Draghi scheitert in Brüssel
Die Staats- und Regierungschefs wollen sich von der schwierigen Wirtschaftslage nicht auseinanderdividieren lassen.
Die Staats- und Regierungschefs wollen sich von der schwierigen Wirtschaftslage nicht auseinanderdividieren lassen.
Das Land schien unter Ministerpräsident Mario Draghi auf einem guten Weg. Dann rief die EZB zur Notfallsitzung. Und schon ist wieder von der Eurokrise die Rede.
Italiens Außenministers Di Maio tritt nach monatelangem Streit mit Parteichef Conte aus der Fünf-Sterne-Bewegung aus und gründet eine neue Partei. Die Fünf Sterne sind jetzt nicht mehr die stärkste Kraft in der Koalition.
Italiens Außenministers Di Maio tritt nach monatelangem Streit mit Parteichef Conte aus der Fünf-Sterne-Bewegung aus und gründet eine neue Partei. Die Fünf Sterne sind jetzt nicht mehr die stärkste Kraft in der Koalition.
Der italienische Ministerpräsident steht wegen der Lieferung schwerer Waffen an die Ukraine immer stärker in der Kritik. Nun könnte er die Vertrauensfrage stellen.
Kanzler Scholz stellt sich hinter seine Vorgängerin. Der Versuch, miteinander friedlich klarzukommen, sei nie falsch. In der Energiepolitik seien allerdings Fehler gemacht worden.
Die Angst vor einer neuen Eurokrise lähmt die Europäische Zentralbank in ihrem Kampf gegen die Inflation. EZB-Präsidentin Lagarde leidet unter dem Erbe ihres Vorgängers.
Francesco Giavazzi, der einflussreichste Ratgeber von Mario Draghi, versucht zu beruhigen: Die EU-Kommission stelle sicher, dass Italien auf Reformkurs bleibe. Gleichzeitig lasse sich mit dem Brüsseler Geld Sinnvolles finanzieren.
Am Tag nach der Kiew-Reise von Scholz, Macron und Draghi wird der Ukraine voraussichtlich heute eine Beitrittsperspektive eröffnet. Es gibt unter den EU-Staaten aber noch einige Unstimmigkeiten. Währenddessen gehen die Kämpfe in der Ostukraine weiter. Der Überblick.
Will die EU-Kommission die Ukraine als Beitrittskandidaten sehen? Was sagt der Gesundheitsminister zur Ausbreitung der Virusvarianten? Und: Die Documenta öffnet für Besucher.
Am Donnerstag sind Scholz, Macron und Draghi zu Gesprächen mit Präsident Selenskij in Kiew eingetroffen. Sie versprechen, sich für den Kandidatenstatus stark zu machen und mehr Waffen zu liefern.
„Die Ukraine gehört zur europäischen Familie“ , sagte der Bundeskanzler in Kiew. Auch Macron, Draghi und Johannis sind dafür, den EU-Beitrittsprozess mit dem Land zu eröffnen.
Bundeskanzler Scholz macht sich nach einem Gespräch mit Präsident Selenskyj für einen EU-Beitritt der Ukraine stark. Er verspricht, bald Panzer und Luftabwehrsysteme zu liefern.
Der Besuch von Scholz, Macron und Draghi in Kiew ruft in Deutschland, Frankreich und Italien unterschiedliche Reaktionen hervor. Viele sehen in der Reise eine Chance – es gibt aber auch Kritik.
Bundeskanzler Olaf Scholz, Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und Italiens Regierungschef Mario Draghi haben sich in der Stadt Irpin vor den Toren der ukrainischen Hauptstadt Kiew ein Bild von den Zerstörungen durch russische Angriffe gemacht. Irpin war beim russischen Vormarsch in den ersten Wochen stark zerstört worden.
Die USA wollen weitere Waffen im Wert von einer Milliarde US-Dollar in die Ukraine liefern. Scholz, Macron und Draghi sind in Kiew eingetroffen. Und Selenskyj will am G-7-Gipfel virtuell teilnehmen. Der Überblick.
