Querdenken für die Geldanlage
Wohin mit dem Geld? Die Zinsen sind im Keller, Aktien sind schon weit gestiegen. Jetzt müssen andere Ideen her.
Wohin mit dem Geld? Die Zinsen sind im Keller, Aktien sind schon weit gestiegen. Jetzt müssen andere Ideen her.
Die meisten Analysten erwarten ein Ende der Renditetiefs von Bundesanleihen. Das ergibt eine Umfrage der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Die Marktzinsen sollten wieder steigen. Doch für viele Anleger ist dies keine gute Nachricht.
Der Sparer bekommt kaum noch Zinsen fürs Ersparte. Zum Teil verliert er sogar Geld. Trotzdem hortet er immer größere Summen. Wie verrückt muss man sein?
Für deutsche Sparer wird auch 2015 kein leichtes Jahr. Viele sind nicht bereit, für höhere Renditen ein höheres Risiko einzugehen. Lieber wird das Geld ausgegeben oder in das Eigenheim gesteckt.
Die Kreditinstitute leiden und die Kunden leiden mit: Die Suche nach rentierlichen Geldanlagen bleibt mühsam, denn die Niedrigzinsphase hält weiter an. Wohin also mit dem Ersparten?
JP Morgan steht vor einer Einigung mit Investoren wegen manipulierter Devisenkurse, Morgan Stanley kündigt einem Mitarbeiter, weil er Kundendaten geklaut haben soll, und der Autobauer Volvo erzielt einen Rekordabsatz.
Niedrige Hypothekenzinsen sind nicht nur ein Traum. Sie verlängern die Tilgung vieler Darlehen bis weit ins Rentenalter.
Was tun in Zeiten des Niedrigzinses? Eine Umfrage unter Vermögensverwaltern ergibt eine klare Botschaft. Für junge und ältere Anleger.
Im griechischen Wahlkampf ist die Zinslast des enormen Schuldenbergs ein Politikum. Dabei zahlt Athen im Schnitt weniger Zinsen als Berlin. Das steht im jüngsten Bericht der Troika-Geldgeber.
Arm und Reich werden in Deutschland wieder gleicher. Liegt das am guten Arbeitsmarkt? Vielleicht sind eher die niedrigen Zinsen schuld.
Ruhe bleibt die erste Bürgerpflicht in der Kapitalanlage, Streuung die wichtigste Maxime. Und Kostenbewusstsein eine Unumgänglichkeit. Dann bleiben größere Verluste aus.
Wer in diesem Jahr 100.000 Euro in Bundesanleihen investiert hat, steht nach einem Jahr deutlich besser da, als wenn er dieselbe Summe in den Aktienindex Dax gesteckt hätte. Das ist nicht die einzige Überraschung des ablaufenden Jahres.
Häuser und Wohnungen werden nicht mehr so schnell teurer. Die Zinsen bleiben tief. Da raten viele dazu, ein Haus oder eine Wohnung zu kaufen.
Negative Zinsen sind das Warnsignal einer kranken Wirtschaft. Es ist Zeit für radikale Lösungen. Ein Gastbeitrag.
Wer einen Kredit gibt, darf dafür Zinsen verlangen, denn er muss seine Bedürfnisse zügeln. Diese Idee hatte der Wiener Ökonom und feierte damit weltweit großen Erfolg. Aus unserer Serie „Die Weltverbesserer“.
Die Zinsen für Hypothekendarlehen sind rekordniedrig. Den Traum der eigenen vier Wände wollen immer mehr Deutsche realisieren, immer weniger wollen zur Miete wohnen.
Mit immer neuen Einfällen bringen die Lebensversicherungen ihre Produkte an den Mann. Doch sind diese auch besser, oder sind die Versprechungen nur leere Luftschlösser?
Unser Kolumnist Thomas Mayer lässt das Jahr Revue passieren. Er erfreut sich an hohen Aktienkursen und träumt von einer neuen Geldordnung.
