Rentenpolitik ohne Kompass
Die Koalition lobt die Grundrente als einen „sozialpolitischen Meilenstein“. Die Wahrheit ist: Die Grundrente wird weder das Vertrauen in den Generationenvertrag stärken, noch taugt sie als Konzept gegen Altersarmut.
Die Koalition lobt die Grundrente als einen „sozialpolitischen Meilenstein“. Die Wahrheit ist: Die Grundrente wird weder das Vertrauen in den Generationenvertrag stärken, noch taugt sie als Konzept gegen Altersarmut.
In den kommenden Jahren wird das Rentensystem unter der Last der „Babyboomer“ ächzen. Um die Rentenlast zu stemmen, ist ein neuer Ansatz nötig.
Die Deutsche Rentenversicherung soll Arbeitnehmer eigentlich zur Rente und privaten Vorsorge beraten. Doch diese Beratung kriegt gerade einmal die Schulnote 4. Ein Ratschlag der Stiftung Warentest spricht Bände.
Der Sozialetat wächst stärker als der Gesamthaushalt. Gleichzeitig zeigt sich Heil gesprächsbereit in Sachen Grundrente.
Die französische Regierung plant, die verschiedenen Rentensysteme im Land anzugleichen. Angestellten der staatlichen RATP könnten Vorteile verloren gehen. Dagegen haben sie am Freitag protestiert.
In Paris droht an diesem Freitag eine neue Protestwelle gegen Emmanuel Macron. Vor allem bei den Gewerkschaften trifft Frankreichs Präsident dieses Mal auf großen Widerstand. Doch er will sich Zeit lassen.
Bald werden die Renten im Osten denen im Westen gleichgestellt sein. Manchen gilt das als Vollendung der deutschen Einheit. Es hat aber auch seine Tücken.
Die gute Beschäftigungslage sorgt bei den Sozialkassen für enorme Rücklagen. Doch allein der Rentenversicherung entstehen wegen der Niedrigzinspolitik Verluste im mittleren zweistelligen Millionenbereich.
In Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen gehen deutlich mehr Menschen vorzeitig in Rente als im Westen. Die Arbeitgeber sind nicht begeistert.
Wer im Alter von 38 oder 40 Jahren berufsunfähig wird, will nicht den Rest seines Lebens dem Staat auf der Tasche liegen, weil kein Vermögen vorhanden ist. Sind Sie abgesichert? Unser Experte rechnet Varianten vor.
Die Koalition bemüht sich um einen ausgeglichenen Haushalt – zu Lasten der Sozialkassen. Die FDP fordert dagegen eine „Schuldenbremse 2.0“, mit der die Regierung den Haushalt nicht mehr über die Sozialversicherung in Schieflage bringen kann.
Sie sind 66 Jahre alt und ihr einziger Besitz ist eine Million in bar. Nun wollen Sie bis zu ihrem Lebensende eine monatliche Rente von 5000 Euro erhalten. Wie bekommen Sie das hin?
Bedingungslose Grundrente und kapitalgedeckte Betriebsrente – mit dieser Mischung sind die Niederlande zum Vorbild geworden. Trotz der Niedrigzinsen gilt ihr System als stabil. Kann Deutschland daraus lernen?
Wer kurz vor dem Ruhestand Geld zur Verfügung hat, kann sich eine Zusatzrente sichern. Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten und einiges zu beachten.
Norbert Blüm versprach 1986 eine sichere Rente. Nun zerpflückt der einstige Bundesarbeitsminister die Rentenvorschläge der SPD. Ein Gastbeitrag.
Die von der schwarz-roten Koalition beschlossene „Rente mit 63“ kostet mehr Milliarden als veranschlagt. Und das ist noch nicht alles.
Die Pläne der Sozialdemokraten für eine Grundrente sind populär. Gegen Altersarmut helfen sie jedoch wenig. Denn das viel größere Problem bleibt ungelöst.
Mit der „Respektrente“ sollen Millionen Geringverdiener einen Aufschlag von bis zu 447 Euro monatlich erhalten. Das mag manchen „gerecht“ erscheinen, doch die Rentenkasse darf keine Fürsorgestelle werden, die politische Wohltaten verteilt.
