In Chinas Immobilienblase strömt neue Luft
Chinas Hauspreise steigen so schnell wie seit zweieinhalb Jahren nicht mehr. Die Abkühlungspolitik der Regierung scheint nicht zu fruchten.
Chinas Hauspreise steigen so schnell wie seit zweieinhalb Jahren nicht mehr. Die Abkühlungspolitik der Regierung scheint nicht zu fruchten.
Die Kaufkraft auf dem Land wächst schneller als in den Städten. Auch ausländische Anbieter profitieren von den 863 Millionen Konsumenten - 12 Prozent der Weltbevölkerung.
Der Preisauftrieb in China ist höher als erwartet, die Märkte lässt das kalt. Recht so, denn die Daten bestätigen den Kurs der Regierung.
In China purzeln die Aktienkurse. Die Angst ist weiter groß unter den Anlegern. Ein Grund für den jüngsten Liquiditätsengpass in Fernost waren wohl auch getürkte Exportgeschäfte - die jetzt unterbunden werden.
Chinas Zentralbank will nicht mehr Finanzfeuerwehr spielen. Die Banken sollen mehr Disziplin zeigen. Die neuen Töne der Notenbanker kommen als Schock. Die Aktienkurse fallen drastisch.
Wegen der Feiertage konnten Chinas Börsen auf die miesen Wirtschaftsdaten nicht reagieren. Jetzt aber fallen die Kurse. Nur in Hongkong nicht, wo Anleger schon früher verkauft hatten.
Die Stadt galt schon als der entthronte Champion. Doch neue Börsengänge wie das Wertpapierhaus China Galaxy Securities sollen frischen Schwung bringen.
Früher kam jeder zweite in Möbelhäusern verkaufte Ölschinken aus der Malerkolonie Dafen in Südchina. Dann schlug die Finanzkrise zu. Der Vater des Fälscherparadieses ist ein 67 Jahre alter Kantonese, der einst auf der Flucht vor Mao durch die Bucht von Hongkong schwamm.
Die Welle der Privatisierung von Staatsunternehmen in Griechenland rollt langsam an. Für den größten Flughafen des Landes interessieren sich auch Chinesen.
Xi Jinping ist jetzt auch Staatsoberhaupt Chinas. Er spricht viel von Veränderung. Vieles bleibt aber einstweilen vage. Immerhin hat er einen als Reformer geltenden Funktionär zu seinem Stellvertreter gemacht.
Die chinesische Regierung erschwert Spekulationen mit Häusern und Wohnungen: Es wird schwieriger, Immobilien auf Kredit zu kaufen. Das drückt die Aktienkurse in Schanghai.
Was ist eine „originale Kopie“? Das ist eben keine Fälschung. Zwei Gemäldekopisten erzählen von ihrem aufwendigen Handwerk in Deutschland und die Konkurrenz in China.
Trotz der sich erholenden Konjunktur bleibt der Schanghai Composite der schlechteste große Aktienindex in Asien. Er hat seit Jahresbeginn rund 8 Prozent verloren und könnte erneut mit einem Minus abschließen.
Der chinesische Netzwerkausrüster Huawei wehrt sich gegen die Vorwürfe, Dumping zu betreiben oder für die Machthaber zu spionieren. Neuerdings setzt man auf weniger verminte Geschäftsfelder. 2011 wurden schon 20 Millionen Smartphones verkauft.
Der Elektronikfertiger Foxconn kommt nicht zur Ruhe. Die Skandale verstellen den Blick auf schlimmere Zustände in anderen Betrieben - und darauf, dass Apple am meisten von den Niedriglöhnen profitiert.
Deutschland ist stolz auf den neuen Jade-Weser-Port. Derweil baut Qingdao eine zehnmal so große Anlage. Sie entthront sogar den bisherigen Spitzenreiter Shanghai.
PEKING, 16. September (Reuters). Die gegen Japan gerichteten Proteste in China sind am Wochenende eskaliert. In Shenzhen setzte die Polizei Tränengas und ...
Ein Großteil von Apples Gewinnzuwachs stammt aus China. Nirgendwo wächst der Verkauf von iPhones schneller. Aber es gibt Ärger um Markenrechte und die Bedingungen bei Zulieferern wie Foxconn.
Willkommen in Shenzhen, Chinas ältester Sonderwirtschaftszone! Hier geht fast alles. Das örtliche „Intercontinental" hat in einer Nachbildung von Kolumbus' „Santa Maria" eine deutsche Brauerei installiert. Im Hotelgarten grast der Osborne-Stier neben einem künstlichen Strand am Pool. Die Stadt ist hoch kreativ, liebt aber auch das Abkupfern. Zum Beispiel in der Künstlerkolonie Dafen, wo angeblich die Hälfte aller weltweiten Kopien von Ölgemälden entstehen.
Das iPad ist im Milliardenmarkt China ein Renner. Allerdings beansprucht ein chinesisches Unternehmen die Namensrechte im Reich der Mitte. Vor Gericht konnte sich Apple bislang nicht durchsetzen. Nun werden immer mehr iPads aus den Regalen verbannt.
China feiert sein Jahresendfest einen Monat nach uns. Doch schon zu Weihnachten lässt sich gut Geld verdienen. Allerdings weniger als sonst, denn die Nachfrage aus dem Westen nimmt ab. In Fernost gilt am Ende dieses schwierigen Jahres das, was auf der ganzen Welt gilt: Leise kriselt's im Schnee.
Chinas Beitritt zur Welthandelsorganisation WTO vor zehn Jahren hat den Aufstieg erheblich beschleunigt. Jetzt ist China so stark, dass es sich über Regeln einfach hinwegsetzt.
Die Exporteure leiden unter dem Rückgang der Bestellungen aus der EU und aus Amerika. Auf ein Konjunkturpaket können die Hersteller nicht bauen - dafür ist die Inflation zu hoch.
Heimlich, still und leise arbeiten in Peking Ingenieure und Designer von Mercedes-Benz zusammen mit Kollegen von „Build Your Dreams“ an der automobilen Zukunft. Ein Export des neuen E-Autos nach Europa ist zunächst nicht vorgesehen.
Neidvoll blicken Anleger, Händler und Analysten nach China. Die Anleger dort lassen sich von starken Kursschwankungen nicht aus der Ruhe bringen: Sie sind sie seit jeher gewohnt.
Mitte August treffen sich Studenten aus der ganzen Welt in China, um an der Universiade teilzunehmen - der Höhepunkt im Hochschulsport, nicht nur für Spitzensportler.