Guten Morgen!
Viele Rentner fühlen sich vom Fiskus abgezockt. Vor dem Bundesfinanzhof stießen sie damit auf offene Ohren. Die Richter stellten einige unangenehme Fragen.
Rentner müssen zu viel Steuern zahlen – so lautet ein Vorwurf, über den jetzt das oberste Finanzgericht entscheidet. Die Hoffnung auf eine Rückzahlung ist groß.
Der Gesundheitsminister plant die Finanzierung der Rentenbeiträge für Pflegepersonen staatlich zu unterstützen. Daran wird aber die Ungleichbehandlung gesetzlicher und privater Versicherung kritisiert.
Alle sprechen von Digitalisierung. Doch der Goldstandard der deutschen Verwaltung ist immer noch ein amtlicher Stempel auf Papier. Dabei ginge das nicht nur bei der Geburtsurkunde längst anders.
Bisher versprachen viele Wissenschaftler: Im Alter kommt das Beste. Nach anstrengenden Jahren in der Mitte des Lebens wird man immer glücklicher. Doch an dieser U-Kurve äußern Forscher jetzt Zweifel.
Die Berufsunfähigkeit ist ein Risiko, das Sie nicht weglächeln sollten. Doch selbst wer eine Versicherung für diesen Fall einplant, denkt dabei oft viel zu kurz.
Die Pandemie schlägt Löcher in die Staatskasse, die Babyboomer verabschieden sich in den Ruhestand. Wer soll das bezahlen? Wie lange kann der Generationenvertrag noch funktionieren? Wir sprechen unter anderem mit ifo-Chef Clemens Fuest, der ein höheres Renteneintrittsalter fordert.
Nach der Bundestagswahl strebt der CDU-Vorsitzende Armin Laschet eine Reform der Rentenpolitik über die Parteigrenzen an. Dies solle ein „Vertrauen über die Regierungszeiten hinweg“ ermöglichen.
Der Wechsel in den Ruhestand ist ein komplexes Thema. Doch mit einer rechtzeitigen und gründlichen Vorbereitung gelingt der reibungslose Eintritt in die neue Lebensphase.
Jahrelang sind die Renten gestiegen. Wegen der Corona-Krise gibt es in diesem Jahr aber im Westen keine und im Osten nur eine leichte Erhöhung.
Corona löst bei manchen den Wunsch aus, frühzeitig den Job an den Nagel zu hängen. Wie kann das funktionieren? Finanzanalytiker Volker Looman rechnet vor. Außerdem erklärt uns Josephine Hofmann vom Fraunhofer Institut IAO, wie die Pandemie die Arbeitswelt verändert.
Im Odenwald kommt es zu einem tödlichen Unfall. Bei Frankfurt ist ein Lastwagen auf der A3 in eine Leitplanke gekracht. Der Fahrer ist dabei leicht verletzt worden. Trickbetrüger versuchen am Telefon alte Menschen um ihr Geld zu bringen.
Die FDP will mit einer „gesetzlichen Aktienrente“ das Rentensystem stabilisieren. Doch das Modell würde zu hohen Ausfällen bei der gesetzlichen Rentenversicherung führen.
Seit Jahresbeginn gibt es die Grundrente. „Ein schwerer Fehler“, sagt CDU-Kandidat Friedrich Merz. Auch andere haben Zweifel.
Es gebe keine Alternative, um das Vertrauen in die gesetzliche Rente zu sichern, so der Arbeitgeberpräsident. Auch eine Wirtschaftsweise plädiert für einen späteren Renteneintritt.
Selbständige sollen künftig fürs Alter vorsorgen müssen, verlangt der Arbeitsminister. Dabei sind gerade sie durch die Krise besonders belastet. Doch die Kritik kommt auch aus anderen Gründen.
In Berlin wird um eine Reform der Riester-Rente gerungen. Die Bürgerbewegung Finanzwende hält das staatlich geförderte Vorsorgemodell für nicht reparabel.
