Könnte die EZB auch die Zinsen weiter senken?
EZB-Präsidentin Christine Lagarde sagt, alle Instrumente der Notenbank würden überprüft. Am Finanzmarkt wägt man die Wahrscheinlichkeiten ab.
EZB-Präsidentin Christine Lagarde sagt, alle Instrumente der Notenbank würden überprüft. Am Finanzmarkt wägt man die Wahrscheinlichkeiten ab.
Sorgen die gewaltigen Corona-Hilfsprogramme von Staaten und Notenbank dafür, dass Unternehmen überleben, die eigentlich längst am Ende sind? EZB-Direktoriumsmitglied Isabel Schnabel hat sich damit beschäftigt.
Die Anlagepolitik der Notenbank steht in der Kritik. Neben den Gegnern von Rüstungskonzernen fordern auch Klimaschützer ein Umdenken. Vertreter der Bank befürchten steigende Investitionsrisiken.
Mitten in einer grassierenden Währungskrise tauscht der türkische Präsident den Vorsitzenden der Notenbank aus. Der Neue ist ein enger Weggefährte Erdogans. Bekommt Naci Agbal die Krise in den Griff? Bankanalysten sind skeptisch.
„Fiscal dominance“, Herrschaft der Haushaltspolitik der Staaten über die Notenbanken, nennt sich ein Ökonomen-Albtraum. Bundesbankpräsident Weidmann warnt davor – und widerspricht in mancherlei Isabel Schnabel von der EZB.
EZB-Präsidentin Lagarde ist vor einem Jahr angetreten, einen Wechsel in der Notenbank einzuleiten – mit Charisma und einer politischen Agenda. Ist diese Strategie aufgegangen?
Finanzinvestoren sind über das politische Umfeld besorgt. Politischer Einfluss auf Staatsunternehmen und vor allem die Notenbank gefährdet die Verhandlungen über Hilfspakete.
Die EZB-Präsidentin will mehr Klimaschutz in der Geldpolitik. Rückendeckung bekommt sie jetzt von Greenpeace. Demonstranten wollen sogar vor die Notenbank ziehen.
Die ehemalige Weltwährungsfonds-Präsidentin führt seit fast 12 Monaten die Europäische Zentralbank und sieht sich weder als Falke noch als Taube. Sie wollte vieles ändern, doch dann kam Corona und ein neuer Streit um die Geldpolitik.
Die EZB-Präsidentin will, dass die Notenbank sich stärker für den Klimaschutz engagiert. Die Folgen für die Anleihekäufe könnten weitreichend sein.
Die Europäische Zentralbank macht Ernst mit dem digitalen Euro. Wird er der Nachfolger des Bargeldes?
Die Notenbank beschleunigt die Arbeit an dem neuen Zahlungsmittel. Doch anderswo ist man längst weiter. Schon vor sechs Jahren hat die chinesische Notenbank mit der Entwicklung eines digitalen Renminbi begonnen.
Die EZB macht Ernst mit der Neuausrichtung. Präsidentin Christine Lagarde plädiert für ein neues Inflationsziel – und findet Unterstützer. Doch es gibt auch rechtliche Bedenken.
Ankara überrascht die Märkte mit einer Kehrtwende in der Geldpolitik: Der Abwärtsdruck auf die türkische Währung und deren Rekordtiefs zwingen dazu.
Die Aussicht auf eine längerfristig lockere Zinspolitik und ein optimistischerer Ausblick der amerikanischen Notenbank belasten am Donnerstag die europäischen Börsen.
Die amerikanische Notenbank bleibt bei der Nullzinspolitik: Zu Beginn der Corona-Krise hatte sie den Leitzins auf fast null Prozent gesenkt. Mit dieser Reaktion stellt die Fed ihr Eingreifen in der Finanzkrise in den Schatten.
Das Wesen des Geldes soll digital werden. Die Folgen eines solchen Schrittes gut zu durchdenken ist sinnvoll. Gleichwohl muss die EZB aufpassen, dass sie nicht zu lange nachdenkt.
