Die blinden Flecken antirassistischer Diskurse
Doppelte Standards: Die Debatten über die Beauftragte für Antidiskriminierung und der Documenta-Skandal haben mehr miteinander zu tun, als man meinen könnte.
Doppelte Standards: Die Debatten über die Beauftragte für Antidiskriminierung und der Documenta-Skandal haben mehr miteinander zu tun, als man meinen könnte.
Der Vorsitzende des Documenta-Forums hält den Abbau des als antisemitisch kritisierten Kunstwerks für falsch. Forderungen, Kunstwerke hätten vorab überprüft werden müssen, weist er zurück. Die Chefin der Schau sieht das ähnlich.
Von der Documenta kommen nur verhalten Erklärungen zum heftig umstrittenen Werk des Künstlerkollektivs Taring Padi, dem Antisemitismus vorgeworfen wird. Die Debatte aber muss jetzt geführt werden.
Das antisemitische Wandbild des indonesischen Künstlerkollektivs Taring Padi wird abgehängt. Zuvor hatte es für massive Kritik gesorgt.
Vorige Woche noch hielt die hessische Kulturministerin Dorn Warnungen vor Antisemitismus auf der Documenta 15 für abwegig. Nun ist sie geläutert.
Der Bundespräsident hat bei der Eröffnung der Documenta davor gewarnt, dass mit der Ausstellung die Grenze zum Antisemitismus überschritten werde. Ist Frank-Walter Steinmeiers Einschätzung richtig?
In Kassel eröffnet die Documenta fifteen, die vieles anders machen möchte als ihre Vorgänger. Gelingt das? Ein erster Rundgang.
Am Samstag eröffnet die Documenta, überschattet vom Verdacht auf Antisemitismus. Unter denselben Verdacht stellt das Deutsche Historische Museum die allererste Documenta. Trifft er zu?
Demokratiefeinde im Judenhass vereint: Antisemitische Verschwörungsmythen haben in Deutschland wieder Konjunktur. Aber welche Milieus schüren mit welchen Verschwörungstheorien in Deutschland den Hass?
Der hessische Antisemitismusbeauftragte Uwe Becker (CDU) beklagt eine „Salonfähigkeit“ von Israel-Kritik und Antisemitismus
Die Außenministerin gibt bei ihrem Besuch in der Ukraine ein Versprechen ab. Antisemitische Straftaten in Deutschland hängen oft mit Corona-Protesten zusammen. Und die Zinswende wirft ihren Schatten voraus. Der F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Das FSV-Fanprojekt und „Zusammen1“ setzen sich für die geschichtliche Aufarbeitung von Antisemitismus, Gewaltprävention und mehr Toleranz ein. Ein Lernpfad soll nun mittels einer App dabei helfen.
Die Documenta setzt ihre für das Wochenende geplante Gesprächsreihe „We need to talk“ zu Antisemitismus und Kunstfreiheit ab. Grund ist die Kritik des Zentralrats der Juden.
Wegen der unbeantworteten Antisemitismusvorwürfe hat der Zentralrat der Juden in Deutschland nun einen Brandbrief an die Documenta XV in Kassel gerichtet. Er fordert ein klares Bekenntnis.
Manche Form des Antisemitismus dürfte mit dem Ende der Corona-Pandemie verschwinden. Der politische und rassistische Antisemitismus auf der extremen Rechten wie im Islamismus wird bleiben.
„Neuerlicher Verbreitungsschub“ alter Verschwörungen: Verfassungsschutzpräsident Haldenwang stellt ein Lagebild vor, das beschreibt, wie die Pandemie Antisemitismus verstärkt hat.
Die neueste Wendung im Fall des Sängers Gil Ofarim lässt nur Verlierer zurück. Aber jetzt, da sich die Täuschung abzeichnet, ist es feige, zu schweigen.
Im Oktober 2021 hatte Gil Ofarim ein Video mit Antisemitismusvorwürfen veröffentlicht. Es gab umfangreiche Ermittlungen. Nun erhebt die Staatsanwaltschaft Anklage gegen den Sänger.
Die Deutsche Welle hat den Vorwurf untersuchen lassen, Mitarbeiter und Partnerkanäle verbreiteten Antisemitismus. Der Befund fällt gravierend aus: Der Sender hat ein Problem. Es gibt erste Kündigungen.
