Frankfurt als Brexit-Gewinner
Das Gute am Brexit könnte eine größere Bedeutung Frankfurts sein. Dazu trägt auch die Finanzaufsicht bei, findet eine große Privatbank.
Das Gute am Brexit könnte eine größere Bedeutung Frankfurts sein. Dazu trägt auch die Finanzaufsicht bei, findet eine große Privatbank.
Bis Montag müssen die 350 Versicherer in Deutschland zum ersten Mal ihre Quoten nach „Solvency II“ offenlegen. Was heißt das – und was lernen Kunden daraus?
Weil die Aufsichtsregeln für Banken zunehmend überborden und unklar sind, müssen sich kleine Banken zusammentun. Um weniger vom Zinsüberschuss abhängig zu sein, setzen sie auf ein anderes Geschäft.
Die Finanzaufsicht Bafin hat gegen die Deutsche Bank eine Geldbuße von insgesamt 550.000 Euro verhängt. Der Grund sind Fehlern bei der Veröffentlichung kursrelevanter Informationen.
Ein neues Gesetz mit Obergrenzen für Hauskredite hat am Freitag den Bundesrat passiert. Es soll künftig Blasen auf Immobilienmärkten verhindern und private Kreditnehmer vor Überschuldung schützen.
Frank Asbeck tat alles, um seinem Ruf als Sonnenkönig gerecht zu werden. Jetzt ist er gefallen – und hat einen Börsenwert von fünf Milliarden Euro verspielt. Wie konnte das passieren?
Bafin-Präsident Hufeld freut sich über die neuen Aufgaben im Verbraucherschutz. Besonders riskante Produkte sind künftig für Privatanleger tabu.
Jeder hat ein Recht auf ein Bankkonto. Richten die Geldinstitute ein solches Konto nicht freiwillig ein, hilft die Finanzaufsicht Bafin nach. Das hat sie bisher in rund 110 Fällen getan.
Die deutsche Finanzaufsicht Bafin setzt ihre Pläne um: Sie greift auf dem Markt für komplexe Finanzwetten für Privatanleger ein und verbietet Vermarktung, Vertrieb und Verkauf von finanziellen Differenzgeschäften – aus einem simplen Grund.
Die Frankfurter Staatsanwaltschaft hat immer noch nicht entschieden, ob Deutsche-Börse-Chef Kengeter wegen des Verdachts auf Insiderhandel angeklagt wird. Muss das so lange dauern?
Das Ganze klingt nach einem Thriller aus Hollywood: Dubiose Investoren attackieren deutsche Firmen und bringen die Kurse zum Absturz. Spinnen die eigentlich?
Ein Konto per Webcam eröffnen? Das spart Zeit und Papier. Damit das Verfahren trotzdem sicher ist, schreibt die Bafin den Banken jetzt einheitliche Standards vor.
Hackerangriffe schaden dem Vertrauen der Kunden in ihre Bank. Ein großer Schadensfall kann eine Finanzkrise auslösen. Trotzdem müssen viele Geldinstitute an ihre Verantwortung erinnert werden.
„Gemessen an Schulnoten, ist kein Institut besser als vier“: Die Bundesanstalt für Finanzaufsicht, kurz Bafin, stellt den Banken bei der IT-Sicherheit kein gutes Zeugnis aus.
Die Regulierung der internen Risikomodelle bleibt ein Streitthema. Besonders die neue Eigenkapitalregel stößt bei der Kreditwirtschaft auf Widerstand. Die deutschen Bankenaufseher weisen die Kritik als übertrieben zurück.
Die Regierung will den Erwerb vom Eigenheim sicherer machen. Doch das neue Gesetz zur Bekämpfung möglicher Immobilienblasen ist heftig umstritten. Vor allem Bankenverbände halten die Maßnahmen für überzogen.
Die Diskussion über ein mögliches Verbot von Contracts for Difference (CFD) im letzten Jahr hat Spuren hinterlassen.
