Haushalt und Erneuerbare Energien
In Deutschland scheint alles ganz gut. Die Bundesregierung betreibt Konjunkturoptimismus. Doch die Rente mit 63 liegt vielen im Magen. International eskaliert die Lage in der Ukraine.
In Deutschland scheint alles ganz gut. Die Bundesregierung betreibt Konjunkturoptimismus. Doch die Rente mit 63 liegt vielen im Magen. International eskaliert die Lage in der Ukraine.
Jetzt erkennt auch die Wirtschaft, was die Rente mit 63 für die Unternehmen bringen könnte. Es droht die Frühverrentung von vielen bestens ausgebildeten Facharbeitern.
Die Unternehmen rebellieren gegen die Rente mit 63. Besonders deutlich wird Fresenius-Chef Schneider: Er wirft sogar die Frage nach dem Fortbestand der Regierung auf.
In der Union rumort es. Etliche Abgeordnete fürchten eine „Rente mit 61“, falls das Rentenpaket in der geplanten Form verabschiedet wird. Auch die Kanzlerin will keine Frühverrentungswelle.
Für die Drohung der stellvertretenden CDU-Vorsitzenden Klöckner, die Rente mit 63 scheitern zu lassen, hat der CSU-Vorsitzende Seehofer eine klare Antwort: „Davon halte ich gar nichts“. Und er ging mit Klöckner noch härter ins Gericht.
Auf ihrer „Regierungskonferenz“ lobt sich die SPD selbst in höchsten Tönen. Und Parteichef Gabriel weiß, dass ein wenig Patriotismus noch in keinem Wahlkampf geschadet hat.
Jahrelang hat Dieter Zetsche die Macht bei Daimler auf sich konzentriert. Einige Daimler-Investoren wollen die Macht des Chefs begrenzen. Er solle langsam einen Kronprinz aufbauen.
Vor der Abstimmung über das Rentenpaket rumort es in der Unionsfraktion: 50 Abgeordnete können sich mit der Rente mit 63 nicht anfreunden. Dass das Rentenpaket nochmals aufgeschnürt wird, ist aber eher unwahrscheinlich.
Gerade hat der Bundestag zum ersten Mal über das 200 Milliarden Euro teure Rentenpaket der Regierung debattiert. In der Union ist der Widerstand massiv. Teile der Fraktion wollen die Pläne von Arbeitsministerin Nahles nicht akzeptieren.
Andrea Nahles verteidigt im Bundestag die „Rente mit 63“. Der massiven Kritik daran will sie entgegenkommen - und verhindern, dass massenhaft Mitarbeiter schon mit 61 in den Ruhestand gehen.
SPD und Union freuen sich über ihr Rentenpaket. Opposition zu dem viele Milliarden Euro teuren Vorhaben hat die Regierung nicht zu fürchten - in einem Parlament ohne FDP.
Deutschlands Bevölkerung wird älter. Damit die Rente bezahlbar bleiben kann, müssten wir alle länger arbeiten. Tatsächlich ist ein Rentenpaket auf dem Weg, das genau das Gegenteil will.
Arbeitgeber fordern Erleichterungen für die Beschäftigung von Rentnern, Eni-Chef Scaroni fordert in Europa die „Vereinigten Staaten für Energie“ und der Schweizer Uhrenkonzern Swatch ist zufrieden mit dem ersten Quartal.
Im Deutschen Bundestag findet die 1. Lesung des Rentenpakets statt, auf einer Pressekonferenz geht es um die Frage, warum Deutschland seine Vorreiterrolle in der Energiepolitik verliert und in Köln beginnt die Messe für Fitness, Wellness und Gesundheit Fibo.
Die Arbeitgeber kritisieren, das Sozial- und Arbeitsrecht behindere die Beschäftigung von Menschen im Rentenalter, die arbeiten möchten. Die Rente mit 63 könnte den Fachkräftemangel verschärfen.
Harvard-Ökonom Martin Feldstein will, dass die Leute mehr fürs Alter zurücklegen. Dazu braucht er keinen Zwang. Es reicht ein kleiner Trick.
