Zinserwachen der EZB
Die Europäische Zentralbank erhöht zum ersten Mal seit elf Jahren die Zinsen. Der erste Schritt fällt mit 0,5 Prozentpunkten sogar größer aus als erwartet. Was hat die Notenbank zum Umschwenken bewegt?
Die Europäische Zentralbank erhöht zum ersten Mal seit elf Jahren die Zinsen. Der erste Schritt fällt mit 0,5 Prozentpunkten sogar größer aus als erwartet. Was hat die Notenbank zum Umschwenken bewegt?
Staatspräsident Mattarella hat die Auflösung des Parlaments verfügt. Bis zur Wahl Ende September bleibt Ministerpräsident Draghi interimistisch im Amt.
Kommt es im Herbst zu Neuwahlen in Italien, sind Giorgia Meloni und ihre Partei die Favoriten. Wer ist die Vorsitzende der postfaschistischen Fratelli d'Italia? Ein Porträt.
Wladimir Putin, Mario Draghi und Christine Lagarde: Sie haben am Donnerstag die Kurse an der Börse gemacht. Das Protokoll eines hoch nervösen Handelstags, der die herrschende Unsicherheit an den Börsen im Brennglas zeigt.
Italien ist tief gespalten, und es fehlen stabilitätsorientierte Politiker. Mario Draghis Rücktritt wirft das Land zurück in die politische Dauerkrise.
Italiens Staatspräsident Sergio Mattarella hat nach dem Rücktritt von Regierungschef Mario Draghi ein Dekret zur Auflösung der beiden Parlamentskammern unterschrieben. Damit wird es am 25. September eine Neuwahl geben.
Italiens Staatspräsident Sergio Mattarella nimmt den Rücktritt von Regierungschef Mario Draghi an und löst das Parlament auf. Die Politiker versagen dem Ministerpräsidenten die von ihm geforderte breite Mehrheit.
Die deutliche Erhöhung der Leitzinsen durch die EZB ist richtig, aber kommt zu spät. Und das Programm zum Kauf von Anleihen ist sogar gänzlich falsch. Die Notenbank hat sich durch Zögern in eine schwierige Lage gebracht.
Die Anleger erleben am Donnerstag ein Wechselbad der Gefühle. Die wieder aufgenommenen Gaslieferungen Russlands und Draghis Rücktritt halten den Dax auf Trab. Italiens Rendite legt zu.
In Italien steht die Regierung von Ministerpräsident Mario Draghi vor dem Aus: Drei Koalitionspartner verweigerten ihre Teilnahme an einer Vertrauensabstimmung im Senat. Jetzt dürfte es zu Neuwahlen kommen.
Italiens Ministerpräsident Mario Draghi steht vor dem Aus. Damit steht auch den Finanzmärkten eine längere Phase der Unsicherheit bevor.
Die Wartungsarbeiten bei Nord Stream 1 sind vorbei, die EZB verkündet ihren Zinsentscheid, die Regierung in Italien steht vor dem Aus und Deutschland spielt gegen Österreich im EM-Viertelfinale.
Italiens Ministerpräsident hat die Vertrauensabstimmung im Senat gewonnen – die Regierungsparteien Lega, Forza Italia und Fünf-Sterne-Bewegung nahmen allerdings nicht am Votum teil. Draghis Regierung steht damit vor dem Aus.
Italiens Ministerpräsident sieht die Bevölkerung hinter sich – und ist unter Bedingungen zum Weiterregieren bereit.
Die Zivilbevölkerung und mehr als 1000 Bürgermeister hatten ihn bekniet, zu bleiben: Nun will Ministerpräsident Mario Draghi versuchen, die Regierungskrise in Italien zu beenden – in seiner Rede sendet er eine ganz klare Botschaft.
Vor knapp einer Woche hatte Mario Draghi seinen Rücktritt eingereicht – doch Präsident Sergio Mattarella lehnte ab. Die Regierungskrise trifft Italien mitten im Ringen um die künftige Gasversorgung und im Kampf gegen hohe Lebenshaltungskosten.
Wird Italiens Ministerpräsident Draghi an diesem Mittwoch die Vertrauensabstimmung gewinnen? Die Mehrheit der Bürger wünscht sich das, doch im Parlament könnte es anders ausgehen.