Der Rubel fällt und fällt. Am Dienstag setzte die russische Währung ihre Talfahrt fort und verlor bis zum Mittag zum Dollar mehr als 12 Prozent an Wert, zum Euro waren es sogar 20 Prozent. Und die Talsohle scheint noch nicht erreicht.
Ein Jahresendspurt sieht anders aus. Die Furcht vor schnell steigenden Zinsen in Amerika hat den Dax gebremst. Nach seiner steilsten Wochentalfahrt seit mehr als drei Jahren sackte der Leitindex nun weiter ab. Schwächste Aktie war RWE.
Viele Hausbesitzer zahlen noch immer hohe Bauzinsen. Mit etwas Glück kann man aus den Verträgen raus.
Die deutschen Ersparnisse sind so hoch, dass sie nicht vollständig in Deutschland verwendet werden können. Doch die Anlage im Ausland stößt auch auf Kritik: Der deutsche Sparer drücke das Zinsniveau und befördere international Blasen.
Die niedrigen Zinsen vernebeln vielen den Blick. Sie leihen sich mehr Geld, als sie sich eigentlich leisten sollten. Denn Überschuldung und Zahlungsunfähigkeit sind große Gefahren.
Der Aktienmarkt zieht wieder an, dank Hilfen der Zentralbank und stabileren Konjunkturdaten. Ein Wert profitiert vom Bahn-Streik besonders.
Viele Unternehmen in Schwellenländern haben sich zu niedrigen Zinsen in Dollar verschuldet – und das Geld zu höheren Zinsen in ihren Heimatländern angelegt. Doch das Modell ist voller Risiken. Das sieht man jetzt, wo der Dollar aufwertet.
Ifo-Chef Hans-Werner Sinn über die Nullzinspolitik der EZB, die Verluste der Deutschen und den Nutzen für überschuldete Südländer. Am Ende mutiere die Eurozone in eine Transferunion, fürchtet er.
Der auf Katastrophenanleihen spezialisierte Fonds von Gamstar ist der beste Aufsteiger. Doch auch andere Rentenfonds sind trotz der historisch niedrigen Zinsen erfolgreich.
Schlechte Nachrichten für Kunden von Allianz Leben: Der Versicherer senkt die Gesamtverzinsung auf klassische Lebens- und Rentenversicherung 2015 auf 4,0 von 4,2 Prozent. Der Grund sei das niedrige Zinsumfeld.
Vor der Finanzkrise hatten sich die Zinsen im Euroraum angeglichen. Seitdem ist alles anders: In Deutschland sind Unternehmenskredite erheblich billiger als in Italien.
Am Kapitalmarkt lassen sich die hohen Garantiezinsen nicht mehr verdienen. Die europäische Aufsicht befürchtet bei jeder vierten Gesellschaft eine Kapitallücke. Die Branche ist gefordert.
Ob Stiftung oder Privathaushalt - die Probleme mit den niedrigen Zinsen ähneln sich. Es gibt nur drei Dinge, die dagegen helfen. Die Vermögensfrage.
Ein Blick nach Schweden lohnt sich: Der Ausstieg aus einer lockeren Geldpolitik ist gar nicht so einfach
Der Verdacht, gegen die Iran-Sanktionen verstoßen zu haben, wurde für den Außenhandelsfinanzierer Deutsche Forfait teuer. Jetzt soll er auch die Anleihegläubiger Geld kosten.
Meldungen von und über mittelständische Anleihenemittenten zwischen dem 1. Januar und dem 30. Mai 2014
Die Kreditzinsen reißen ein Rekordtief nach dem anderen. Dennoch stockt die Kreditvergabe, und Banken greifen vermehrt zu drastischeren Mitteln.
Die Banken geben die Strafzinsen der Europäischen Zentralbank an ihre Kunden weiter. Wer gedacht hat, als kleiner Sparer ungeschoren davonzukommen, hat sich gehörig getäuscht. Denn die Banken kennen einige Tricks.