kommunisten, türkische Nationalisten, Anhänger und Gegner des iranischen Regimes.
An einer Solidaritätskundgebung für Israel in Berlin nehmen Tausende Demonstranten teil. Steinmeier erklärt, Deutschland stehe fest an Israels Seite. Der israelische Botschafter fordert eine Null-Toleranz-Politik gegen Antisemitismus.
Nach dem Hamas-Terror zeigt die offizielle Politik Solidarität mit den Juden. Warum fällt das der „progressiven Zivilgesellschaft“ so schwer?
Das Geschichtsbild deutscher Schüler hält der Präsident des Zentralrats für verzerrt, es müsse mehr historisches Bewusstsein über das Judentum geben.
Richard David Precht und Markus Lanz versuchen, sich für unsägliche Äußerungen in ihrem Podcast zu entschuldigen. Und machen alles nur noch schlimmer.
Gibt es eine Leitkultur der Erinnerung? Es ist deutsche Selbstüberschätzung zu glauben, dass Einwanderer nicht mehr antisemitisch denken und handeln, weil die deutsche Geschichtspolitik läuternd wirken würde.
In der vergangenen Woche gab es 202 antisemitische Taten in Deutschland. Viele Juden fühlen sich nicht sicher – das ist am Rande einer Fotoausstellung über jüdisches Leben in Frankfurt zu spüren.
Der Antisemitismus palästinensischer Extremisten ist älter als der Staat Israel. Es ist kein Zufall, dass seine Parolen klingen wie die der Nationalsozialisten: Sie haben diesen Extremismus gefördert. Ein Gastbeitrag.
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat sich für ein entschlossenes Vorgehen gegen Antisemitismus in Deutschland ausgesprochen. Dies gelte für die Bürgerinnen und Bürger ebenso wie für die Behörden, sagte Scholz im Bundestag. Versammlungen dürften nicht zugelassen werden, bei denen Straftaten und antisemitische Hetze zu befürchten seien.
Der ZDF-Hausphilosoph entschuldigt sich für seine falschen Aussagen über orthodoxe Juden. Markus Lanz wundert sich. Und der öffentlich-rechtliche Sender bleibt seiner Linie des Abwiegelns treu.
Unbekannte haben in Berlin-Mitte Molotowcocktails in Richtung eines jüdischen Gemeinzentrums geworfen, das Gebäude jedoch verfehlt. Bundeskanzler Scholz kündigt verstärkte Sicherheitsmaßnahmen an.
Ferda Ataman hat die Plattform X verlassen, weil Hetze und Fake News dort überhandnähmen. EU-Kommissar Thierry Breton fordert den X-Eigentümer Elon Musk auf, gegen Hassrede einzuschreiten. Was nützt das – der Exodus und die Klage?
Angesichts des Massakers, das die Hamas an israelischen Zivilisten verübt hat, stehen Juden aus aller Welt zusammen. Nichtjuden zeigen Solidarität. Wie lange wird sie in Deutschland währen? Ein Gastbeitrag.
Der Bundeskanzler fordert eine schnelle Aufklärung der Antisemitismusvorwürfe. Ministerpräsident Söder beruft eine Sondersitzung ein.
Helmut Aiwanger will sich erinnern, dass sein Bruder die antisemitischen Flugblätter wieder eingesammelt habe. Ganz sicher sei er sich dabei aber nicht.
Nach Vorwürfen gegen Aiwanger, als Schüler ein antisemitisches Flugblatt verfasst zu haben, meldet sich dessen Bruder als Urheber. Für den Präsidenten des Zentralrats der Juden ist der Text heute „nicht minder verwerflich“ als vor 35 Jahren.
Die Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Hessen hat ihren Jahresbericht vorgelegt. Unter den Vorfällen sind auch solche mit extremer Gewalt.
Israel wurde lange Zeit in Schutz genommen: Warum meine Heimat den Vorwurf aushalten muss, ein Apartheid-Regime zu sein. Ein Gastbeitrag.
Der hessische Antisemitismusbeauftragte Uwe Becker widerspricht dem Vorwurf, er verbreite reflexhaft Empörung. Es sei besser, einmal zu oft Alarm zu schlagen als einmal zu wenig.
War Martin Walser ein Antisemit, wie es ihm auch nach seinem Tod vorgeworfen wird? Die lebenslange Befassung des Schriftstellers mit Auschwitz spricht klar dagegen.
Fabian Wolff, der sich eine jüdische Identität erfand, war nicht einfach ein Hochstapler. Er war, mit seinem Antizionismus und der BDS-Nähe, der Jude, den sich Deutsche wünschen. Ein Gastbeitrag.
Die reflexhafte Empörung über angeblich judenfeindliche Vorfälle sei kontraproduktiv, sagt Meron Mendel. Der Direktor der Bildungsstätte Anne Frank kritisiert die Politik: Dort herrsche eine Dynamik des Übereifers.
Die FDP-Landtagsfraktion will die Vielfalt jüdischen Lebens in Hessen besser schützen. Sie hat dafür ein Konzept erarbeitet.
Für jüdische Deutsche machen die jüngsten Wahlerfolge der AfD das Land noch gefährlicher. Sie zeigen, wie anschlussfähig Judenhass geworden ist. Ein Gastbeitrag.
Das kulturelle Gedächtnis Russlands ist geprägt von antisemitischen Kampagnen der Sowjetzeit. Und es war nur eine Frage der Zeit, bis das russische Regime zum Antisemitismus greifen würde. Jetzt ist es so weit. Ein Gastbeitrag.
Rückblick in zwei Etappen: Eine vor fast sechzig Jahren erschienene Quellensammlung zum Antisemitismusstreit im Kaiserreich in einer gelungenen neuen Edition.
Kirchlicher Antisemitismus: Die „Zerbster Judensau“ an der Ruine der Nikolaikirche ist nicht entfernt worden. Vielmehr hat man sie mit einem Gegendenkmal des Bildhauers Hans-Joachim Prager konfrontiert.
Jeder Fall in Deutschland müsse gemeldet werden, so der Antisemitismusbeauftragte Klein. Er und Bundesbildungsministerin Stark-Watzinger sehen die Lehrer in der Pflicht.
Mit Blick auf das Roger-Waters-Konzert in Frankfurt will der hessische Antisemitismusbeauftragte Uwe Becker judenfeindliches Verhalten vermeiden. Er fordert Auflagen für den Auftritt.
„Kunstfreiheit darf niemals als Freibrief für Antisemitismus missbraucht werden“: Berlins Kultursenator Joe Chialo (CDU) hat die Auftritte des Rockmusikers Roger Waters in der Stadt kritisiert. Der Veranstalter hält daran fest.
Der Bundestag hat sich in einer breiten Mehrheit zum Kampf gegen Antisemitismus bekannt. Dieser dürfe nie wieder einen Platz in Deutschland bekommen, sagt Unionsfraktionschef Merz.
Ungarns Generalstabschef Böröndi hält die Eskalation des Zweiten Weltkriegs für die Folge versäumter Friedensbemühungen seitens Polen. Er schlägt gegenüber Russland eine Appeasement-Politik vor.
Waters werde mit dem Auftrittsverbot in seinem Recht auf Kunstfreiheit verletzt, entschieden die Richter. Der historische Hintergrund der Festhalle ändere daran nichts.