Wie der Dollar die Schwellenländer beschäftigt
In den Wachstumsmärkten schnellen die Staatsschulden in die Höhe. Die Pandemie stellt sie vor Herausforderungen. Die Türkei gilt als Hochrisikoland.
In den Wachstumsmärkten schnellen die Staatsschulden in die Höhe. Die Pandemie stellt sie vor Herausforderungen. Die Türkei gilt als Hochrisikoland.
Die EZB bekräftigt die lockere Ausrichtung ihrer Geldpolitik. Amerikanische Banken spekulierten zuletzt, es könnte womöglich im Sommer einen Kurswechsel geben.
Das Land leidet unter Corona, dem aggressiven Nachbarn Russland und nun auch noch unter schlechtem Wetter für die Landwirtschaft. Die Lebenshaltungskosten schnellen mit hohen Inflationsraten in die Höhe – und die Notenbank versucht, das Schlimmste zu verhindern.
Seit dem Ausbruch der Finanzkrise vor 13 Jahren sind die Bilanzsummen vieler Notenbanken in einem bis dahin nicht vorstellbaren Ausmaß gestiegen. Das weckt Ängste vor der Inflation.
Die Stabilität von Europas Finanzmärkten in der Corona-Krise hängt an der EZB – nicht an der EU. Eine Studie des Forschungsinstituts ZEW Mannheim sieht darin Gefahren.
Um satte 6,5 Prozent soll die amerikanische Wirtschaft dieses Jahr durch das Ende der Pandemie wachsen. Sicher sei das aber nicht, sagt die Notenbank. Sie will die Geldschleusen offen lassen.
Die Gefahr einer Inflation sieht die EZB nicht. Günstige Finanzierungsbedingungen für Staaten, Unternehmen und Privathaushalte bleiben ihr Ziel.
Die Notenbank analysiert, welche Auswirkungen ihre eigene Geldpolitik auf Arme, Reiche und die Mittelschicht hat. Dabei spielen der Arbeitsmarkt und die Wohn-Immobilien eine wichtige Rolle.
Für den Präsidenten der amerikanischen Notenbank Powell und den Bundesbankpräsidenten Weidmann sind Krypto-Vermögenswerte spekulative Anlagen. Doch das digitale Zentralbankgeld bleibt ein Thema.
Europas Notenbank macht ihre Ankündigung wahr und kauft auf Wochensicht erheblich mehr Anleihen als bislang. Was das für Anleger heißt – und warum die Märkte am Montag eher gelassen reagierten.
Der türkische Präsident wechselt abermals die Spitze der Notenbank aus. Das wird ihm langfristig nicht helfen. Ganz im Gegenteil.
Japans Notenbank verschafft sich mehr Flexibilität, um schädliche Nebenwirkungen der Geldpolitik zu minimieren. Das geht zu Lasten des Nikkei-Aktienindex.
Wegen der Gefahr einer Inflation erhöht die türkische Zentralbank den Leitzins – und zwar gleich doppelt so kräftig wie erwartet.
Die polnische Notenbank will ihre Goldreserven erheblich aufstocken. Es geht ihr um die internationale Wahrnehmung der Wirtschaftsstärke des Landes. Rollen bald spektakuläre Goldtransporte nach Polen?
Der Börsenindex in Tokio steigt und steigt. Muss die Notenbank nun ihre expansive Geldpolitik stoppen? Unter den Nippon-Unternehmen fallen etwa der Internethändler Rakuten oder der Einzelhändler Uniqlo auf.
Die Notenbank gibt sich wenig besorgt – will aber den Anstieg der Anleiherenditen nicht mehr hinnehmen. Derweil bahnt sich der nächste juristische Streit an.
Wovon hängt eigentlich ab, ob die Teuerungsraten stark steigen? Vertrauen in die Notenbank ist essentiell – aber nicht alles.