Die AfD wollte auf ihrem Parteitag am Wochenende vor allem ein Renten- und Sozialprogramm verabschieden. Doch der schwelende Machtkampf innerhalb der Partei hat alles andere in den Schatten gestellt. Gleichzeitig wirbt der Verfassungsschutz jetzt V-Leute in der Partei an. Wie geht es weiter mit der AfD?
3,5 Millionen Menschen nehmen derzeit die Rente mit 63 in Anspruch – deutlich mehr, als von der Bundesregierung erwartet. Für die Rentenfinanzierung ist das problematisch.
Länger arbeiten, mehr Beiträge von Gutverdienern und Beamte ins System: Das sind einige der Vorschläge, mit denen sich die Partei nun beschäftigt.
Die Politik hat in den vergangenen Jahren die unterschiedlichen Ziele für die Altersvorsorge zu wenig im Auge gehabt.
Wer in den Ruhestand geht, will die Finanzplanung abgeschlossen haben. Die Praxis sieht anders aus. Ruhe in der Rente erfordert die Auseinandersetzung mit der Anlagestrategie.
Wie lange müssen die Menschen auf ihre Rente warten? Und wie lange haben sie dann etwas von den Bezügen nach jahrelangem Einzahlen? Seit 120 Jahren hat sich die Lebenszeit verdoppelt – die Prognosen sind nicht so ganz klar.
Hubertus Heil will den Rentnern trotz Corona-Krise auch im kommenden Jahr mehr Geld zusichern. Der Vorsitzende der Jungen Union wirft dem Arbeitsminister mangelnde Solidarität vor und warnt vor einer Überforderung der jungen Generation.
Unternehmensjuristinnen setzen sich vor dem Bundessozialgericht gegen die Rentenversicherung durch. Dieser droht nun Rückzahlungen in Tausenden von Fällen.
Die Gestaltung des Privatvermögens im hohen Alter ist schwierig. Hier geht es nicht mehr darum, Geld anzulegen, sondern darum, es rechtzeitig und gerecht zu verteilen.
Wer in Sachen Altersvorsorge den Kopf in den Sand steckt, macht den schlimmsten Fehler: Nichtstun. Doch wer seine Ziele realistisch steckt, kann mit Beharrlichkeit und Entscheidungsfreude weit kommen.
Im Alter vom Ersparten zu leben ist nicht einfach. Für den Anleger stellt sich die Frage: hohe Rente oder hohe Rendite? Unser Finanzexperte weiß, worauf es bei dieser Überlegung ankommt.
Die Deutsche Rentenversicherung Bund zählt 816.000 neue Rentner im Jahr 2019. Es werden nicht nur immer mehr, sie sind auch deutlich länger im Ruhestand als früher.
Wer sich schneller als vom Gesetzgeber geplant in die Rente verabschiedet, muss oft finanzielle Einbußen in Kauf nehmen. Diese lassen sich jedoch abmildern.
Seit 15 Jahren wird auf die Rente Einkommensteuer fällig – für jeden neuen Jahrgang etwas mehr. Schon bald will das höchste deutsche Finanzgericht entscheiden, ob das zulässig ist.
Für den Aufbau der freien Altersversorgung bleiben Aktien die erste Wahl. Vor allem wer jung ist und gut verdient, hat in finanzieller Hinsicht nicht viele Freiheiten. Unser Experte erklärt, warum.
Das hat es seit zehn Jahren nicht gegeben: Rentnern im Westen droht wegen der Corona-Krise 2021 eine Nullrunde – und auch im Osten zeichnet sich nur ein kleines Plus ab.
Die Art und Weise, wie Betriebsrenten derzeit bei einer Scheidung zwischen den Eheleuten aufgeteilt werden, verstößt nicht gegen das Grundgesetz. Das hat das Bundesverfassungsgericht entschieden.
Bei Abschlüssen von Geldanlagen, Krediten und Versicherungen hapert es oft an der Einsicht, welche Verträge notwendig oder überflüssig sind: Gedanken an die Altersvorsorge taugen nicht, wenn das finanzielle Gerüst im Hier und Jetzt nicht passt.