Die Rentenreserve schmilzt wegen Corona
Die Folgen werden später spürbar als in den anderen Zweigen der Sozialversicherung. Doch auch die Rentenversicherung muss stärker als erwartet an ihre finanziellen Reserven gehen.
Die Folgen werden später spürbar als in den anderen Zweigen der Sozialversicherung. Doch auch die Rentenversicherung muss stärker als erwartet an ihre finanziellen Reserven gehen.
Die Politik steckt im Würgegriff der Corona-Pandemie. Doch lange lassen sich überfällige Reformen nicht mehr verdrängen – wie in der Rente.
Die gesetzliche Rentenversicherung ist ein Verlustgeschäft. Zumindest dann, wenn die Höchstbeiträge in deutsche Aktien angelegt worden wären. Eine Analyse für starke Nerven.
Der Gedanke früher in Rente zu gehen, erscheint verlockend. Doch wie so oft im Leben stellt sich die Frage: Geld oder Freizeit? Unser Finanzexperte hat das für Sie durchgerechnet.
Die Regierung hält am Prinzip fest, dass die Renten den Löhnen folgen. Dabei sollte es bleiben - auch wenn die Zeiten schlechter werden.
Durch die Corona-Krise könnten die Löhne fallen. Das hätte auch dämpfende Wirkung auf die Renten. Deshalb schlägt das arbeitgeberfinanzierte Institut der deutschen Wirtschaft eine ungewöhnliche Maßnahme vor.
Die Rentenversicherung muss die Grundrente umsetzen. Doch jetzt ist der Zeitplan in Gefahr, weil die Angestellten im Homeoffice sind. Arbeitsminister Heil hält dennoch am Startdatum fest.
Die Corona-Pandemie setzt neue Prioritäten. Die Stabilisierung des Rentensystems bleibt aber dringlich, denn die Demographie schafft Fakten. Wie könnte eine Reform aussehen, die den Steuerzahler schont? Ein Gastbeitrag.
Um ihre Rentenreform zügig durch das Parlament zu bringen, wählt die Regierung in Paris einen umstrittenen Weg. Die Opposition spricht von einem „Desaster für die parlamentarische Demokratie“.
Der Trick: Weniger Lohn gegen begünstigte Sachleistungen. Mit der Grundrente sollte diese Möglichkeit beseitigt werden. Doch das ging schief.
Die Personalvertretung der Rentenversicherung Bund schickt einen Hilferuf an Bundessozialminister Hubertus Heil. Schon jetzt sei sie zu schwach besetzt – und die Umsetzung der Reform bis Jahresende viel zu ambitioniert.
Weil immer mehr Babyboomer in den Ruhestand gehen, steht das deutsche Rentensystem vor dramatischen Entwicklungen. Nun droht einer wichtigen Arbeitsgruppe, die Vorschläge für einen „verlässlichen Generationenvertrag“ erarbeiten sollte, das Scheitern.
Kaum jemand weiß, wie viel er eigentlich im Alter bekommen wird. Zwei Initiativen wollen das ändern. Nur der Gesetzentwurf fehlt noch.
Trotz siebenwöchiger Proteste hat das französische Kabinett die Rentenreform auf den Weg gebracht. Wegen der Massenproteste hat die Regierung allerdings vorerst auf den umstrittensten Punkt der Reform verzichtet.
Die wochenlangen Streiks und die zum Teil gewaltsamen Proteste gegen die Rentenreformen in Frankreich haben Wirkung gezeigt. Nicht nur an Gebäuden und öffentlichem Gut, auch im Prozess um eine möglichen Einigung zwischen der Regierung und den Gewerkschaften.
Macron ist es bislang nicht gelungen, den sozialen Dialog zu verbessern. Sein Premierminister versucht nun, einen Ausweg aus dem Konflikt um die Rente zu finden – bevor am Ende des Reformversuchs nur Verlierer stehen.
Seit fünf Wochen legt eine Streikwelle Frankreich lahm. Aus Protest gegen die geplante Rentenreform demonstrierten am Donnerstag landesweit abermals zahlreiche Menschen.
Auch zu Beginn des Jahres 2020 ist Frankreich im Teufelskreis zwischen Misstrauen und Glauben an den Staat gefangen. Daran hat allerdings auch die französische Regierung selbst ihren Anteil.
