Die Deutschen und das Gold
Am Gold-Kaufverhalten lässt sich viel über das Verhältnis der Deutschen zur Inflation lernen. Und der Chinesen.
Am Gold-Kaufverhalten lässt sich viel über das Verhältnis der Deutschen zur Inflation lernen. Und der Chinesen.
Der Edelmetallkonzern Heraeus hält in diesem Jahr einen historischen Höchststand für den Goldpreis von 2120 Dollar für möglich. Neben der Angst vor Inflation könnte auch die Angst vor Krieg Investoren zeitweise in das Edelmetall treiben.
Die Analysten des World Gold Council haben sich damit beschäftigt, wie der Goldpreis sich in Zeiten mit hoher Inflation, aber auch mit steigenden Zinsen in der Vergangenheit entwickelt hat. Dabei gibt es offenbar oft ähnliche Muster.
Viele Anleger haben Angst vor der Inflation – und davor, ihr Erspartes zu verlieren. Ob man nun Aktien kaufen soll, welche Rolle ETFs spielen und ob Gold 2022 ins Portfolio gehört, erklären zwei Experten im Bürgergespräch der F.A.Z.
Die Inflation in Amerika ist im Oktober auf 6,2 Prozent gestiegen. Für den laufenden Monat rechnen Ökonomen sogar mit noch mehr. Goldpreis, Anleiherenditen, Kryptowährungen und der Wechselkurs des Dollars reagieren.
Wie wird sich der Goldpreis im kommenden Jahr entwickeln? Das dürfte auch von der spannenden Frage abhängen, wie sehr die Inflation von Dauer ist.
Die Welt macht sich Sorgen über Inflation – und die globale Nachfrage nach Gold sinkt um 7 Prozent. Wie ist das zu erklären?
Gold spielt für viele private Investoren heute nur noch eine Nebenrolle als Anlageobjekt. Dennoch könnte das Edelmetall aufgrund von Inflationssorgen wieder neue Anhänger gewinnen. Nicht ganz zu Unrecht.
Der Goldpreis ist am frühen Montagmorgen stark gefallen und hat damit an den Trend des späten Freitags angeknüpft. Analysten sind vorsichtig geworden.
Die Notenbanken kaufen weiterhin Gold. Auch Privatanleger setzen auf Barren und Münzen.
Wie hältst Du es mit Gold? Diese Frage polarisiert deutsche Anleger. Dabei gibt es gute Argumente für Fans, aber auch für die Gegner von Edelmetall-Investments. Zuletzt gerieten Gold-Wertpapiere in den Fokus.
Gerade jüngere Leute trauen Aktien im Moment offenbar eine bessere Wertentwicklung zu als dem glänzenden Edelmetall. Zu Recht?
Der Goldpreis steigt wieder in Richtung seines historischen Höchststandes aus dem vorigen August. Inflationssorgen spielen dabei eine Rolle – aber auch die Notenbanken.
Während Wertpapiere auf Gold zuletzt weniger gefragt waren als im Vorjahr, ist der Ansturm auf physisches Gold in den ersten drei Monaten dieses Jahres sogar noch gestiegen. Das World Gold Council sieht dafür einen Grund: Angst vor Inflation.
Auch ohne Hyperinflation gilt: Zeiten ohne Zinsen sind gut für das zinslose Gold – auch wenn die Sorgen über Folgen der Pandemie etwas nachgelassen haben.
Obwohl global die Goldnachfrage sinkt und der Preis fällt, kaufen die Deutschen weiter ähnlich viel Gold wie im vorigen Jahr. In den Verkaufsstellen hört man oft einen Grund: Angst vor Inflation.
Der Goldpreis hat seit August deutlich verloren. Daran wird sich kurzfristig wohl auch nichts ändern. Doch Optimisten hoffen auf eine Rückkehr der Gold-Euphorie im zweiten Halbjahr. Was sind ihre Gründe?
Gold war lange ein Krisengewinner, doch seit Kurzem sinkt der Kurs. Analysten sehen das Edelmetall nun mit anderen Augen.
