Eine Übergewinnsteuer wäre ein Desaster für Deutschland
Ein solches Instrument kann weder fair noch seriös sein. Und hohe Gewinne werden ohnehin höher besteuert. Ein Gastbeitrag des FDP-Fraktionsvorsitzenden im Bundestag.
Ein solches Instrument kann weder fair noch seriös sein. Und hohe Gewinne werden ohnehin höher besteuert. Ein Gastbeitrag des FDP-Fraktionsvorsitzenden im Bundestag.
Die Idee einer Übergewinnsteuer ist simpel und scheint auf den ersten Blick plausibel: Denkt man sie jedoch zu Ende, müsste der Staat auch „Untergewinne“ ausgleichen. Ein Gastbeitrag.
Der Bundesfinanzminister ist von der Idee nicht begeistert und warnt vor Populismus.
Rüstungskonzerne und Energieunternehmen profitieren von den stark gestiegenen Preisen für ihre Produkte – und machen derzeit mehr Gewinn als sonst. Jetzt ist eine Debatte entbrannt, ob sie dafür eine Sondersteuer zahlen sollen.
Krisen- und Kriegsgewinner müssen laut dem SPD-Chef stärker zur Finanzierung des Gemeinwohls herangezogen werden. Er hat dabei besonders die Mineralölwirtschaft im Blick, die „ihre Profite in den vergangenen Monaten massiv gesteigert“ habe.
Eine Sondersteuer für Unternehmen, die jetzt viel Gewinn machen? Die Idee ist menschlich, aber trotzdem schlecht.
Hohe Gewinne in Krisen haben einen ambivalenten Charakter. In der Ampel gibt es mit den Grünen mindestens einen Partner, der Konzerne stärker belasten will, die in der Krise besonders gut verdienen. Doch Vorsicht.
Bei den Familienunternehmern liefern sich der Finanz- und der Wirtschaftsminister einen Schlagabtausch. Es geht um die Übergewinnsteuer - aber nicht nur.
Soll der deutsche Staat mit einer sogenannten Übergewinnsteuer Unternehmen stärker belasten, die an Kriege und Krisen besonders verdienen? Die Grünen werben dafür, die FDP warnt.