Eine Taskforce der Notenbank wird bald Ergebnisse zur Einführung von Digitalgeld vorlegen, kündigt EZB-Präsidentin Christine Lagarde an. Was kommt da auf Europas Bürger zu?
Europas Währung gewinnt an Wert. Die EU zeigt in der Corona-Krise Einigkeit und die amerikanische Notenbank ändert ihre Politik. Was heißt das für deutsche Anleger?
Amerikas Notenbank will ihr Inflationsziel neu ausrichten. Das kann auf Dauer durchaus Folgen für die europäische Geldpolitik haben. Die EZB wird das nicht unbeeindruckt lassen.
In einer Grundsatzrede verkündet der Chef der amerikanischen Notenbank eine Neuausrichtung der Federal Reserve. Künftig will Jerome Powell mehr Inflation zulassen. Ein stärkeres Gewicht bekommt auch die Verfolgung eines andere Ziels.
In China sorgt man sich um die Kreditvergabe an die Unternehmen. Daher pumpt die People’s Bank of China umgerechnet fast 85 Milliarden Euro in das heimische Bankensystem,
Deutschlands Targetsaldo steigt auf mehr als eine Billion Euro. Kein Grund zur Beunruhigung, meint die Notenbank. Ein italienischer Ökonom sieht das kritischer.
Die Corona-Pandemie hat Amerika weiter fest im Griff. Die Notenbank will die größte Volkswirtschaft der Welt nun mit Notprogrammen stützen – und greift dabei zu noch extremeren Krisenmaßnahmen als 2008.
Kritisiert, angefeindet, klein geredet: Der Euro hatte es nicht leicht in den vergangenen Jahren. Ausgerechnet in der Corona-Krise erlebt er nun einen Höhenflug am Devisenmarkt.
Anfang Juli trat der Präsident der Zentralbank zurück – der Druck auf die Institution wurde zu groß. Nun droht die IWF-Direktorin indirekt mit einer Kürzung der Unterstützung für das Land.
Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich fürchtet weitere Einschläge der Wirtschaftskrise. Gleichzeitig stößt die Geldpolitik an ihre Grenzen.
Die Notenbank hat Dokumente zusammengestellt, die den Streit mit dem Bundesverfassungsgericht beenden sollen. Jetzt sind sie beim Bundestag eingetroffen. Die EZB selbst erklärt ihre Argumente.
Jetzt ist es amtlich: Die EZB stellt Dokumente zusammen, die dann von der Bundesbank an Bundestag und Bundesregierung verschickt werden. Ein „eleganter Weg“, meint ein Ökonom.
Die BIZ ruft die Notenbanken auf, sich stärker technischen Innovationen zu stellen – nicht nur wegen Facebook. Die Digitalisierung überrollt die Finanzwelt.
EZB-Chefvolkswirt Philip Lane erklärt, warum die Notenbank jetzt Anleihen kauft. Aber wie geht sie mit dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts um?
Die Lasten der Corona-Pandemie sollten durch Staatsschulden bei der Notenbank bewältigt werden, und zwar ohne Tilgung. Der Vermögensverwalter Focam fordert damit radikales Umdenken.
Die Aktienkurse in Frankfurt steigen. Als ein Grund gilt eine noch aktivere Notenbank in Amerika.
Die japanische Notenbank fährt im Fahrwasser der Wirtschaftspolitik. Sie verändert am Dienstag ihre Geldpolitik nicht. Dennoch weiten sich ihre Corona-Hilfsprogramme aus.
Wegen des Einbruchs der amerikanischen Wirtschaft wollen die Währungshüter der amerikanischen Notenbank an ihrer lockeren Geldpolitik noch lange Zeit festhalten. Deutsche Ökonomen zeigen sich enttäuscht.
Offenbar bereitet sich die Notenbank nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts intern auch auf einen extremen Fall vor: Weitermachen mit den Anleihekäufen ohne Deutschland.