Die schwarz-rote Koalition macht Politik für Rentner und Ältere – dazu gehört auch die neue Grundrente des Arbeitsministers Hubertus Heil. Wieder wird so getan, als fiele Steuergeld einfach vom Himmel. Ein Kommentar.
135 Mitarbeiter prüfen seit Jahresbeginn, ob verdächtige Arbeitgeber ihre Beiträge gezahlt haben, hat die Frankfurter Allgemeine Zeitung erfahren. Die Rentenversicherung dürfte damit hunderte Millionen Euro eintreiben.
Wer zunächst als Angestellter in der Privatwirtschaft tätig ist und dann in ein Beamtenverhältnis wechselt, erwirbt Ansprüche in der gesetzlichen Rentenversicherung sowie Pensionsansprüche. Aber nicht immer werden diese miteinander verrechnet.
Die Rentenreform der Bundesregierung hat die letzte Hürde genommen: Das Absicherungsniveau bleibt bei 48 Prozent. Von den Neuerungen bei der Altersvorsorge profitieren zwei Gruppen besonders.
Rentenpaket und Rekordhaushalt – die Berliner Politik ist heute in Geberlaune und greift gleich doppelt tief in die Taschen. Dem gemeinen Bürger kommt das paradoxerweise teuer zu stehen. Was sonst wichtig wird, steht im FAZ.NET-Sprinter.
Unter Rentnern kommt das Ausland in Mode. Das hat Folgen für Steuern, Krankenkasse und Testament. FAZ.NET verrät, wie Sie es richtig machen.
Dem Arbeitsleben früher den Rücken zu kehren, als der Gesetzgeber es vorsieht, geht ins Geld. Doch es gibt Möglichkeiten, sich einen früheren Ausstieg aus dem Berufsleben zu ermöglichen.
Insgesamt werden die Renten bis 2025 um mehr als 30 Milliarden Euro erhöht. Die Beiträge der Versicherten reichen dafür nicht aus. Muss der Steuerzahler ran?
Mehr Mütterrente, stabiles Rentenniveau und mehr: Das Rentenpaket der schwarz-roten Regierung ist nun Gesetz. SPD-Chefin Nahles versucht noch einmal, eine Sorge zu nehmen.
Der Rentenbeitrag könnte auf 18,2 Prozent sinken. Doch weil Union und SPD ihr Rentenpaket mit der erweiterten Mütter- und Erwerbsminderungsrente finanzieren müssen, bleibt diese Entlastung aus.
In die Rente fließt mehr Geld als in jeden anderen Politikbereich. Dass das Rentenpaket dennoch wenig gegen Altersarmut ausrichtet, passt ins Bild.
Die Grünen halten sich in der Rentenfrage bedeckt. Sie wollen sich möglichst viele Koalitionsoptionen offenhalten. Klare Kante ist das nicht.
Die Rentenpolitik der Großen Koalition schürt Ängste, anstatt sie zu bekämpfen, und umgeht die Schuldenbremse, meint Johannes Vogel, der arbeitsmarkt- und rentenpolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion.
Das große Rentenpaket erreicht den Bundestag. Und schon hat der Sozialminister ein Problem – zeigt eine Berechnung seines eigenen Hauses.
Noch bevor der Bundestag zum ersten Mal über das große Rentenpaket diskutiert, zeigt sich: Nicht nur die Unternehmen sind damit unzufrieden.
Beim Thema Rente sind alle Parteien hochnervös. Auch in der AfD gibt es scharfe Gegensätze. Nun kommt von Parteichef Meuthen ein Konzept, das der F.A.Z. exklusiv vorliegt.
Er sei ein Präsident der Reichen und arrogant: Mit seinen Äußerungen zu Rentnerinnen löst Emmanuel Macron abermals Empörung aus. Die Frauen hatten sich über die Höhe ihrer Rente beklagt.
Die Rentenpläne von Wladimir Putin haben wochenlang für Proteste gesorgt. Daraufhin musste die Regierung zurückrudern. Nun hat das russische Parlament der entschärften Version zugestimmt.