Tausende Stellen bei Airbus Defence in Gefahr
Rückschläge im Militärgeschäft zwingen die Rüstungssparte des Airbus-Konzerns zu einem härteren Sparkurs. In Deutschland drohen Tausende Stellen wegzufallen.
Rückschläge im Militärgeschäft zwingen die Rüstungssparte des Airbus-Konzerns zu einem härteren Sparkurs. In Deutschland drohen Tausende Stellen wegzufallen.
Seit Jahrzehnten gilt ein amerikanisches Embargo gegen die Republik Zypern. Da es mittlerweile als kontraproduktiv bewertet wird, soll es aufgehoben werden. Die Türkei warnt vor einer „gefährlichen Eskalation“.
Mit den Stimmen von SPD und Union wird das Waffenrecht verschärft. Man habe einen Kompromiss gefunden, der sowohl den Interessen der Schützen als auch dem Sicherheitsbedürfnis Rechnung trage, hieß es.
Ankara will in der Rüstungstechnologie unabhängig werden – und schafft aus diesem Grund ein russisches Raketenabwehrsystem an. Koppelt sich der bisherige Verbündete von der Nato ab?
Die größten Rüstungsproduzenten der Welt haben 2018 noch mehr Waffen verkauft als im Vorjahr. Besonders in Amerika sind die Zahlen stark gestiegen – auch wegen einer Ankündigung von Präsident Trump. Deutsche Waffenverkäufe gingen dagegen zurück.
Die FDP hält das Waffenrecht für nicht reformbedürftig. Die geltende Rechtslage böte ausreichende Möglichkeiten, gegen Extremisten vorzugehen.
Eigentlich stehen die Union und Innenminister Seehofer den Sportschützen nahe. Jetzt will die Bundesregierung das Waffenrecht verschärfen. Die Vereine sind empört und fürchten ein „Bürokratiemonster“.
Weil offenbar Verfassungsfeinde noch immer Möglichkeiten haben, legal Schusswaffen zu besitzen, reißt die Debatte um ein strengeres Waffenrecht nicht ab. Im Bundestag kommen zahlreiche Vorschläge zur Sprache.
Die Bundesregierung verschärft angesichts der Militäroffensive in Nordsyrien noch einmal ihre restriktive Exportrichtlinie gegen den Nato-Partner.
Vor kurzem hat die Bundesregierung den Rüstungsexportstopp für Saudi-Arabien verlängert. Eine unbefriedigende Situation, findet Airbus-Chef Guillaume Faury. Er sorgt sich um das Ansehen deutscher Unternehmen in der Branche.
Ist das deutsche Waffengesetz sicher und umfassend genug? Der hessische Innenminister Beuth glaubt, mit seinem Konzept zum Waffenregister einen wichtigen Etappensieg erreicht zu haben.
Ein Koalitionsstreit bahnt sich an: Nach den Angriffen auf Ölanlagen diskutiert Berlin darüber, wieder mehr Waffen nach Saudi-Arabien zu liefern. Die SPD will da nicht mitmachen.
In Texas wird Anklage wegen Mordes gegen einen mutmaßlichen Todesschützen erhoben. Gleichzeitig sprechen sich 145 amerikanische Unternehmen, darunter Airbnb und Uber, für strengere Regeln im Privatverkauf von Schusswaffen aus.
Aus bislang ungeklärten Motiven hat ein Mann in Texas sechs Menschen erschossen und zahlreiche verletzt. Das befeuert abermals die Debatte um eine Reform des Waffenrechts.
Amerikanische Athleten haben politische Demonstrationen eigentlich strikt zu unterlassen, ansonsten drohen härteste Strafen. Die nun wachsende Solidarität spaltet die Vereinigten Staaten – dabei wäre eine Lösung ganz einfach.
Eine Liste der Bundesregierung zeigt: Indien und Pakistan gehören zu den Entwicklungsländern, die am meisten von deutschen Rüstungsexporten profitieren. Wie wirkt sich das auf den Konflikt der beiden verfeindeten Atomwaffenmächte um Kaschmir aus?
Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate können sich auf Waffenlieferungen aus Amerika einstellen. Eigentlich wollte der Kongress das Vorhaben wegen des Jemen-Krieges blockieren.
Nach dem rassistisch motivierten Anschlag auf einen Eritreer in Wächtersbach will die Politik das Waffenrecht verschärfen. Das allein wird jedoch nicht reichen.
