Das Ende der Negativzinsen
Die Finanzmärkte behalten auch einen Tag nach der spektakulären EZB-Sitzung ihre neue Sicht auf die Notenbank bei. Verschwinden Mario Draghis Negativzinsen aus dem Jahr 2014 wieder?
Die Finanzmärkte behalten auch einen Tag nach der spektakulären EZB-Sitzung ihre neue Sicht auf die Notenbank bei. Verschwinden Mario Draghis Negativzinsen aus dem Jahr 2014 wieder?
Nach dem Zinsentscheid der Europäischen Zentralbank (EZB) haben die Anleger an den europäischen Aktienmärkten einen Bogen um Aktien gemacht.
Die Notenbank öffnet die Tür für eine Verschärfung ihrer Geldpolitik. Die Finanzmärkte reagieren deutlich. Zur Glaubwürdigkeit gehört allerdings auch, den Worten Taten folgen zu lassen.
Die Finanzmärkte erlebten im Januar aufregende Tage.
Die Anleger haben sich am Freitag wieder aus Aktien zurückgezogen, obwohl der Rekordumsatz von Apple eine gute Vorgabe lieferte.
Die Fed konkurriert um die Aufmerksamkeit der Investoren: Der Ukraine-Konflikt hat nicht nur Auswirkungen auf den Ölpreis. Anlagenfachleute sagen, welche Wertpapiere jetzt gewinnen oder verlieren könnten.
Die straffere Geldpolitik der amerikanischen Notenbank dämpft am europäischen Aktienmarkt die Kurserholung.
Die Renditen der Staatsanleihen erreichen Zwei-Jahres-Rekorde. Der Ölpreis klettert auf ein Sieben-Jahres-Hoch. Langsam nehmen die Märkte die Inflationsgefahr immer ernster.
Nach ruckeligem Start sind die Chancen für den deutschen Aktienmarkt am Montag gut. Der Ölpreis dagegen ist von seinem vorübergehenden Mehrjahreshoch wieder zurückgekommen.
Faszinierend, aber nicht unumstritten: Die Elliott Waves helfen dabei, Finanzmärkte zu verstehen und Aktiencharts zu analysieren. Auch den des MSCI World. Was sagt uns das? Die Technische Analyse.
Zwar mieden asiatische Anleger die Börsen am Montag. In Europa hellte sich die Stimmung allerdings nach anfänglichen Ängsten wieder auf. Auch in Amerika zeichnet sich freundlicheres Börsenwetter ab.
Die EZB warnt recht eindringlich vor Risiken für die Finanzmärkte in der Phase der Pandemie-Erholung. Dafür wählt sie Worte des früheren amerikanischen Notenbankchefs Alan Greenspan. Das erinnert beunruhigend an die Jahre der Dotcom-Blase. Wie wird sie selbst reagieren?
Eine Umfrage der amerikanischen Notenbank Fed zeigt: In den Vereinigten Staaten hat es die Inflation jetzt zum wichtigsten Thema am Finanzmarkt gebracht und damit die Pandemie als größtes Sorgenkind abgelöst.
Jens Weidmann verlässt die Deutsche Bundesbank. Das ist verheerend in einer Situation, in der die EZB die Inflationsgefahr unterschätzt.
Mit Slogans wie „Für das Leben, gegen den Kapitalismus“ demonstrierten am Samstag gut 500 Menschen in der Frankfurter Innenstadt.
Die Anleger stürzen sich auf nachhaltige Anlagen. Doch damit steigt die Gefahr einer Überhitzung.
Die wichtigste Währung an den Finanzmärkten steht derzeit auf dem Spiel: Es geht allein ums Vertrauen. Mit geht fast alles – ohne so gut wie nichts.
Der von Insolvenz bedrohte chinesische Immobiliengigant Evergrande muss sein Tafelsilber verkaufen, um zahlungsfähig zu bleiben. Doch wie viel bringt das noch an Geld?