Täter-Opfer-Umkehr als Entlastungsstrategie: Klaus Holz und Thomas Haury versuchen, Antisemitismus und Attacken auf Israel ins richtige Bild zu bringen.
Der Bundestag befasst sich auf Initiative der Unionsfraktion mit den Antisemitismusvorwürfen gegen die Deutsche Welle. Man erwarte, das Ergebnis der Untersuchung der Anschuldigungen zu erhalten.
Michael Blume kämpft als Antisemitismusbeauftragter in Baden-Württemberg gegen Judenfeindlichkeit. Nun steht er auf der jüngsten „Antisemiten-Liste“ des Simon-Wiesenthal-Zentrums. Kritik an den Vorwürfen kommt nicht nur von der Landesregierung.
Der Deutschen Welle wird vorgehalten, Mitarbeiter und Partnersender verbreiteten Antisemitismus. Der Sender prüft. Was sagt Intendant Peter Limbourg?
Das Bundesverfassungsgericht hat entschieden: Eine Referentin der Antonio-Amadeu-Stiftung durfte den Popsänger Xavier Naidoo als Antisemiten bezeichnen. Ein Argument der Richter verwundert.
Eine Referentin der Amadeu-Antonio-Stiftung gewinnt in Karlsruhe: Sie hatte den Sänger 2017 als „Antisemiten“ bezeichnet und war daraufhin zur Unterlassung verklagt worden. Das Bundesverfassungsgericht kippte nun das Urteil.
Erster Einblick in die Aufarbeitung: Die Deutsche Welle beschäftigt sich mit den Antisemitismusvorwürfen gegen Mitarbeiter und Partnersender und will künftig „schnell und hart“ durchgreifen.
Das Portal „Vice“ kritisiert die Deutsche Welle scharf für ihre Zusammenarbeit mit israelfeindlichen Sendern. Dabei verbreitet „Vice“ selbst auf seiner arabischen Website israelfeindliche Inhalte, die ähnlich klingen. Ein Gastbeitrag eines Fernsehautors beim NDR.
Fräuleins und GIs: In der Serie „Ein Hauch von Amerika“ versucht die ARD, authentisch aus dem Nachkriegsdeutschland zu erzählen. Das Ergebnis ist niederschmetternd.
Aus 8000 Seiten werden 1300: In einer neuen Auswahl von Patricia Highsmiths Tage- und Notizbüchern erfährt der Leser mehr über ihre Affären und Alkoholismus. Aber die antisemitischen Passagen wurden gestrichen.
Der Romanautor Thomas Meyer hat ein Buch über Antisemitismus geschrieben. Er will nicht anklagen, sondern versöhnen. Er selbst hat oft Ausgrenzungserfahrungen wegen seiner Religion machen müssen.
Am 9. November 1938 wurden überall in Deutschland Synagogen und jüdische Geschäfte niedergebrannt: Der offizielle Startschuss zum größten Völkermord in Europa. Heute debattieren wir wieder über antisemitische Vorfälle. Was muss sich ändern?
Der Antisemitismus-Beauftragte der Bundesregierung fordert mehr Personal für die Staatsanwaltschaften. Antisemitische Straftaten müssten schneller erkannt und konsequenter geahndet werden können, sagt Felix Klein.
Zur Feier des Reformationstags der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau in der Wiesbadener Lutherkirche hat der Präsident des Zentralrats der Juden den Impulsvortrag gehalten. Er mahnt zu Geschichtsbewusstsein.
Radikalisierter Konservatismus auf Katholisch: Was will das „Renovatio-Institut für kulturelle Resilienz“ in Augsburg? Ein Gastbeitrag.
Die von einer internen Kommission befragten Zeugen im Fall Ofarim können seinen Antisemitismus-Vorwurf offenbar nicht bestätigen. Allerdings soll er gedroht haben, ein Video zu veröffentlichen, das viral gehen werde.
Der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland schreibt dem ZDF-Intendanten Thomas Bellut. Josef Schuster ist besorgt über den Umgang mit Antisemitismus. Es geht um einen konkreten Fall.