Anleger erleben Rückschlag
Die Preise für Rohstoffe sind trotz der hohen Goldnachfrage um 0,7 Prozent gesunken. Die seit Jahresanfang erzielten Gewinne sind dahin. Nun hoffen Investoren auf eine Konjunkturerholung.
Die Preise für Rohstoffe sind trotz der hohen Goldnachfrage um 0,7 Prozent gesunken. Die seit Jahresanfang erzielten Gewinne sind dahin. Nun hoffen Investoren auf eine Konjunkturerholung.
Mit einer Reihe von Produkten versuchen die türkischen Banken an das Gold ihrer Kunden zu kommen. Mehr als 5000 Tonnen werden von Türken gehortet. Wird es in den Wirtschaftskreislauf zurück geführt, könnte das Leistungsbilanzproblem gelöst werden.
Wer mehr will, muss die Ruhe bewahren: Unter den Aktienfonds mit der besten Wertentwicklung liegen jene vorn, deren Anteilspreis besonders stark schwankt.
Das Land ist der größte Rohstoffverbraucher der Welt und hat viele Investoren verwöhnt. Jetzt sinkt aber die Nachfrage, Gewinne und Aktienkurse fallen.
Börsennotierte Wertpapiere, die mit Gold hinterlegt sind, halten so viel von dem Edelmetall wie noch nie. Der größte Goldfond verfügt mittlerweile über 1324 Tonnen. Grund ist die Angst vor Inflation.
Der Goldpreis ist gerade auf beinahe 1800 Dollar geklettert. Dazu tragen auch die Arbeitsniederlegungen in Südafrikas Goldminen bei. Deren Aktienkurse stehen allerdings unter Druck.
Die Furcht vor Inflation erhöht die Nachfrage nach dem Edelmetall. Besonders gefragt sind Wertpapiere, die mit Gold hinterlegt sind.
Nach der amerikanischen Notenbank nimmt auch die Bank von Japan neues Geld für Anleihenkäufe in die Hand. Die Bedeutung von Gold als Alternativwährung nimmt damit zu.
Die Märkte erwarten einen Inflationsansteig von 1,5 Prozent für Deutschland. Großanleger investieren mehr Kapital in Vermögensklassen wie Gold, Rohöl und Immobilien.
Es könnte ein guter Börsenmonat werden: Nach der EZB dürfte nun die Notenbank in Amerika neues Geld für Anleihen bereitstellen. Aktien, Gold und riskante Anleihen haussieren.
Wie viel ist Gold eigentlich wert? Diese Frage klären fünf Banker zwei mal täglich per Telefon - und die Antwort akzeptieren Märkte und Unternehmen.
Nach der Ankündigung von Anleihenkäufen durch die EZB überprüfen Verwalter ihre Strategien. Manche rechnen mit höheren Inflationsraten. Hauptgewinner sollen die Aktienmärkte bleiben.
Die Schweizerische Nationalbank hat derzeit dasselbe Problem wie kleine Vermögensbesitzer: Seit sie den Kurs des Franken zum Euro fixiert, sind die Euro-Bestände bei den Eidgenossen stark gewachsen. Wie soll sie das Geld unter diesen Umständen sicher anlegen?
Die großen Hedgefonds des amerikanischen Starinvestors John Paulson verbuchen abermals hohe Wertverluste. Die Citigroup zieht Kundengeld ab. Auch andere Anleger werden nervös.
Der Schweizer Felix Zulauf ist der Vermögensberater einer Handvoll Superreicher. Den Euro hält er für ein Unglück. Gold ist ein Trost.
Der Platinpreis hat kräftig angezogen, nachdem ein Streik in einer Platinmine des drittgrößten Förderers Lonmin in der vergangenen Woche eskaliert ist. Die südafrikanische Führung sorgt sich nun um ihr Image.
Von Christoph HeinEin schmuckloser Bau am Ende der Welt, im Industriegebiet hinter der Rollbahn des Singapurer Flughafens, drei Stockwerke hoch.
