Mikroaggressionen: Routinen umtrainieren
60 bis 80 Prozent unseres Handelns laufen automatisiert ab – ein Autopilot, der Energie spart und den Alltag bewältigbar macht. Doch bei Diversität kann genau dieser Mechanismus zum Problem werden.
Zwei Gäste des Corporate Diversity Summits mit ihrer Antwort auf eine der Kernfragen des Programms.
60 bis 80 Prozent unseres Handelns laufen automatisiert ab – ein Autopilot, der Energie spart und den Alltag bewältigbar macht. Doch bei Diversität kann genau dieser Mechanismus zum Problem werden.
KI verstärkt bestehende Muster und kann zugleich helfen, sie sichtbar zu machen. Rebecca Schalber, Cosnova, und Zoe Seitz, myAbility, im Panel über Chancen und Herausforderungen der Technologie.
Die Wettbewerbshüter sollen mehr Macht bekommen und Benzin günstiger machen. In den USA setzen sie Diversitätsprogramme von Kanzleien unter Druck. Und die EU? Die greift mit dem Space Act nach den Sternen.
Die Forderung nach mehr Diversität bekommt unerwarteten Gegenwind. Ausgerechnet eine Wettbewerbsbehörde nimmt die Diversitätsprogramme von US-Kanzleien ins Visier. Das hat auch Folgen für deutsche Unternehmen.
Wirtschaftshochschulen verwenden zu viel Energie darauf, Werte wie Diversität, Gleichstellung und Nachhaltigkeit zu vermitteln. Stattdessen sollten sie ihren Studenten beibringen, wachstumsorientiert zu denken.
Ann-Katrin Kaufhold hat das Amt, das die SPD zuerst Frauke Brosius-Gersdorf zugedacht hatte: Vizepräsidentin des Bundesverfassungsgerichts. Ein Interview über ihren turbulenten Sommer und die Richterwahl.
Francesca Cavallo wurde mit Kinderbüchern für Mädchen berühmt. Bis sie sich fragte: Was ist eigentlich mit den Jungs? Und was wäre gesellschaftlich – und finanziell – gewonnen, wenn es auch den Männern besser ginge?
Diversität ist mehr als ein vielfältiges Team – sie braucht Strategie, Messung und konsequente Führung. Drei Expertinnen aus Wissenschaft, Beratung und Praxis über Inklusion in der Umsetzung.
Alles nicht so straight organisiert: Nathan H. Lents macht mit den sexuellen Raffinessen im Evolutionsgeschehen bekannt.
Die Stiftung „Prout at Work“ hilft Unternehmen dabei, Vielfalt am Arbeitsplatz mitzudenken und Vorurteile abzubauen. Stiftungschef Albert Kehrer ist überzeugt, dass die Wirtschaft in Rhein-Main davon besonders profitiert.
Wer sich mit Regenbogenfarben schmückt, steht unter Beobachtung: Was als Zeichen für Vielfalt gedacht ist, kann schnell als Täuschung entlarvt werden. Die juristische Grauzone rund um „Rainbow-Washing“ birgt für Unternehmen erhebliche Risiken.
Donald Trumps Kulturkampf gegen Gleichberechtigung vernichtet Werte. Widerstand dürfte sich auszahlen, auch finanziell. Wer das nicht glaubt, muss sich nur die Finanzkrise ansehen.
Der Wolfsburger Konzern nimmt amerikanische Tochtergesellschaften aus Berechnungen für seine globalen Programme heraus. Auch andere Unternehmen haben ihre Strategie längst angepasst.
Der Softwarekonzern SAP hat auf Druck der amerikanischen Regierung die Frauenquote gestrichen. Personalvorständin Gina Vargiu-Breuer erklärt, was daraus folgt – und was das Unternehmen nun als Diversität versteht.
In den USA geraten Inklusionsprogramme zunehmend unter Beschuss. Unternehmen in Deutschland halten mehrheitlich an ihren Initiativen fest, wie ein Stimmungsbild der „Charta der Vielfalt“ zeigt.
„Germany’s Next Topmodel“ wirbt zwar mit Diversität, vermittelt aber das Ideal des schlanken, durchtrainierten Körpers. Für Menschen mit Essstörungen kann das Folgen haben, wie eine Studie zeigt.