Sein Platz in den Geschichtsbüchern ist ihm als Geldpolitiker sicher, denn er rettete den Euro. Dann übernahm er Regierungsverantwortung. Doch was braucht es jetzt, damit er mit dem Retten Italiens weitermacht?
Die EZB will Anleihen einzelner Länder kaufen, um Zinsunterschiede zu begrenzen. Ein gefährlicher Weg. Sie schwingt sich zur Richterin über gewählte Regierungen auf. Ein Gastbeitrag.
Bundeskanzler Scholz fordert eine geopolitische EU. Die Hitze erreicht Deutschland. Und: Wann endet das politische Chaos in Rom? Alles Wichtige im F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Die Fünf-Sterne-Bewegung und ihr Chef Conte geben sich in der italienischen Regierungskrise weiter kompromisslos. Gleichzeitig fordern 1000 Bürgermeister Draghi auf, im Amt zu bleiben.
Banken, Stahlhersteller und die Landwirtschaft fürchten eine Blockade, sollte der italienische Ministerpräsident zurücktreten. Der Linkspartei Fünf Sterne werfen sie Verantwortungslosigkeit vor.
Im Streit um den Kurs Italiens im Ukraine-Krieg steht Lugi Di Maio fest an der Seite von Regierungschef Draghi. Dafür hat der Außenminister sogar seine frühere politische Heimat verlassen.
Die Volksvertreter weisen auf notwendige Bauvorhaben in ihren Städten hin, deren Zukunft angesichts einer neuen Staatskrise ungewiss sei. Am Mittwoch könnte sich entscheiden, wie es mit Italiens Regierung weitergeht.
Ausgerechnet das Beben um ihren früheren Präsidenten Mario Draghi stellt die Europäische Zentralbank vor ihre größte Herausforderung: Beweist sie im Kampf gegen die Rekordinflation im Euroraum Unabhängigkeit von der Politik?
Auch wenn Mario Draghi noch eine Weile bleiben sollte, lautet die zentrale Frage für Italien: Was werden seine Nachfolger aus seinem Reformwerk machen?
Das Rücktrittsmanöver von Mario Draghi stürzt Italien in Ungewissheit. Vorerst bleibt er Ministerpräsident, doch seine Reformkraft erscheint aufgebraucht.
Um einen Weg aus der Regierungskrise zu finden, könnte sich Italiens Ministerpräsident eine neue Mehrheit suchen – ohne die Fünf Sterne. Bisher hat Draghi das kategorisch abgelehnt. In Moskau wird das Chaos in Rom mit Häme kommentiert.
Die Regierungskrise in Rom kommt für Italien und Europa zur Unzeit. Unsicherheit gibt es beileibe genug. Das Land hat nach wie vor das Potential, die Eurozone in die Krise zu stürzen.
Italiens Ministerpräsident Mario Draghi übersteht zwar eine Vertrauensabstimmung. Doch seine Koalition gibt es nicht mehr. Also reicht er seinen Rücktritt ein.
Am Donnerstag überstand die italienische Regierung zwar knapp die Vertrauensfrage. Doch die Koalition war zerbrochen.
Ein turbulenter Tag in Rom: Die Fünf Sterne boykottieren eine Vertrauensabstimmung im Senat, Ministerpräsident Draghi bekommt trotzdem eine Mehrheit – und kündigt kurz darauf seinen Rücktritt an. Diesen nimmt Staatspräsident Mattarella nicht an.
Ministerpräsident Mario Draghi hatte vor der Abstimmung angekündigt, seine Regierung könne ohne Unterstützung der 5-Sterne-Bewegung nicht fortbestehen. Der Koalitionspartner boykottierte die Abstimmung jedoch.
Die Fünf-Sterne-Bewegung bleibt wie angekündigt einer Vertrauensabstimmung im italienischen Parlament fern – und trotzdem erreicht Ministerpräsident Draghi seine Mehrheit. Beendet ist die italienische Regierungskrise damit aber nicht.
Bemühungen, eine Vertrauensabstimmung um das Konjunkturpaket zu umgehen, sind gescheitert. Somit droht Italiens Regierung diesen Donnerstag weiter zu zerbrechen.
Wirtschaftsminister Robert Habeck verteidigt den Ausbau der Ökoenergie und rechnet mit der Klimapolitik der vergangenen Bundesregierungen ab. Er verspricht, dass die Energieversorgung nicht zusammenbrechen wird.