Wie man auf dem roten Teppich bleibt
185 nicht-heterosexuelle Schauspieler wollen durch die Initiative #actout mehr sexuelle Diversität zeigen. Sind Filme dann noch Kunst oder nur gut gemeint?
185 nicht-heterosexuelle Schauspieler wollen durch die Initiative #actout mehr sexuelle Diversität zeigen. Sind Filme dann noch Kunst oder nur gut gemeint?
Yvonne Adhiambo Owuors Roman „Das Meer der Libellen“ wirft eine Meerjungfrau in den Ozean der Tränen. Das Buch zeigt Wohl und Wehe der Globalisierung, verliert sich aber zwischen Kenia und China in Geheule und Geschmachte.
Wörter können verschwinden, verbraucht und vereinnahmt werden. Als Schriftsteller ist man sowieso Rettungsdienst: Die Autorin Olga Martynova hat sechs Dichter gebeten, über Begriffe, die sie bewahren wollen, zu schreiben.
Die Produktionsfirma Ufa erlegt sich eine Selbstverpflichtung in Sachen „Diversity“ auf. Dabei geht es um Gender, LGBTIQ, People of Color und Menschen mit Beeinträchtigungen. Geschäftsführer Nico Hofmann erläutert, was es damit auf sich hat. Wird jetzt alles quotiert?
Der Körper als Grenze? Die Queer-Bewegung will mehr und zielt darauf, das Ich unabhängig vom Leib umzuprogrammieren. Doch die neuen Luftsprünge sind virtuelle Kopfgeburten.
Mehr Frauen in den Vorstand, mehr Menschen mit Migrationsgeschichte ins Unternehmen – von den Dax-Konzernen wird immer mehr Anstrengung für Vielfalt erwartet. Bemühen sie sich auch um schwule und lesbische Mitarbeiter?
Drei Volontäre der ARD haben eine Umfrage unter Ihresgleichen gemacht. Sie wollten wissen, wie divers die Ausbildungsgeneration ist. Jedenfalls in einem Punkt ergab sich totale Homogenität.
Die neuseeländische Premierministerin brachte so viel Diversität in ihr Kabinett, wie noch kein anderer Amtsinhaber vor ihr.
Der Ökonom Oded Galor erklärt das Wirtschaftswachstum für die gesamte Geschichte der Menschheit. Genetische Diversität spielt eine entscheidende Rolle.
Der Bundestag soll ein Spiegel der Gesellschaft sein – ist er aber nicht. Die Parteien geben das zu, tun aber wenig für Diversität. Kann ihnen die Zivilgesellschaft Beine machen?
Die amerikanische Investmentgesellschaft Blackstone will Diversität stärker fördern und ein Karriereprogramm für weniger privilegierte Menschen schaffen – die Motive dafür sind auch geschäftlicher Natur.
Wo kein Rassismus ist, wird er eben erfunden: Was der neue Sprachleitfaden der Berliner Justizverwaltung über das „Schwarzfahren“ verrät.
Carmen Leicht-Scholten hat eine Professur für „Gender und Diversity“ und lehrt an einer Technischen Hochschule. Dort versucht sie, angehenden Ingenieuren geschlechtergerechte Sprache anzugewöhnen – und noch viel mehr.
Kunst braucht mehr Diversität und Nachhaltigkeit: Ein Gespräch mit den Journalistinnen und Kunstkritikerinnen Julia Grosse und Yvette Mutumba.
Diversität in Haupt- und Nebenrollen, ein Drittel der Zweitrollen für „unterrepräsentierte Gruppen“: Die Filmakademie verkündet neue Kriterien für die wichtigste Oscar-Kategorie.
Ratingagenturen und Vermögensverwalter werten Vielfalt in Unternehmen als positiv: Je diverser, desto erfolgreicher. Diskriminierung bedroht das Image. Deutsche Unternehmen tun sich mit dem Thema jedoch noch schwer.