Der Ökonom Michael Heise rechnet mit einer „Trendwende“ bei der Inflation. Die Preise werden wieder stärker steigen als zuletzt. Wie können Sparer sich mittelfristig schützen?
EZB-Präsidentin Lagarde und Amerikas Finanzministerin Yellen warnen vor den Geldwäschegefahren durch digitale Finanzinstrumente.
Bitcoin und ähnliche Konstrukte werden heiß diskutiert. Wirklich begreifen können sie jedoch nur die wenigsten. Haben sie das Potenzial, die Finanzwelt nachhaltig zu verändern?
Die Europäische Zentralbank will den Bürgern mehr zuhören. In einer Umfrage haben sich viele Befragte jetzt über die niedrigen Zinsen beklagt. Auch an der Messung der Inflation gab es Kritik.
An der Geldpolitik ändert sich in Großbritannien aktuell nichts. Doch Fachleute diskutieren, wie eine Äußerung der Währungshüter zu möglichen negativen Leitzinsen zu verstehen sein könnte.
Die Notenbanken verstärken ihre Arbeit für die Einführung elektronischer Zahlungsmittel, denn die Konkurrenz durch private Anbieter steigt. Die BIZ als Bank der Zentralbanken warnt indes vor einem Bitcoin-Kollaps.
Wegen der düsteren Konjunkturaussichten denkt die Notenbank der drittgrößten Volkswirtschaft über eine weitere Lockerung ihrer ohnehin schon sehr expansiven Geldpolitik nach.
Die Notenbank berichtet über eine Intensivierung der Zusammenarbeit mit der EU-Kommission für eine Digitalwährung – auch hinsichtlich der technischen Fragen. Was steckt dahinter?
Unsere Umfrage zeigt: Anleihen sind selbst für ältere Anleger keine gute Wahl. Vermögensverwalter suchen dafür Ersatz.
Statt 49 Milliarden Franken wie im Vorjahr erwartet die Nationalbank für 2020 einen Gewinn von 21 Milliarden Franken. Doch die Ausschüttungsreserve ist üppig.
Statt EU-Regeln nach dem Brexit zu akzeptieren, solle die britische Finanzwirtschaft den Alleingang unternehmen, heißt es von der britischen Notenbank.
Historische Vergleiche der Corona-Pandemie hinken zwar, aber eines gilt: Die Zinsen werden niedrig bleiben, selbst wenn sie wieder steigen. Auch auf lange Frist müssen sich Kreditnehmer nicht sorgen.
Die Türkei steckt noch immer in einer schweren Wirtschaftskrise. Nun reagiert die Zentralbank abermals, dabei war sie einst für eine straffe Geldpolitik bekannt - bis Erdogan intervenierte.
Die britische Zentralbank richtet ein Konto nach islamischen Regeln ein. Zinsen gibt es dabei keine, denn die sind nach dem Gesetz der Muslime verboten.
Die Finanzaufsicht genehmigt Großbanken wie HSBC oder Barclays, Gewinne an Aktionäre auszuschütten – aber nur in begrenztem Umfang. Boni bleiben angesichts der Krise weiter eingeschränkt.
Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich beobachtet eine vorsichtigere Kreditpolitik der Banken. Dazu steht die Entwicklung des Markts für Unternehmensanleihen im Widerspruch.
Mit nie dagewesenen Maßnahmen hat die EZB die Währungsunion in der Corona-Krise zusammengehalten. Aber um welchen Preis?
Die Institute haben zur Bewältigung der Krise weiter Beinfreiheit. Doch Alleingänge nationaler Behörden sollen unterbunden werden.
Das kriselnde Land hat wirtschaftlich zuletzt vor allem durch Geldentwertung und Abwertung der Lira von sich reden gemacht. Damit soll Schluss sein. Nach dem Austausch des geld- und finanzpolitischen Spitzenpersonals steuert die Zentralbank unter Gouverneur Naci Agbal jetzt grundlegend um.