Pausenfüller
Die Programmdirektorin des WDR will die Debatte um die Moderatorin Nemi El-Hassan offenbar aussitzen. Doch so einfach ist das nicht.
Die Programmdirektorin des WDR will die Debatte um die Moderatorin Nemi El-Hassan offenbar aussitzen. Doch so einfach ist das nicht.
Eine interne Untersuchung des Leipziger Hotels ergibt kein Fehlverhalten des Mitarbeiters, den der Sänger Gil Ofarim des Antisemitismus beschuldigt hat. Gegen beide liegen Strafanzeigen vor.
Eine Initiative will im WDR-Rundfunkrat durchsetzen, dass Nemi El-Hassan doch Moderatorin der Sendung „Quarks“ wird. Warum?
„Der deutsche Umgang mit Antisemitismus ist oft seltsam“, sagt Marina Weisband. Die meisten Leute hielten ihn für verabscheuungswürdig, würden aber bei Problemen trotzdem nicht helfen. Ein Interview.
Der WDR-Intendant Tom Buhrow hat mitgeteilt, dass die Journalistin Nemi El-Hassan die Sendung „Quarks“ nicht moderieren, aber vielleicht hinter der Kamera wirken soll. Das ist ein seltsamer Kompromiss.
Die Journalistin Nemi El-Hassan sieht sich mit Antisemitismus-Vorwürfen konfrontiert. Der Westdeutsche Rundfunk hat sich daher dazu entschlossen, die Sendung „Quarks“ nicht von ihr moderieren zu lassen.
Netflix hat das Potenzial von Roald Dahls Geschichten erkannt. Der rassistisch und anderweitig enthemmte britische Bestsellerautor kommt dem Streamingdienst gerade recht.
Mehr als vierhundert Unterstützer aus Medien und Kultur fordern den WDR auf, Nemi El-Hassan als Moderatorin für die Sendung „Quarks“ zu engagieren. Sie wittern „rechte Hetze“. Das ist zu einfach.
Die BDS-Bewegung ist in aller Munde, auch immer mehr Kunstschaffende bekennen sich zu der hoch umstrittenen Kampagne „Boycott, Divestment and Sanctions“. Wir sprechen mit einer führenden BDS-Repräsentantin sowie einer deutsch-jüdischen Autorin, die im moral-linken Milieu neuen Judenhass heraufziehen sieht.
Wie kommt der Antisemitismus in die Schule? Diese und andere Fragen sollen mit insgesamt 35 Millionen Euro des Bundes besser erforscht werden.
Der Holocaust und der Antisemitismus sind nicht nur eine besondere Form des Rassismus. Wer das behauptet, verkennt die theologische Kontur der Judenvernichtung. Ein Gastbeitrag.
Nach einer Reihe rechtsextremistischer Vorfälle bei der hessischen Polizei setzte Innenminister Beuth eine Expertenkommission ein. Diese nennt nun „strukturelle Probleme“ – und fordert grundlegende Reformen.
Antisemitische Straftaten sollen nach dem Willen der Innenministerkonferenz (IMK) präziser und in ganz Deutschland einheitlich definiert und im Zweifel nicht mehr automatisch als rechtsextremistisch erfasst werden.
Das Bundeskriminalamt hat ungeklärte antisemitische Taten bisher als rechtsextremistisch gezählt. Es ist gut, dass das nun geändert wird.
In Brandenburg soll der Kampf gegen Antisemitismus zum Staatsziel erklärt werden. Die AfD hält das für Missbrauch und spricht von einem „Placebo-Vorschlag“.
Antisemitismus ist auch 76 Jahre nach der Shoah ein ernst zu nehmendes Problem in Deutschland. Schulen und Universitäten sind in der Aufarbeitung gefragt. Doch wo genau ansetzten? Ein Gastbeitrag.
Viele Juden in Deutschland fühlen sich bedroht. Daran haben neben Rechtsradikalen auch Muslime ihren Anteil.
Antisemitisch motivierte Straftaten nehmen hierzulande zu, der Hass scheint zu wachsen. Doch wie war es früher in Deutschland? Eine Reportage und eine historische Studie zum Antisemitismus geben Auskunft.