Der französische Präsident Emmanuel Macron, Bundeskanzler Olaf Scholz und Italiens Ministerpräsident Mario Draghi sind auf dem Weg in die ukrainische Hauptstadt Kiew. Das bestätigte das französische Präsidialamt am Donnerstag.
Deutschland dürfe keinen Spagat zwischen der Ukraine und Russland versuchen, sagte der ukrainische Präsident. Er verspricht zudem die Rückeroberung der Krim. Ob Kanzler Scholz in den kommenden Tagen nach Kiew reist, ist nach wie vor unklar. Der Überblick.
Olaf Scholz, Emmanuel Macron und Mario Draghi führen die stärksten Länder der EU. Eine gemeinsame Reise in die Ukraine käme ihnen zupass. Aber keiner will darüber reden.
Emmanuel Macron wolle zum „rechten Zeitpunkt“ nach Kiew fahren, heißt es im Elysée. Berichte über eine gemeinsame Reise mit dem deutschen Kanzler und dem italienischen Ministerpräsidenten an diesem Donnerstag seien aber falsch.
Macron hat gute Aussichten bei der Parlamentswahl, Scholz könnte im Juni nach Kiew reisen und London will Asylbewerber nach Ruanda schicken. Alles Wichtige im F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Mario Draghi galt einst als Mann der Wirtschaft. Doch im Ukrainekrieg schreckt er nicht davor zurück, Erdölkonzerne höher zu besteuern. Anders als in Deutschland gibt es darüber kaum Diskussionen.
Die populistischen Parteien Italiens könnten im nächsten Jahr wieder die Oberhand gewinnen. Die Zinswende gibt ihnen den Anlass, die EZB anzugreifen. Das gibt einen Vorgeschmack darauf, was Italien und Europa droht.
Für den früheren Innenminister Matteo Salvini geht es bei den Kommunalwahlen in Italien am Sonntag um viel – auch in seiner eigenen Partei steht der Rechtspopulist unter Druck.
Er schlägt gemeinsame Finanzierung wie beim Kampf gegen Arbeitslosigkeit vor
Die Reformen in Italien können nur ein Anfang sein. Die entscheidende Frage für das Land lautet allerdings: Wie wird es 2023 politisch weitergehen?
Manfred Weber ist neuer Vorsitzender der größten europäischen Parteienfamilie EVP. Bei seiner Antrittsrede übt der CSU-Politiker scharfe Kritik an der Russlandpolitik der Bundesregierung.
Der Vorsitzende der italienischen Sozialdemokraten warnt im F.A.Z.-Interview davor, die EU-Beitrittskandidaten ohne Perspektive warten zu lassen. Er schlägt eine Europäische Konföderation als Zwischenstufe vor.
In Italien bröckelt der Rückhalt für Draghis Ukraine-Kurs. Lega und Forza Italia wollen dem Land nichts mehr liefern. Hilft ein Vier-Punkte-Plan?
Es ist ein ungewöhnlicher Schritt: Deutschland verklagt einen anderen EU-Staat vor dem Internationalen Gerichtshof. Berlin befürchtet Entschädigungsforderungen italienischer NS-Opfer. Dabei liegt schon ein eindeutiges Urteil vor.
Die Ära der Negativzinsen scheint sich ihrem Ende zuzuneigen. Endlich!
Angeführt vom Rechtspopulisten Salvini formiert sich in Italien Widerstand gegen die umfassende Unterstützung der Ukraine. Berufen kann er sich auf Papst Franziskus.
Ist es legitim, dass einzelne Unternehmen vom Ukrainekrieg profitieren? Immer mehr Regierungen in Europa sagen: Nein. In Griechenland, Italien und Österreich läuft die Debatte.
200 Euro für 28 Millionen Bürger gegen die Inflation.
In der Sendung „Zona Bianca“ des Berlusconi-Senders Rete4 hetzt der russische Außenminister Lawrow gegen die Ukraine. Der Moderator lässt ihn machen. Das sei ein Zeitdokument, sagt der Sender. Doch ist das ein Scoop oder nicht Propaganda pur?
Italien hat ein Entlastungspaket für Bürger und Unternehmen beschlossen. Steuern auf Extragewinne von Energiekonzernen sollen bei der Finanzierung helfen.