Kerngeschäft nach Spanien verkauft – und nun?
Wichtige Wendung im Wirecard-Skandal: Der Insolvenzverwalter präsentiert einen Käufer. Doch damit sind längst nicht alle Fragen beantwortet. Eine Übersicht.
Wichtige Wendung im Wirecard-Skandal: Der Insolvenzverwalter präsentiert einen Käufer. Doch damit sind längst nicht alle Fragen beantwortet. Eine Übersicht.
Der Aschheimer Zahlungsdienstleister Wirecard wird nach einem milliardenschweren Skandal aufgespalten. Das europäische Kerngeschäft soll nun nach Spanien gehen.
Die Umwandlung in eine europäische SE darf nicht die Mitspracherechte der Belegschaft aushöhlen.
Asoka Wöhrmann, Chef der Fondsgesellschaft DWS, über die Fehler seines Hauses im Wirecard-Skandal, Jahrzehnte ohne Zinsen, die unaufhaltsame Börsenrally und einen Dax von über 20.000 Punkten.
Seit Juli sitzt Markus Braun wegen mutmaßlichem gewerbsmäßigen Bandenbetrug, Bilanzfälschung und Marktmanipulation in Untersuchungshaft. Nun will sich der ehemalige Chef des Dax-Konzerns zu dem Finanzskandal äußern.
Der Fall der betrügerischen Insolvenz des Dax-Konzerns Wirecard hat die Politik dazu bewogen, ein neues Gesetz zu verabschieden. Der Entwurf sorgt für Kritik.
Die Pleite des Zahlungsdienstleisters Wirecard hat Anlegern horrende Verluste eingebracht. Welche Chancen haben sie, sich Geld zurückzuholen?
Investoren achten noch stärker als früher auf die Unternehmensführung. Volkswagen und Wirecard zeigten schon frühzeitig Schwächen. Die Kriterien nachhaltiger Anlage können helfen, schwache Kandidaten herauszufiltern.
Crispin Odey tritt vom Führungsposten seiner Gesellschaft zurück. Ihm wird vorgeworfen, eine Mitarbeiterin sexuell belästigt zu haben. Odey zählt zu den bekanntesten und erfolgreichsten Fondsmanagern Großbritanniens.
Die Staatsanwaltschaft und ein Untersuchungsausschuss versuchen Licht in die dunkle Welt des insolventen Konzerns zu bringen. Prominente Namen stehen auf der Zeugenliste. Jetzt beginnt die heiße Phase.
Die Schutzgemeinschaft für Kapitalanleger (SdK) wirft dem Bund schwere Versäumnisse im Fall Wirecard vor. Die Chancen der Aktionäre stehen gut. Für den Bund könnte es teuer werden.
Nach Ansicht der Esma hat es in der Wirecard-Affäre viele Versäumnisse in der Bafin gegeben. Die Kritik trifft auch Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD).
Im Schattenreich von Wirecard ist der Teufel los. In einer Villa in München beschlagnahmte die Polizei nun Kunstwerke und Möbel.
Der untergetauchte, ehemalige Wirecard-Finanzvorstand hat möglicherweise dem österreichischen Verfassungsschutz zugearbeitet. So sieht es zumindest das Bundesjustizministerium – während Wien dementiert.
Der Generalbundesanwalt habe Anhaltspunkte für eine solche Tätigkeit. Er habe Deutschland nicht geschadet, heißt es aus dem Bundesjustizministerium. Aus Österreich gebe es keine Stellungnahme.
Vor allem die Insolvenz von Wirecard hat den Wunsch nach einer Reform des deutschen Aktienindex vorangetrieben. Derzeit erfragt die Deutsche Börse die Meinung der Marktteilnehmer. Für Anleger wäre ein Dax 40 kaum besser, lautet eine Ansicht.
Das Kanzleramt untersagte dem früheren Geheimdienstkoordinator eine Tätigkeit im Aufsichtsrat des Rüstungsherstellers. „Es bestanden Einwände“, heißt es von der Regierung. Auch in den Wirecard-Skandal könnte Fritsche verwickelt sein.
Der Insolvenzverwalter von Wirecard erhebt schwere Vorwürfe gegen das ehemalige Management des Konzerns. Mit dem Teilverkauf in dieser Woche kommt aber ein wenig Geld in die Kassen, um den Skandal mit Unterstützung von Anwälten aufzuklären.