Warum macht die Große Koalition eine Politik für die Alten und zulasten der Jungen? Diese Frage stellt sich nach den jüngsten Rentenbeschlüssen auf’s Neue. Ökonomen haben eine klare Antwort.
Der Lilux Rent hält sich bemerkenswert lange oben unter den globalen Rentenfonds. In den vergangenen drei Jahren hat er 27,7 Prozent zugelegt.
Die Kritik an den Mindestlohnplänen von Arbeitsministerin Nahles reißt nicht ab. Die Linke will dagegen notfalls sogar vor Gericht ziehen. Und auch die Rente mit 63 - ein zweites SPD-Projekt - sorgt weiter für Unmut.
Union und SPD streiten über die Rente mit 63. Unionspolitiker drohen, dem Gesetzentwurf der Sozialdemokraten die Zustimmung zu verweigern. SPD-Generalsekretärin Fahimi spricht in der Sonntagszeitung von einem „Gewinnerthema“.
Die Pläne der großen Koalition sind ein Relikt der alten Bundesrepublik. Der Sozialstaat kompensiert Ungerechtigkeiten, die er selbst geschaffen hat.
Ruheständler, die in Ostdeutschland wohnen, können sich abermals freuen: Die Anpassung ihrer Renten fällt abermals deutlich kräftiger aus als im Westen Deutschlands. Immerhin: Für alle liegt der Aufschlag über der Inflationsrate.
Mit dem jetzt vorgelegten Gesetzentwurf für den 8,50-Euro-Mindestlohn kommt auf die Arbeitgeber ein heftiger Lohnkostenschub zu. Auch in Deutschland wird die Lohnfindung schädlich politisiert.
Das Instituts für Demoskopie Allensbach hat die Menschen hierzulande gefragt, wie sie zu den Regierungsplänen für das Rentensystem stehen. Fuchs Petrolub und Pfeiffer Vacuum laden zur Bilanzpressekonferenz.
Jedes zweite Baby kann heute schon mit einem Lebensalter von mehr als 100 Jahren rechnen. Die ganz Alten schreien nach Respekt. In einer neuen Studie werden Gesellschaft und Politik aufgefordert, endlich etwas zu tun.
Rente mit 63? Egal: Schon bevor die Große Koalition ihr Vorhaben durchsetzt, verbringen die Menschen immer mehr Jahre im Ruhestand.
Nach einem Unfall kann ein Koch seinen Beruf nicht mehr ausüben. Da es sich allerdings um einen Fall von Trunkenheit am Steuer handelte, hat er kein Anrecht auf eine Rente.
Die sogenannte Rente mit 63 stößt vielfach auf Kritik. Nun hat Sozialministerin Andrea Nahles eine Prüfklausel ins Gesetz geschrieben - für das Jahr 2018.
„Wenn klar gegen das Völkerrecht verstoßen wird, dann müssen Sanktionen getroffen werden“, sagt Industrie-Präsident Ulrich Grillo. An den Beziehungen zu Russland hängen angeblich 400.000 Jobs.
Wenn junge Menschen überhaupt noch eine Lehre machen, wollen sie Bankkaufmann oder Arzthelfer werden, aber nur ungern ins Handwerk. Jetzt macht den Betrieben auch noch die Rente mit 63 zu schaffen.
Mit der Einführung der Rente mit 63 dürften viele Unternehmen in der Region kurzfristig wichtige Fachkräfte verlieren. Die Kammern fürchten, dass kleine Betriebe die Lücken nicht schließen können.
Wirtschaft und Teile der Union warnen schon länger davor, dass Tausende früher in den Ruhestand gehen, wenn die Rente mit 63 kommt. Nun bestätigt das auch die Bundesregierung.
Was ein Beamter verdient, weiß die Deutsche Rentenversicherung nicht. Aber wenn ein Beamter Zuschüsse zur Riester-Rente will, muss er seine Besoldung verraten.
Das neue Rentenpaket der Bundesregierung ist in den Unternehmen umstritten. Klar ist: Müssen sie dafür mehr ausgeben, geht das auf Kosten wichtiger Investitionen.