Kein Verfahren gegen Documenta
Die Antisemitismusvorwürfe auf der documenta fifteen schlugen im vergangenen Jahr hohe Wellen. Die Staatsanwaltschaft Kassel sieht nach einer Reihe von Anzeigen keine Ansatzpunkte für strafrechtliche Ermittlungen.
Die Antisemitismusvorwürfe auf der documenta fifteen schlugen im vergangenen Jahr hohe Wellen. Die Staatsanwaltschaft Kassel sieht nach einer Reihe von Anzeigen keine Ansatzpunkte für strafrechtliche Ermittlungen.
Die Antisemitismusvorwürfe auf der documenta fifteen schlugen im vergangenen Jahr hohe Wellen. Die Staatsanwaltschaft Kassel sieht nach einer Reihe von Anzeigen keine Ansatzpunkte für strafrechtliche Ermittlungen.
Nach einer israelfeindlichen Demonstration palästinensischer Gruppen wird die Berliner Polizei kritisiert. Hätte sie die Demonstration auflösen müssen? Nun wird wegen Volksverhetzung ermittelt.
Bei einer pro-palästinensischen Kundgebung sollen Demonstranten antisemitische und gewaltverherrlichende Parolen gerufen haben. Nun ermittelt der Staatsschutz.
Neue Strukturen und Bewusstsein für Antisemitismus in der Kunst lauten einige der Forderungen anlässlich einer Diskussion in der Jüdischen Gemeinde Frankfurt.
Beim römischen Stadtduell trägt ein Zuschauer ein Trikot mit der Beflockung „Hitlerson“. Ermittlungen ergeben, dass er Deutscher ist. Ihm droht eine Gefängnisstrafe von bis zu 18 Monaten.
Juden sind oft von Hass betroffen. Manche verstecken darum ihre jüdische Identität. Das ist aber nicht nur für die Betroffenen ein Problem.
Zwölfmal hatte das Münchner Metropoltheater seine umstrittene Produktion in den kommenden Wochen noch einmal zeigen wollen. Jetzt hat eine Bedingung des Dramatikers zum Aus für „Vögel“ geführt.
Für sie ist es eher die Regel als die Ausnahme: Juden werden angegriffen, in Wort und Tat. Wie sie damit umgehen, zeigt eine Studie.
Antisemitismusvorwürfe gegen Hugo Ball +++ Zeitzeugnisse +++ Wilhelminische Autorität +++ Böckenförde-Diktum +++ Wider das Vergessen
Antisemitische Codes, ein Verschärfen der Situation durch die Leitung und nötige Verbesserungen: Der Abschlussbericht der Wissenschaft zur Documenta.
Soll Anna Netrebko in Wiesbaden im Namen der Freiheit singen? Und Roger Waters trotz Antisemitismusvorwürfen in der Frankfurter Festhalle? Darum ist ein Streit entbrannt, der weit über Lokalpolitik hinausreicht.
Der bekannte Musiker und Pink-Floyd-Gründer Roger Waters unterstützt die israelfeindliche BDS-Bewegung und verbreitet prorussische Propaganda. Der Widerspruch gegen seinen Auftritt in Frankfurt wird immer lauter.
Die reichsbürgerliche Anrufung toter Traditionen bedient ein verbreitetes Bedürfnis nach Adligen, Führern und vergangenen Reichen. Es reicht von Heinrich XIII. bis Meghan von Sussex. Ein Gastbeitrag.
Nach Antisemitismusvorwürfen wurde in München Wajdi Mouawads Stück „Vögel“ abgesetzt. Das ist ein Irrtum. Denn es zeichnet realistisch Konflikte in interreligiösen Beziehungen.
Die Bundesregierung will stärker gegen Hass auf Juden vorgehen und jüdisches Leben in Deutschland fördern. Nun hat sie eine neue Strategie zur Bekämpfung von Antisemitismus beschlossen.
Erst streitet Kyrie Irving alles ab, dann erhält er bei einer Pressekonferenz die Gelegenheit zur Entschuldigung, doch von einem Fehlverhalten will der NBA-Profi da nichts wissen. Sein Team reagiert entschieden.