Die SPD erwägt das Ende der Beitragsbemessungsgrenze. Ob mit dieser Idee eine Stärkung des Rentensystems herbeigeführt werden kann, lässt sich bezweifeln.
„Die Rentenreform wird zu Ende gebracht“, kündigt der französische Präsident in seiner Neujahrsansprache an. Ein Festhalten an den bisherigen Regelungen bedeute „Verrat an unseren Kindern“. Macrons Gegner werten dies als „Kriegserklärung“.
Frankreich droht weihnachtliches Verkehrschaos: Bei den Gesprächen der Regierung mit den Gewerkschaften über die geplante Rentenreform gab es weiterhin keinen Durchbruch. Rund 200.000 Bahnkunden müssen an Weihnachten umbuchen.
Der französische Präsident will sein zentrales Reformvorhaben zwar „weder aufgeben noch verfälschen“, ist aber zu Nachbesserungen bereit. Sein Ziel sei es, den Franzosen eine Streikpause an Weihnachten zu ermöglichen.
Der Streit um die Renten legt in Frankreich nicht nur den Verkehr, sondern auch viele andere Branchen lahm. Doch in der Bevölkerung haben die Streikenden weniger Rückhalt, als es scheint.
In Frankreich finden bereits das dritte Mal in diesem Monat landesweite Streiks und Proteste gegen die Rentenreform statt. Zug- und Flugreisende müssen mit Ausfällen und massiven Verspätungen rechnen. In Paris und anderen Städten gibt es Großkundgebungen gegen die Rentenreform.
Jean-Paul Delevoye sollte die Franzosen darauf einstimmen, dass sie bei der Rente kürzertreten müssen. Doch er verschwieg üppige Nebeneinkünfte. Für Präsident Macron wird die Lage immer misslicher.
Geschlossene Metro-Linien und gestrichene Hochgeschwindigkeitszüge: In Frankreich hält der Aufstand gegen die Rentenreform unverändert an. Die Staatsbahn erarbeitet einen Notfahrplan für die Feiertage.
Die Gewerkschafter wollen es der Regierung zeigen. In der Öffentlichkeit geht unter, dass eine Minderheit für ihre Privilegien kämpft. Marine Le Pen hat leichtes Spiel.
In der französischen Stadt Bordeaux ist es bei Protesten gegen die geplante Rentenreform zu Ausschreitungen gekommen. Die Polizei setzte Tränengas ein, um die Demonstranten auseinanderzutreiben.
Frankreich steht still: Am Samstag fährt nur ein Bruchteil der Züge, Lkw-Fahrer legen gleich mehrere Autobahnen lahm. Und die Gewerkschaften kündigen weitere massive Proteste an – auch zum Beginn der neuen Woche.
An diesem Donnerstag beginnt in Frankreich der große Streik gegen die Rentenreform. Spannend wird, wie weit Macron nachgibt. Alles wird von der Länge der Streiks abhängen, doch die ist bisher unklar.
Die Industrieländerorganisation kritisiert die Rentenpolitik der Bundesregierung als völlig unzureichend. Selbst wer sein ganzes Leben Vollzeit arbeitet, beziehe in Deutschland deutlicher weniger als im OECD-Durchschnitt.
Deutschland altert, das Rentensystem stößt an seine Grenzen. Kommt als Lösung nun ein deutscher Staatsfonds? Klarheit könnte der anstehende CDU-Parteitag bringen.
Ein Jahr nach dem Beginn der Proteste der „Gelbwesten“, ist Frankreich immer noch nicht zur Ruhe gekommen. Präsident Macron konnte den Vorwurf der Arroganz der Macht bisher nicht abschütteln.
Bundesarbeitsminister Heil will Selbstständige verpflichten, für das Alter vorzusorgen. Die Präsidentin der Deutschen Rentenversicherung Roßbach warnt vor noch mehr Bürokratie, sollten Selbstständige in die Rente einbezogen werden.
Von 2021 an will die Koalition kleine Renten automatisch aufstocken. Doch die Präsidentin der Deutschen Rentenversicherung Roßbach hat Zweifel, ob das technisch rechtzeitig gelingen kann.
Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Rentenversicherung Gunkel bezweifelt, dass die Grundrente aus Steuermitteln finanziert werden kann. Die Koalition will einen Großteil der Kosten aus einer Quelle aufbringen.