Das Nordamerikageschäft des deutschen Zahlungsabwicklers war nie richtig integriert. In der Insolvenz entpuppt sich das als Vorteil. Käufer dieses als werthaltig geltenden Bereichs ist ein Finanzinvestor
Wirtschaftsprüfer haben im Skandal um den Münchener Finanzdienstleister Wirecard schlecht ausgesehen. Jetzt unterbreitet ihr ein Interessenverband Vorschläge, die Institutionen in der Rhein-Main-Region erheblich stärken würden.
Der Fall Wirecard lässt viele Fragen offen. Bei Kriminalität in diesen Fällen soll nachgesteuert werden, das Institut der Wirtschaftsprüfer fordert eine „zentrale, hoheitliche Eingreiftruppe“.
Unternehmensinsolvenzen gehen nicht geräuschlos über die Bühne. Immer häufiger wird geklagt, was das Zeug hält.
Wetten gegen den Markt: Wie rational ist es, Aktien an einen Akteur zu verleihen, der beabsichtigt, den Kurs zu ruinieren? Wirtschaftsprofessor Klaus Watzka hat eine klare Meinung dazu.
Es ist der wohl größte Betrugsskandal der Nachkriegsgeschichte. Die Aufsichtsbehörden führte der Dax-Konzern Wirecard an der Nase herum. Ein Untersuchungsausschuss soll nun aufklären, was schief lief.
In Amerika streiten sich die Vizepräsidentschaftskandidaten, Finanzminister Scholz greift dem Wirecard-Ausschuss vor und Altkanzler Schröder sieht sich schweren Vorwürfen ausgesetzt. Alles Wichtige im Newsletter für Deutschland.
Einen Tag vor Beginn des Wirecard-Untersuchungsausschusses legen die SPD-Minister Scholz und Lambrecht Reformvorschläge vor. Sie sehen vor, der Finanzaufsicht Bafin mehr Kompetenzen und die Kontrolle über Prüfungen zu geben.
Der Dax soll größer werden und eine Blamage wie bei Wirecard will die Deutsche Börse künftig verhindern. So gut sind die Vorschläge.
Der Dax steht vor dem größten Umbau seiner Geschichte: Er braucht mehr Mitglieder. Und auch sonst könnte sich einiges ändern.
Mitarbeiter der Finanzaufsicht dürfen mit bestimmten Aktien nicht mehr handeln. Das ist eine Konsequenz aus dem Wirecard-Skandal: Bafin-Mitarbeiter hatten besonders häufig mit Aktien des Zahlungsdienstleisters gehandelt.
Der Ausschuss soll klären, inwiefern die Bundesregierung und Behörden über Vorkommnisse bei Wirecard informiert waren und ob sie ihren Aufsichtspflichten nachgekommen sind.
Eine KfW-Tochtergesellschaft hatte dem Skandalkonzern Wirecard eine Kreditlinie über 100 Millionen Euro gegeben. Der Großkredit hat nun die Staatsanwaltschaft Frankfurt auf den Plan gerufen.
Die Nervosität an der Börse steigt und Profi-Spekulanten schicken die Kurse undurchsichtiger Unternehmen in den Keller. Auch Privatanleger können auf fallende Notierungen setzen und zum Mini-Leerverkäufer werden. Das ist aber weit riskanter als der Besitz von Aktien.
Die Bankenaufsicht der Europäischen Zentralbank hatte eine interne Umstrukturierung in der Wirecard-Gruppe genehmigt, die nie durchgeführt wurde. Dabei standen auch die Themen Finanzierung und Geldwäsche auf der Checkliste.
Vor zwei Jahren noch Milliardär, heute in Untersuchungshaft in Augsburg-Gablingen und sehr wahrscheinlich ruiniert. Der unter Betrugsverdacht stehende ehemalige Wirecard-Chef muss weiter im Gefängnis bleiben.
Über seine Anwälte bestreitet der frühere Vorstandschef von Wirecard den dringenden Tatverdacht gegen sich sowie den Haftgrund. Gibt ein Gericht seiner Haftbeschwerde statt, könnte Braun die Untersuchungshaft verlassen.
Fondsmanager John Bennett warnt vor Technologieaktien wie Tesla oder Delivery Hero. Lieber steckt er sein Geld in eine italienische Bank.