Der zweitgrößte Sportartikelhersteller der Welt beendet nach antisemitischen Äußerungen die milliardenschwere Kooperation mit Rapper Kanye West. Andere Unternehmen hatten schon viel früher die Reißleine gezogen.
Die Semestereröffnung in der Hochschule für bildende Künste in Hamburg wird unter lautstarkem Protest abgebrochen. Afisina und Hartono, Mitglieder der umstrittenen Ruangrupa-Gruppe, treten dort eine Gastprofessur an.
Die wegen antisemitischer Darstellungen scharf kritisierte Weltkunstschau Documenta in Kassel hat einen neuen vorläufigen Geschäftsführer.
Die Documenta 15 wurde nicht zufällig zum Festival des Antisemitismus. Obsessiver Hass auf Israel begleitet die postkolonialen Studien schon seit ihren Anfängen. Ein Gastbeitrag.
Auf der Konferenz „Beyond“ wird noch einmal über den Antisemitismus-Skandal der Documenta debattiert. Künstlerin Hito Steyerl erklärt, warum sie ihre Werke von der Kunstschau abgezogen hat.
Die Bildungsstätte Anne Frank hat gut tausend Documenta-Besucher zur Kunst und zu den antisemitischen Bildern befragt. Die Antworten waren bestürzend – und entlarvend. Ein Gespräch mit Julia Alfandari und Meron Mendel.
Die Documenta veröffentlicht die lang versprochenen Erläuterungen zu den algerischen Zeichnungen böser Juden. Das Ergebnis: Nirgendwo Antisemitismus zu erkennen.
Erstmals findet eine Vollversammlung des Weltkirchenrats auf deutschem Boden statt. Bei den gastgebenden Kirchen wächst wegen heikler politischer Fragen die Nervosität.
Ein Gremium von Experten soll den Antisemitismus auf der Documenta untersuchen; zu melden haben die Wissenschaftler aber nichts. Wie wäre es, wenn man einfach jüdische Besucher fragte?
Der nächste Fehltritt in der Antisemitismus-Debatte: Am Einstein-Forum wird Jean Améry, der hellsichtigen Kritiker des Antizionismus, zum Kronzeugen der Israel-Dämonie gemacht.
Auf der Documenta werden weitere antisemitische Werke gefunden. Politiker verschiedener Parteien fordern, dass die Kunstschau komplett gesichtet wird. Die Documenta selbst wiegelt ab: Das sei kein Antisemitismus.
Ausbildung in Antisemitismus oder Anti-Antisemitismus? Nach der Öffentlichmachung des Documenta-Schulungsvideos von Emily Dische-Becker ist klar: Sie führt die Diskussion zu ihrem Thema parteiisch.
Kurz vor ihrem Rücktritt hatte Sabine Schormann die Publizistin Emily Dische-Becker als Antisemitismus-Beraterin der Documenta einsetzen wollen. Doch deren Vergangenheit spricht nicht für Neutralität.
Der Sprecher des Künstlerkollektivs Ruangrupa entschuldigt sich im Bundestag für die antisemitischen Motive auf der Documenta. Claudia Roth fühlt sich von den Organisatoren betrogen. Der Zentralrat der Juden formuliert noch wesentlich härter.
Carolin Millners Theatergruppe „Eleganz aus Reflex“ zeigt in der Frankfurter Naxoshalle das traurige Scheitern der Freundschaft zwischen der jüdischen Keramikerin Marguerite Friedlaender und dem deutschen Bildhauer Gerhard Marcks.
Von wegen Zensur: Kasseler Grünenpolitiker stellen sich in der Documenta-Debatte gegen Oberbürgermeister Geselle und dessen Amtsvorgänger von der SPD.
Der ukrainische Botschafter Andrij Melnyk wird im Herbst seinen Posten in Deutschland aufgeben und Vizeaußenminister in Kiew werden. Vorwürfe zu seinen umstrittenen Wortmeldungen weist er zurück.
Comics können es anders angehen: Andreas Steinhöfels Fernsehserie „Völlig meschugge?!“ zum Thema Antisemitismus, gezeichnet von Melanie Garanin, geht in die Tiefe.
Dem früheren Mainzer Uni-Mediziner Sucharit Bhakdi wird Antisemitismus vorgeworfen. Das könnte ihn nun den Professorentitel kosten.