Begabung gibt es nicht nur unter Studenten
Die Bafög-Reform bleibt hinter den Erwartungen zurück. Eine zeitgemäße Novelle müsste Begabten- und Ausbildungsförderung miteinander verbinden. Denn Talente gibt es nicht nur an den Hochschulen.
Die Bafög-Reform bleibt hinter den Erwartungen zurück. Eine zeitgemäße Novelle müsste Begabten- und Ausbildungsförderung miteinander verbinden. Denn Talente gibt es nicht nur an den Hochschulen.
Die wichtigste staatliche Studienförderung wird abermals reformiert. Diesmal sollte es dabei nicht nur um Geld gehen.
Eine umfassende Reform der wichtigsten staatlichen Studienfinanzierung steht weiter aus. Damit mehr Kinder aus sozial schwachen Familien studieren, braucht es mehr als höhere Fördersätze und Freibeträge.
Das Bafög soll novelliert werden. Ein Entwurf sieht mehr Flexibilität und Förderung vor. Das Studentenwerk spricht dennoch von einer „herben Enttäuschung“.
Der Großteil der Studenten nutzt einer Studie zufolge weder Bafög, noch KfW-Kredite oder andere staatliche Unterstützungsangebote. Die Verfasser der Untersuchung fordern Reformen.
Begabtenförderungswerke unterstützen oft diejenigen, die ohnehin schon privilegiert sind, so heißt es häufig. Was ist da dran? Zwei Wissenschaftler und drei Stipendiaten äußern ihre Meinung.
Sowohl Bildungsministerin Bettina Stark-Watzinger als auch die Juso-Vorsitzende zeigen sich zufrieden. Von anderer Seite kommen zurückhaltendere Töne.
Einen Studienkredit nehmen vor allem diejenigen auf, die keine andere Möglichkeit haben, ihr Studium zu finanzieren. Was ein KfW-Zinssatz von mehr als neun Prozent für sie bedeutet.
Es ist kein Scheitern, sich nach wenigen oder auch mehreren Semestern einzugestehen, dass man im falschen Studiengang steckt. Ein neues Fach sollte immer eine Option sein – sofern einige Voraussetzungen erfüllt sind.
Das Bürgergeld soll zum Jahresende kräftig erhöht werden, auch die Kindergrundsicherung kommt. Studierende sollen ebenfalls mehr Geld bekommen, sagt das Studierendenwerk.
Die Debatte um die Bafög-Reform treibt bizarre Blüten: Das Angebot soll ausgeweitet werden, obwohl schon das Bestehende kaum abgerufen wird.
In Hessen studieren derzeit mehr als 1600 Ukrainer, viele sind vor dem Krieg geflohen. Zwischen Bürgergeld und Bafög klafft eine Förderlücke, die Stipendien und Notfallfonds schließen – oder auch nicht.
Meine Ansprechpartnerin im Prüfungsamt ist verlässlich und effizient. So effizient, dass es an Unhöflichkeit grenzt. Auf den ersten Blick. Auf den zweiten Blick ist es höchste Zeit für eine Dankesrede. Die Kolumne „Uni live“.
Das gibt’s nicht oft. Der Zins für Studienkredite steigt von null auf acht Prozent. Was tun?
Auslandssemester machen Spaß und sehen auf dem Lebenslauf gut aus. Aber sie kosten auch viel Geld. Die gute Nachricht: Es gibt viele Fördermöglichkeiten und Stipendien, für die kein Einserschnitt notwendig ist.
Neues Jahr, neuer Anlauf für ein „Onlinezugangsgesetz“, das diesen Namen auch verdient.
Die beschlossene Bafög-Anhebung um 5,75 Prozent werde durch die Inflation „aufgefressen“, heißt es vom Generalsekretär des Studentenwerks. Auch der angekündigte Heizkostenzuschuss für den Winter helfe nur bedingt.
Von August an gibt es mehr Geld für Bezieher des Fördergelds. Ein Antrag lohnt sich auch noch nach Semesterbeginn. Was Studenten jetzt wissen müssen.