Weniger Globalisierung, mehr Inflation: Eine wirtschaftliche Ära geht zu Ende. Einfach ETFs kaufen könnte künftig nicht mehr so viel bringen.
Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich weist auf gewisse Parallelen zwischen grünen Geldanlagen und Eisenbahnbau und Finanzkrise hin. Die Risiken müsse man im Auge behalten – bei aller Unterstützung für die große Transformation.
Ein großer Erfolg der Grünen allein wäre heute kein Schock mehr für die Finanzmärkte, meint Finanzfachmann Andreas Billmeier. Nur Anleihemärkte haben es am liebsten langweilig.
Die EZB-Entscheidung, die Anleihenkäufe im vierten Quartal zu verringern, hat die Märkte nicht überrascht. Entsprechend ist die Reaktion verhalten positiv.
Der riesige Immobilienkonzern China Evergrande rutscht immer tiefer in die Überschuldungskrise. Sollte das Unternehmen zusammenbrechen, könnte es andere mitreißen.
Sambia hat eine turbulente Zeit hinter sich. Doch das Blatt wendet sich: Seit Mitte August wartet der Kwacha mit kräftigen Kurssprüngen auf. Der neue Präsident und sein Finanzminister sind Hoffnungsträger.
Der Nachhaltigkeitseifer der Politik kann in einer grünen Spekulationsblase enden. Jedenfalls solange offen bleibt, wie sich Nachhaltigkeit bestimmen und messen lässt.
Die amerikanische Zentralbank dürfte im Herbst mit dem langsamen Ausstieg aus ihrer expansiven Geldpolitik beginnen. Eine rasche Zinserhöhung dagegen ist nicht geplant.
Erst langsam, dann immer schneller: Der belgische Leitindex BEL-20 hat innerhalb eines Jahres um 30 Prozent zugelegt. Die Marktentwicklung spiegelt eine gute Stimmung in den Unternehmen wider.
Der Klimawandel gefährdet die Finanzmarktstabilität. Daher will die EU-Kommission die Finanzaufsicht neu ausrichten. Folgt ein Stresstest für das Bankenwesen?
Nicht alles, was dieser Tage als nachhaltig verkauft wird, ist auch wirklich gut fürs Klima. Wer mit seinem Geld Gutes tun will, muss neue Kennzahlen studieren.
Die Londoner Börse erlebt seit Monaten eine regelrechte Kursrally, doch nun stand eine Korrektur an. Viel hängt derzeit an der Geldpolitik der britischen Regierung.
Der Rand hat sich besser entwickelt als Währungen anderer Schwellenländer. Auch die Börse in Johannesburg floriert. Mit dem Land hat beides aber kaum zu tun.
Die Geldentwertung kehrt zurück. Kluge Anleger stellen deshalb ihr Depot sorgfältig auf den Prüfstand. Doch worauf sollten sie jetzt setzen? Dieser Gastbeitrag zeigt die Alternativen.
Das Gerichtsurteil zu Shell ist ein Paukenschlag, Investoren dürften sich bestärkt fühlen. Denn es wird in Sachen Nachhaltigkeit nicht mehr nur geredet.
Die Zentralbanken stehen vor einer schwierigen Gratwanderung: Die Märkte brauchen ihre Rückendeckung, gleichzeitig müssen sie einer Inflation vorbeugen.
Gold hat ausschließlich deshalb einen Wert, weil wenigstens 99 Prozent der Menschheit denkt, dass dem so sei. Und aus technischer Sicht scheint man dem Edelmetall in den kommenden Monaten einen noch höheren Wert zuschreiben zu wollen. Ein Gastbeitrag.
Wer mehr über den Wirecard-Skandal wissen will, wird hier fündig: Im Film „Die Milliardenlüge“ packen die aus, die den Riesenbetrug beenden halfen. Vor allem der bisher anonyme Whistleblower Pav Gill.