Wie informieren sich Menschen mit Migrationsgeschichte, und welches Bild zeichnen die Medien von ihnen? Darüber hat ein Gremium von Medienvertretern diskutiert – und den Lieblingssonntagsabend-Krimi vieler Menschen in Deutschland als positives Beispiel ausgemacht.
Schönheit genügt sich nicht selbst. Also weiten wir den Blick auf die Vielfalt. Und entdecken seltsam Neues.
Vielfalt ist nicht nur gut fürs Geschäft, sondern das Geschäft selbst: Der Streaming-Dienst Netflix setzt Diversität ins Szene – und erschließt sich damit ein wachsendes Publikum. Wann ziehen die traditionellen Fernsehsender nach?
Nach den Protesten gegen die Dominanz weißer Männer bei den Oscar-Nominierungen 2016 hatten siebenhundert neue Academy-Mitglieder das Erscheinungsbild korrigieren sollen. Gelegenheit dazu hätten sie auch in diesem Jahr gehabt.
Weiß, schwarz, transgender: Kein Modelabel punktet heute noch, wenn es nicht auf Diversität setzt. Hinter der neuen Norm steckt knallhartes geschäftliches Kalkül.
Vielfalt, Toleranz, Gleichberechtigung am Arbeitsplatz – das finden eigentlich alle gut. Es sei denn, es geht um das eigene Team.
Diversität halten viele Personalmanager für einen wichtigen Erfolgsfaktor für Unternehmen. Ein neues Ranking zeigt, wie stark sich die Dax-Konzerne engagieren.
Wer es mit Diversität wirklich ernst meint, muss viel investieren – das haben Hochschulen inzwischen erkannt. Auch vor vermeintlich kontroversen Themen darf man da nicht zurückschrecken.
Adut Akech ist der neue Star unter den Models, die Laufstege werden divers. Und auf der New York Fashion Week übertreiben es die Designer schon wieder.
Diversität erhöht Kreativität und Leistung, heißt das neue Credo an den Universitäten. Es kommt jedoch ganz auf die Art der Vielfalt an.
Alle wollen Diversität – nur in den Vorstandsetagen der Dax-Familie klappt es damit nicht. Zuletzt verließen sogar führende Frauen die Unternehmen Allianz, Siemens und Deutsche Bank.
Immer mehr Modehäuser verkünden Programme und Personalien für Diversität. Warum solche Maßnahmen für kulturelle Repräsentation wichtig sind.
Am Dienstag treffen sich im Frankfurter Römer beim Neujahrsempfang all jene, die in der Stadt das Sagen haben. Kommen werden viele Männer, wenige Frauen und noch weniger Migranten.
Die Diversitätdebatte an den Hochschulen konzentriert sich allein auf Geschlecht und sexuelle Orientierung. Dabei ist die soziale Herkunft ein viel wichtigeres Kriterium für den Hochschulzugang.
Eine Wissenschaftlerin hat ein dramatisches Diversitätsdefizit bei der Feuerwehr festgestellt. Heterosexuelle Männer aus der Arbeiterschicht seien hier unter sich. Brauchen wir eine Löschdebatte?
Wenn Diversität mehr als eine Parole sein soll, braucht Deutschland starke Auslandsinstitute. Nur so können die Geisteswissenschaften dazu beitragen, kulturelle Gegensätze zu überwinden. Ein Gastbeitrag.
Kann die Repräsentanz von Minderheiten ein Argument für oder gegen eine Theaterinszenierung sein? Über kulturelle Aneignung wird inzwischen auch an deutschen Bühnen heftig gestritten.
Das Filmfestival will nach eigenen Angaben ein Forum für „MeToo“ sein. Unter anderem soll das Thema in Podiumsdiskussionen und einem Seminar behandelt werden.
Ab sofort muss die amerikanische Gesundheitsbehörde auf Anweisung der Regierung auf einige Wörter verzichten. Ein Mitarbeiter unterstellt ideologische Gründe.
„Diversität muss sein, aber lasst uns über den Weg offen reden“ - wer das bei Google schreibt, muss damit rechnen, global gehetzt und entlassen zu werden. Beteiligt sind Fälscher, überreagierende Medien und feige Manager.