In der Euro-Krise setzen Anleger auf Sachwerte, die vor Inflation schützen - so wie Diamanten. Wer mit den funkelnden Steinen sein Vermögen vermehren will, muss aber einiges beachten.
Neben Gold greifen Investoren zu Silber, da das Metall auch in der Industrie begehrt ist. Doch der Konjunkturabschwung hat den Silberpreis gedrückt, der ohnehin stark schwankt.
Die Zentralbanken haben im zweiten Quartal ihre Goldnachfrage verdoppelt. Besonders in den Schwellenländern ist der Bedarf groß. Auf der ganzen Welt nahmen die Goldkäufe allerdings ab.
Finanzprodukte, die mit dem Edelmetall hinterlegt sind, erhalten immer höhere Zuflüsse. Rohstoffanalyst Eugen Weinberg ist davon überzeugt, dass die Goldpreise weiter zulegen werden.
Wer dem Euro entrinnen will, schaut nach Übersee. Amerikanische Aktien und Firmenanleihen sind attraktiv. Aber auch Dollarpapiere aus den Schwellenländern.
Die Bundesbank hat die zweitgrößten Goldreserven der Welt. Der Schatz soll das Vertrauen der Bürger ins Geld stärken. Doch ein Großteil des Goldes lagert im Ausland. Seit langem hat es keiner mehr gesehen. Womöglich ist es nicht mehr da.
Der Vermögensverwalter Flossbach stellt sich auf raue Zeiten ein. Dabei hat der Multiple Opportunities seinen Erfolg in den vergangenen zwölf Monaten gesteigert.
Seit Monaten fällt der Preis für das Kriseninvestment Gold. Obwohl die Euro-Turbulenzen wachsen. Analysten erwarten bis 2015 keinen großen Preisanstieg.
Christophe Bernard, Chefstratege der Privatbank Vontobel, empfiehlt amerikanische Staatsanleihen, Gold und den Schweizer Franken. Zudem verrät er, warum die Börse auch in der Krise noch Spaß macht.
Risikoreiche Anlagen werden momentan gemieden - und dazu zählt inzwischen auch Gold. Die Nachteile des Edelmetalls werden immer deutlicher. Es beginnt seinen Ruf als Krisenwährung einzubüßen.
Von der wachsenden Rohstoffnachfrage und den steigenden Preisen profitieren momentan Minenausrüster besonders. Ein deutsches Unternehmen ist auch darunter.
Die Nachrichten zur europäischen Schuldenkrise könnten kaum schlechter sein, trotzdem fällt der Goldpreis weiter. Seit Anfang des Jahres sind die Gewinne im Rohstoffsektor dahin.
Die Zweifel der Investoren an Griechenlands Sparwillen drücken die Rohstoffpreise. Die Saxobank sieht allerdings langfristig steigende Preise.
Christoph Eibl leitet den Vermögensverwalter Tiberius, der mit 2 Milliarden Dollar in Rohstoffen investiert ist. Er erklärt, warum Gold enttäuscht und ob Hedgefonds die Rohstoffpreise treiben.
Die Krisen in Europa, die Schwäche der europäischen Währungsunion: genug Gründe für einen steigenden Goldpreis. Doch der Wert einer Feinunze der sicheren Anlage sinkt.
Nach den Prognosen vieler Banken könnte 2012 ein gutes Jahr für Rohstoffanlagen werden. Interessierte Privatanleger finden Tausende von Zertifikaten auf Indizes oder einzelne Rohstoffe.
Obwohl sich der Goldpreis vervielfacht hat, treten führende Goldminen-Indizes seit Jahren letztlich nur auf der Stelle. Und es gibt weitere Indizien, die Experten von historisch günstigen Bewertungen sprechen lassen.
Investoren legen vor allem in Kupfer, Gold und Öl mehr Kapital an. Im ersten Quartal stieg das weltweit verwaltete Vermögen auf Rekordhöhe.
In den kommenden Jahren sollen mehrere große Minen in Betrieb gehen. Doch die Kapital- und Energiekosten sind ebenso wie die ökologischen Anforderungen hoch.