Statt wie bisher zur Post zu laufen, eröffnen viele Bankkunden inzwischen Konten über ihre Webcam. Gut für die Fintechs, die sich das ausgedacht haben.
Manch ein Manager aus der Assekuranz dürfte neidisch auf das Urteil des Bundesgerichtshofs zu Bausparverträgen blicken. Dass Versicherer Lebens- und Rentenpolicen kündigen, ist ausgeschlossen.
Versicherungen bieten immer Anlass für Ärger. Auch 2016 beschwerten sich an jedem Arbeitstag stündlich vier Kunden bei der Finanzaufsicht.
Der Brexit schlägt den Banken aufs Gemüt: Das amerikanische Finanzinstitut Citigroup erwägt einen Standortwechsel innerhalb der EU. Deutschland komme gleich aus mehreren Gründen in Betracht.
Hessen erhöht den Druck auf die Deutsche Börse: Die Abgeordneten wollen den Sitz der geplanten Megabörse nach Frankfurt holen. Heftige Kritik kommt von den britischen Tories. Jetzt geht der Deutsche-Börse-Chef in die Offensive.
Der Zertifikatemarkt schrumpft auf das niedrigste Niveau seit 2005. Grund dafür sind die kleinen Zinsen. Nur Expresszertifikate verkaufen sich noch gut.
Fünf Jahre hat es gedauert, bis eine Neuregelung die umstrittenen Cum-Ex-Geschäfte endgültig untersagte. Der Finanzminister wehrt sich jetzt im Untersuchungsausschuss gegen Vorwürfe.
Mit dem Marktwächter Finanzen haben Verbraucherzentralen ein starkes Schwert in der Hand. Das kann den Versicherern richtig weh tun.
Wolfgang Fink, Geschäftsführer von Goldman Sachs in Deutschland, im Gespräch über deutsch-amerikanische Spannungen, Investoren aus China und Banker in der Politik.
Mehr Kompetenzen für die Finanzaufsicht: Sieht die Bafin die Gefahr einer Immobilienblase, soll sie nach dem Wunsch der Union zukünftig einschreiten dürfen.
Wenn sich herausstellt, dass der Mitarbeiter der Bank geschadet hat, muss sie künftig schon ausbezahlte Boni zurückverlangen. Die Aufsicht verschärft auch noch weitere Regeln.
Die Zeichen verdichten sich, dass britische Banken Teile ihres Geschäfts auf den Kontinent verlagern. Die deutsche Bankenaufsicht findet das gut, stellt aber auch Bedingungen für die Zeit nach dem Brexit.
In Deutschland gilt der Rechtsanspruch auf ein Girokonto. Banken eröffnen neue „Basiskonten“. Streit gibt es noch um die Höhe der Gebühren. Bei den Regelungen für Flüchtlinge wurde nachgebessert.
Die Bundesregierung trifft Vorsorge, um eine Immobilienblase und damit eine neue Finanzkrise zu verhindern. Die Aufsicht kann im Notfall eingreifen und die Kreditvergabe deckeln. Zugleich werden seit März geltende Regeln nachgebessert.
Niemand will eine neue Finanzkrise. Deshalb ist es plausibel, die Kreditvergabe beim Hausbau zu kontrollieren. Aber die nervige Bürokratie braucht auch keiner.
Die Verbraucherschützer sind erzürnt. Weil Banken und Zertifikaterbranche Zugeständnisse bei Bonitätsanleihen machen, zieht die Bafin das geplante Verbot vorerst zurück.
Die Bafin hat ihren Plan, undurchsichtige Bonitätsanleihen zu verbieten, erst einmal zurückgestellt. Die Emittentenbranche hat weitere sechs Monate Zeit gewonnen.
Bei den Verhandlungen um die internationalen Vorgaben für Banken gibt es noch keine Einigung. Für Bundesbank und Bafin sind wichtige Fragen zu den neuen Kapitalregeln immer noch offen.
Die Schweizer UBS konzentriert Teile ihres Europa-Geschäfts in der Stadt am Main. Das Beispiel könnte unter den Banken Schule machen.