Trump will die Schlacht gegen Diversität an allen Fronten gewinnen. Unternehmen müssen harte Entscheidungen treffen. Bleiben sie sich treu oder beugen sie sich dem Druck?
Präsident Trump hat DEI kassiert, weil er es für den Ausbund des Woke-Kapitalismus hält. Viele Unternehmen folgen seiner Weisung – soll man ihnen diesen Opportunismus vorwerfen?
Eine werteorientierte Unternehmenskultur ist eine gute Grundlage für Diversität in Unternehmen, doch es braucht auch Management und Ressourcen, um das Thema voranzutreiben und damit sich Potentiale entfalten.
Diversität ist ein zentraler Faktor für den Erfolg von Unternehmen – eine Haltung, die Procter & Gamble mit Überzeugung vertritt.
Blickt man zurück, hat sich beim Thema Diversität in Unternehmen in den letzten Jahrzehnten einiges getan. Am Ziel ist man jedoch noch lange nicht. Die Panelteilnehmerinnen appellieren: Weitermachen – besonders aktuell.
Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) scheitert immer wieder an Bias, die Diskriminierung verstärken können. Wie also können vorhandene Chancen genutzt und KI zu einem Werkzeug für Diversität und Inklusion werden?
In einer Zeit der Gegenbewegung diskutierten Expertinnen und Experten auf dem 4. Corporate Diversity Summit mit klarer Haltung über aktuelle Herausforderungen, wirtschaftliche Notwendigkeit und konkrete Förderung von Diversity, Equity, Inclusion & Belonging. Die Frage dabei immer: „Wie“, nicht „Ob“.
Die US-Botschaft in Paris fordert französische Unternehmen schriftlich dazu auf, Programme gegen Diskriminierung zu stoppen – und binnen fünf Tagen ein Formular auszufüllen. Das Vorgehen schlägt hohe Wellen.
Die Verbote der US-Regierung verschärfen die Sorgen hiesiger Manager, das zeigt eine F.A.Z.-Umfrage. Zu den eigenen Werten stehen und mit den USA Geschäfte machen? Das droht kompliziert zu werden.
Roche, Novartis und UBS passen ihre Diversitätsprogramme an die Dekrete aus Washington an. Ziele für Frauenquoten werden gestrichen. Wer nicht spurt, riskiert Strafen und Einbußen.
Sogar der Imperialismus förderte den Gedanken, dass Vielfalt etwas Schönes ist: Lorraine Daston untersucht in drei Wiener Vorträgen den welthistorischen Siegeszug der Idee der Diversität.
Die Regierung von Donald Trump lässt 26.000 Fotos von Webseiten der amerikanischen Streitkräfte löschen. Der Grund: zu „woke“. Es trifft auch das Andenken an Weltkriegshelden.
Diversitätsprogramme sind für US-Präsident Trump „illegal“. Auch deutsche Unternehmen sollten sich wappnen.
Verändert der globale Trend gegen alles, was „woke“ anmutet, auch die deutsche Wirtschaft? Ein Gespräch mit Volkswirtin Heike Wieland-Blöse, Vorstandssprecherin von Grant Thornton.
Rüdiger Schaaf will seine Stahlbau-Perle in Brandenburg weiter glänzen lassen – gerne auch mithilfe asiatischer Arbeiter.
In Frankreich sind erfolgreiche Handballtalente mit Migrationshintergrund zu einer unverzichtbaren Konstante geworden. Auch der deutsche Verband hat das Potential von Zuwanderung für sich erkannt.
Die Muttergesellschaft von Facebook und Instagram schafft die firmeninternen Maßnahmen zu Diversität, Gleichstellung und Inklusion in der Belegschaft ab. Einen anderen Plan des Unternehmens bezeichnet US-Präsident Biden als beschämend.
Natalya Nepomnyashcha ist in einem Augsburger Brennpunkt aufgewachsen. Heute setzt sich die EY-Managerin und Unternehmerin für mehr Chancengleichheit ein. Hier spricht sie darüber, was es dafür braucht.
Immer mehr US-Unternehmen fahren Initiativen rund um Diversität zurück. Elon Musk und Donald Trump gehören zu den schärfsten Kritikern dieser Programme.
In Donald Trumps künftigem Kabinett wimmelt es von bunten Hunden. Da will man doch mitfeiern – oder?