Im vergangenen Jahr haben 468.000 Studierende staatliche Förderung erhalten. Das waren 2000 mehr als ein Jahr zuvor. Weil weniger Schüler oder Auszubildende Bafög bezogen, ist die Zahl der Geförderten aber insgesamt gesunken.
Mit ihrer undurchsichtigen Förderpolitik bringt Ministerin Stark-Watzinger die Wissenschaft gegen sich auf. Hat ihre Politik überhaupt einen Kurs?
Ein Student hat kaum Geld. Doch er soll Rundfunkbeitrag zahlen. Er kann nachweisen, wie wenig ihm bleibt. Der „Beitragsservice“ kennt aber keine Gnade.
Studierende bekommen ab August mehr Bafög, Lehrer und Erzieher müssen gegen Masern geimpft sein. Alle Neuerungen im Überblick.
Nach einem euphorisch begrüßten Semesterbeginn drehen sich die Gedanken von Studierenden ob mit oder ohne Bafög zunehmend um eines: Geld. Es wird immer schwieriger, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren.
Der Niedergangsdiskurs führt in die Irre. Positive Fakten werden ignoriert und zielgerichtete Reformen erschwert: Wie mit der Bafög-Reform, da bei Studenten niedrige Einkommen und Armut nicht gleichgesetzt werden sollten. Ein Gastbeitrag.
Das Bafög schließt 40 Prozent der Leistungsempfänger von vornherein aus. Das Studentenwerk fordert eine weitere Novellierung.
Bafög-Empfänger bekommen zum Wintersemester mehr Geld. Statt einmal geplant um 5 Prozent steigt der Satz um 5,75 Prozent. Für Studierendenvertreter ist das trotzdem viel zu wenig.
Die Bundesregierung will Studenten in Krisen wie der Pandemie besser unterstützen. Darum hat das Kabinett einen Gesetzentwurf beschlossen, um den Kreis der Bafög-Berechtigten in Notlagen zu erweitern.
Derzeit wird über die geplante Bafög-Reform beraten. Die Sätze um fünf Prozent anzuheben, dürfte laut dem Paritätischen Gesamtverband aber kaum etwas an der Lage vieler Studierender ändern.
Im Sommersemester sollen Studenten wieder vor Ort lernen. Das wird schwierig. Denn Wohnraum ist so umkämpft wie nie.
Ein Drittel der 16- bis Ende 20-Jährigen macht sich große Sorgen, wie sie künftig Ausbildung und Studium finanzieren können. Grund dafür ist laut einer Forsa-Umfrage vor allem die Pandemie. Das ist aber nur eine von vielen Ängsten.
Das Studentenwerk begrüßt die vom Kabinett beschlossene Anhebung der Elternfreibeträge beim Bafög. Kritisiert wird aber die aus seiner Sicht zu geringe Steigerung der Bafög-Sätze.
Der Hessische Rechnungshof hat die hohen Rücklagen der Studentenwerke moniert. Das Studentenwerk Frankfurt will den Vorwurf nicht auf sich sitzen lassen.
Unter den stark steigenden Energiekosten leiden besonders einkommensschwächere Haushalte. Die Ampel-Koalition beschließt: Wohngeldempfänger sowie viele Studenten und Auszubildende sollen einen doppelt so hohen Heizkostenzuschuss erhalten wie bisher.
So einfach rückt der Staat sein zuvor von den Bürgern gesammeltes Geld nicht heraus. Der Gang auf das Amt kann ab der Schule über viele berufliche Stationen bis zur Selbständigkeit lohnen.
Die Ampelkoalition will nicht nur das Bafög reformieren und an aktuelle Umstände anpassen. Sie verspricht auch mehr studentischen Wohnraum, Fortschritte in der Digitalisierung und reagiert auf die Initiative #IchbinHanna.
Von Juni an sollen einkommensschwächerer Haushalte die Unterstützung erhalten, hat das Bundeskabinett am Mittwoch beschlossen. Dennoch gibt es Kritik aus den Reihen der Union und von Sozialverbänden.