Viele junge Menschen aus Einwandererfamilien haben in Frankfurt gegen die israelischen Militärschläge gegen Gaza demonstriert. Ihrem Hass muss viel schneller entgegengewirkt werden.
Die Klimaaktivistin Luisa Neubauer hat dem früheren Verfassungsschutzpräsidenten vorgeworfen, antisemitische Inhalte zu verbreiten. Er habe ihn „bisher nicht als Antisemiten wahrgenommen“, verteidigt der CDU-Chef nun Maaßen.
Verbreitet der ehemalige Verfassungsschutzpräsident Antisemitismus? Und was verbinden die Menschen in Südthüringen mit ihm? Eine Einordnung.
Ausschreitungen gegen Juden und jüdische Einrichtungen in Deutschland wegen der aktuellen Nahostkrise sollen hart bestraft werden. Das fordern Bundestagspräsident Schäuble und viele weitere Politiker.
Die jüngste Eskalation zwischen Israel und Gaza sorgt auch in Deutschland für Ausbrüche von Gewalt. Bei Deutschen jüdischen Glaubens sorgen sie für Entsetzen.
Gerade bezeugen wir wieder, dass viele „Israel-Kritiker“ den Nahostkonflikt nicht verstehen. Sie wollen nicht sehen, was die Hamas anrichtet. Und auf der Straße zeigt der Antisemitismus sein Gesicht.
Die antisemitischen Zwischenfälle in Deutschland haben die französische Regierung alarmiert. Innenminister Darmanin fürchtet „Beeinträchtigungen der öffentlichen Ordnung“. Heftige Kritik kommt von linken Parteien.
Der Antisemitismus wächst. Juden überlegen, Deutschland zu verlassen: Wieso unternimmt die Politik nicht mehr? Wie es ist, immer und überall Kippa zu tragen - und was die Idee einer jüdischen Late-Night-Show im WDR ist.
Wer Judenhass herausschreie, missbrauche das Demonstrationsrecht, sagt Regierungssprecher Seibert. Wer Juden in Deutschland angreife, dem gehe es nicht um Kritik. Das werde „unsere Demokratie nicht dulden“.
Israel schwächt die Hamas, muss sich aber Sorgen über die Unruhen im eigenen Land machen. Jüdische Gemeinden in Deutschland tragen hier sicher keine Verantwortung.
In der Bekämpfung des Antisemitismus ist man sich in Deutschland offiziell einig. In der Praxis geschieht allerdings viel zu wenig. Es fehlt an einer Strategie und am Willen zum Wissen. Ein Gastbeitrag.
Felix Klein fordert ein Ende der Gleichsetzungen staatlicher Corona-Maßnahmen mit der Verfolgung der Juden in der Zeit des Nationalsozialismus. Er verweist auf München.
Die Angriffe auf die globale Dominanz eines Werkkanons mit Bach und Beethoven im Zentrum werden immer heftiger. Populisten, Akademiker und Künstler beteiligen sich daran. Die Gründe sind oft ökonomischer Natur. Ein Gastbeitrag.
Ein Frankfurter Polizist soll laut einem Medienbericht an Karfreitag einen Passanten nach dessen „Judenausweis“ gefragt haben. Der Vorfall wird untersucht.
Das österreichische Parlament hat eine Studie zum Antisemitismus im Land veröffentlicht. Oskar Deutsch und Wolfgang Sobotka über die Rolle der FPÖ, Corona-Demonstrationen und den Simon-Wiesenthal-Preis.
Hass gegen Juden: Ein Vortrag im Schauspiel Frankfurt zeigt, warum Antisemitismus noch immer so stark ist – und warum sich die öffentliche Wahrnehmung ändern muss.
Seit fast zwanzig Jahren kämpft Sacha Stawski gegen den Antisemitismus. Auf seiner Internetplattform sammelt er Vorfälle, die sich wegen der Corona-Verschwörungen nur vermehren.
Über Kindheit und Jugend Adolf Hitlers lag lange ein dichter Schleier des Nichtwissens. Neue Quellen ermöglichen einen völlig anderen Blick auf sein Familienleben – besonders auf seinen Vater, der den größten Einfluss auf ihn hatte. Ein Essay.