Hoffnung auf ein Ende der Krise lässt den Goldpreis in kurzer Zeit um 100 Dollar fallen. Zudem fragen Anleger sich: Ist Biden in Amerika wirklich besser fürs Gold als Trump?
Unter den Rohstoffen reagiert vor allem der Goldpreis auf die Wahl in Amerika: Die Nacht über schwankte er stark mit den Nachrichten rund um Donald Trump und Joe Biden.
Die Förderer profitieren von einem hohem Goldpreis und einer schwacher Währung in Südafrika. Doch die großen Schürfer graben mittlerweile in anderen Ländern.
Ist die Goldpreis-Rally vorbei? Oder bekommt Gold womöglich in Zeiten negativer Zinsen eine grundsätzlich neue Funktion als Geldanlage?
Als sich die Corona-Pandemie verbreitete, war physisches Gold zeitweise nicht leicht zu bekommen. Nun zahlen Händler für eine der beliebtesten Goldmünzen teilweise sogar mehr als den offiziellen Goldpreis. Und noch etwas ist bemerkenswert.
Goldfachmann Robert Hartmann von der Kette Pro Aurum berichtet über unterschiedliche Typen von Goldanlegern, die gekippte Papiergoldsteuer und die herabgesetzte Obergrenze für anonyme Goldkäufe gegen Bargeld.
Seit der Corona-Krise drängen Privatanleger ins Gold, denn viele glauben an einen sicheren Hafen. Doch was bedeutet das für Sparer? Eine Umfrage des Edelmetallkonzerns Heraeus lässt interessante Einblicke zu.
Der Goldpreis ist innerhalb weniger Tage deutlich gefallen. Analysten sprechen von „historischen Verlusten“. Das sorgt für wilde Debatten.
Analysten sprechen von einer Korrektur. Viele meinen gleichwohl, das Goldfieber sei noch nicht vorbei. Lohnt sich in der Situation ein Investment in Goldminenaktien?
Die Rekordpreise für Bodenschätze haben Profis, reichen Erben und Politikern eine Bonanza beschert. Nun werden Rufe laut, Australien solle höhere Lizenzgebühren für das Schürfen und Fördern verlangen.
Der Goldpreis steigt und steigt, doch warum? Gold-Fachmann Eugen Weinberg spricht im Interview über die treibende Kraft hinter dem Goldpreisanstieg, seine historische Dimension – und Preisprognosen von 10.000 Dollar.
Wenn die Anleger mit Anleihen Geld verlieren, dienen andere Vermögenswerte als Fluchtort. Das gilt besonders für das Edelmetall.
Der Preis für das Edelmetall steigt bis auf 2055 Dollar und bricht einen Rekord nach dem anderen. Auch praktisch alle Prognosen vom Jahresanfang sind abgehängt. Was treibt den Höhenrausch an?
Am Dienstag war es soweit: Eine Feinunze Gold kostete erstmals mehr als 2000 Dollar. Händler erklären sich den Preissprung mit Spekulationen über ein neues Konjunkturpaket in Amerika.
Der Preis für das Edelmetall erklimmt auch in dieser Woche neue Rekorde. Ein Anlauf auf die Marke von 2000 Dollar sei gleichwohl nur eine Frage der Zeit, meinen einige Analysten.
Gold ist ein Metall der Emotionen – und derzeit so wertvoll wie nie. Hier erzählen fünf Gold-Fans, warum sie auf die Barren schwören - und weshalb sie es wohl eher nicht verkaufen würden.
Die Nationalbanken haben im zweiten Quartal 2020 im Schnitt 50 Prozent weniger Goldreserven erworben. Russland soll die Einkäufe sogar ganz eingestellt haben. Experten nennen verschiedene Gründe.
Laut einem Gesetzentwurf will das Bundesfinanzministerium Abgeltungsteuer auf bestimmte Edelmetall-Wertpapiere erheben. Das wäre ein Nachteil für Anleger, die dadurch in intransparente Marktbereiche abgedrängt werden könnten.