Ein Eritreer wird auf offener Straße niedergeschossen. Nun macht sich nach den Grünen auch die SPD für schärfere Kontrollen für Waffenbesitzer stark.
Die Bundesregierung hat die Richtlinien für Rüstungsexporte verschärft. Die Industrie kritisiert die neuen Regeln und befürchtet Wettbewerbsnachteile für Deutschland.
Die Aktion solle Menschen bewegen, bei der Europawahl ihre Stimme abzugeben und so eine starke Front gegen Waffenhandel zu ermöglichen, so die Sprecherin der Aktion.
Die einflussreiche Waffenlobby NRA fürchtet, dass es durch den internationalen Waffenhandelsvertrag zu einer Einschränkung des Grundrechts auf Waffenbesitz kommen könnte. Bei der Jahresversammlung in Indianapolis kündigte Donald Trump an, er wolle dafür sorgen, dass der Waffenhandelsvertrag ATT nicht ratifiziert werde.
Der Verbandschef fürchtet „einschneidende“ Konsequenzen einer weiteren Verlängerung des Rüstungsexportstopps. Doch die SPD will nicht nachgeben.
Deutschland verärgert viele europäische Partner wegen seiner Rüstungsexportpolitik. Die französische Botschafterin fordert von Deutschland eine Korrektur. Viele Unternehmen würden schon auf deutsche Bauteile verzichten.
In Südbayern haben Polizisten bei einer Razzia mehrere halbautomatische Waffen, Munition sowie Handfeuer- und Langwaffen gefunden. Zehn Männer im Alter von bis zu 94 Jahren wurden verhört. Die Ermittlungen dauern an.
Die SPD habe sich schon in den Koalitionsverhandlungen für eine Neuausrichtung ausgesprochen, so Nahles. Die Union pocht derweil auf „nachvollziehbare Regeln“ – sonst sei die Politik der gemeinsamen Rüstungsprojekte mittelfristig tot.
Die Bundesregierung nimmt sich mehr Zeit für die Entscheidung über die Verlängerung des Rüstungsexport-Stopps für Saudi-Arabien. Frankreich und Großbritannien fordern besondere Ausnahmen von einem Exportstopp gegen Saudi-Arabien.
Deutschland stößt seine Partner bei Rüstungsexporten immer wieder vor den Kopf. Nun fordert CDU-Chefin Kramp-Karrenbauer, die Regeln zu lockern. Bislang scheitert das an der SPD.
Frankreich und Deutschland kooperieren bei der Entwicklung von modernen Waffensystemen. Doch beim Verkauf blockiert Deutschland häufig. Laut Frankreich keine Grundlage für eine Zusammenarbeit.
Heckler & Koch muss wegen des Verstoßes gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz bei der Lieferung Tausender Sturmgewehre nach Mexiko Verkaufserlöse in Höhe von rund 3,7 Millionen Euro abführen.
Im Prozess um die umstrittenen Waffentransporte der Rüstungsfirma Heckler & Koch nach Mexiko ist ein Urteil gefallen. Nicht alle Angeklagten kommen davon.
Großbritannien und Frankreich wollen Raketen und Kampfjets nach Saudi-Arabien liefern. Doch weil ein Teil der Waffen in Deutschland gebaut wird, blockiert Berlin die Lieferung. Ist die Souveränität Frankreichs bedroht?
Immer wieder geraten Politik und Rüstungsindustrie aneinander, wenn bereits genehmigte Waffenexporte wegen politischer Unruhen plötzlich gestoppt werden sollen – so wie nun mit Saudi-Arabien. Der Ursprung des Konflikts liegt schon Jahre zurück.
Die deutschen Rüstungsexporte gehen zurück. Die deutsche Rüstungsindustrie findet, die Regierung trage politische Themen auf dem Rücken der Unternehmen aus. Und droht der Regierung.
2018 gingen weniger Waffen aus Deutschland in die Welt. Das lag nicht nur am Exportstopp nach Saudi-Arabien. Der trat erst spät in Kraft – obwohl das Land im Jemen Krieg führt.
Paraguay hat sich zur Drehscheibe für den Schmuggel nach Brasilien entwickelt – und zum sicheren Hafen für die Bosse der brasilianischen Drogenbanden. In Ihrem eigenen Land geraten die Clans nämlich unter Druck.