Einlagensicherung fordert 2 Milliarden von Greensill
Der deutsche Bankenverband will die Greensill-Milliarden zurückholen – zumindest einen Teil davon. Doch steht er in einer langen Schlange von großen Gläubigern wie Softbank oder Credit Suisse.
Der deutsche Bankenverband will die Greensill-Milliarden zurückholen – zumindest einen Teil davon. Doch steht er in einer langen Schlange von großen Gläubigern wie Softbank oder Credit Suisse.
Die Suche nach einem Nachfolger für den über den Wirecard-Skandal gestolperten Präsidenten verzögert sich. Daher soll der für Bankenaufsicht zuständige Bafin-Direktor Röseler die Behörde übergangsweise leiten.
Wenn Kommunen Steuereinnahmen parken, wollen sie kein Geld verlieren. Das hat einige zur australischen Greensill Bank getrieben, die einen positiven Zins bot. Durch ihre Insolvenz wird es jetzt ungemütlich für die Kämmerer.
Jetzt ist es offiziell: Für die Privatkunden der insolventen Bremer Bank ist nun die Einlagensicherung zuständig. Die Sparer sollen schnell entschädigt werden. Für die kommunalen Kunden dagegen greift dieser Schutz nicht.
Die Bafin hat für die Greensill Bank den Insolvenzantrag gestellt. Zinsplattformen hatten große Einlagenströme von Privatanlegern an das Geldhaus vermittelt. Jetzt diskutieren Politiker über eine strengere Regulierung dieser Geschäfte.
Das Bremer Kreditinstitut wurde Anfang März von den Finanzaufsehern für den Kundenverkehr geschlossen. Nach dem Insolvenzantrag könnten Kommunen viel Geld verlieren. Privatkunden dürfen dagegen auf die Einlagensicherung hoffen.
Drei ARD-Sender haben hohen Summen bei der insolventen Greensill-Bank angelegt. Das Geld sei abgesichert, teilen NDR, SWR und SR mit. Die Aufsichtsgremien sollten darauf achten.
Es geht um zweifelhafte Testate und angeblich nicht existente Forderungen. Die Finanzaufseher erwartet laut einem Medienbericht klare und rasche Antworten von der bekannten Wirtschaftsprüfungsgesellschaft.
Michael Zollweg hat mehr als 20 Jahre lang die Handelsüberwachung an der Deutschen Börse geleitet. Doch oft war er machtlos gegen Marktmanipulationen und fiese Tricks. Jetzt will er den Betrügern anders auf die Spur kommen.
Die Zeit drängt, geht es nach der Regierung soll der Untersuchungsausschuss seine Arbeit im April beenden. Das sei noch „viel zu früh“, kritisiert FDP-Politiker Florian Toncar. Es gibt noch viel Aufklärungsbedarf – insbesondere in der Finanzaufsicht.
Das EU-Verbot ungedeckter Leerverkäufe greift laut Bundesregierung bei der Gamestop-Aktie nicht. Die Bafin untersucht derweil, ob Dritte Einfluss auf den Handelsstopp hatten.
Deutsche Privatanleger haben rund eine Milliarde Euro bei der Greensill Bank deponiert – oftmals über Zinsplattformen. Die galten gerade für deutsche Sparkassen und Banken als Rettung aus der Nullzinsfalle.
Die Insolvenz der Greensill-Bank kann einige Kommunen der Region teuer zu stehen kommen. Denn mancher Kämmerer hat dort hohe Beträge angelegt.
Im Blickpunkt stehen die Risiken gegenüber Greensill und Unternehmen des indischen Magnaten Gupta. Immer mehr Kommunen fürchten hohe Verluste.
Internetportale wie Weltsparen haben das Geld ihrer Kunden an die angeschlagene Greensill Bank vermittelt. Nutzen sie die Einlagensicherung für ihre Zwecke aus?
Kommunen und Anleger bangen nach der Schließung der Bremer Greensill Bank um ihre Einlagen. Die meisten haben sich wohl allein durch hohe Zinsen locken lassen. Es ist gut, dass die Verantwortung für den Sparerschutz nicht allein beim Staat liegt.
Die Greensill Bank in Bremen ist vom Zahlungsverkehr abgeschnitten, aber noch hat die Finanzaufsicht den Entschädigungsfall nicht festgestellt. Anleger sollten Konsequenzen ziehen.
Der Bankenverband setzt die Finanzaufsicht unter Druck: Er hat sie schon Anfang 2020 über die Probleme bei der Greensill Bank unterrichtet. Vor allem Kommunen drohen nun herbe Verluste.
Im Wirecard-Ausschuss wächst der Verdacht, dass es beim Leerverkaufsverbot nicht mit rechten Dingen zugegangen ist. Der CSU-Finanzpolitiker Michelbach vermutet, dass die Finanzaufsicht parteiisch für Wirecard handelte.
Die Finanzaufseher der Bafin zücken mit einem Moratorium ihr schärfstes Schwert: Die in Bremen ansässige Greensill Bank darf keine Ein- und Auszahlungen mehr vornehmen.
Eine britisch-australische Finanzgruppe hat auch von deutschen Privatanlegern viel Geld erhalten. Nun gerät Greensill Capital in Schieflage – und beantragt Insolvenzschutz. Sparer sollten wissen, was auf sie zukommt.
Der von der Finanzaufsicht Bafin beauftragte Prüfer entlastet in weiten Teilen das Management des umstrittenen Unternehmensfinanzierers. Einen zweiten Wirecard-Skandal wird es nicht geben.
Immer mehr Portale und Apps geben einen Überblick darüber, ob Vorstände oder Aufsichtsräte Aktien ihrer eigenen Unternehmen kaufen oder verkaufen. Doch ist dieser Handel auch ein guter Indikator für Anleger?
Manche Anbieter leiden sehr unter der Pandemie. Noch sei die Situation der Versicherer zwar robust, dennoch spricht die Bafin eine Warnung aus.
Die Behörde soll besser werden - und unter anderem Verbraucherschutzinteressen künftig auch durch verdeckte Testkäufe wahren können.
Die Finanzaufsicht verlangt künftig von Gründern in der Versicherungsbranche mehr Kapital. Sie sollen bis zum Moment der Profitabilität durchfinanziert sein. Die Insurtechs bedauern einen Rückschlag für die Wagniskapitalkultur.
Kryptowährungen +++ Bafin-Chef Hufeld +++ Suizidbeihilfe +++ Nord Stream 2 +++ Käthe-Kollwitz-Gedenkstätte
Die Fälle von Grenke und K+S zeigen, dass die Bafin schärfer auf die Bilanzen blickt. Doch ihr oberster Dienstherr, Finanzminister Scholz, gerät nun auch in den Fokus.
Der Untersuchungsausschuss nimmt immer stärker den Finanzminister ins Visier. Es geht um die Verantwortung für fragwürdige Entscheidungen der Bafin.
Die Aufsichtsbehörde lässt die Bilanz des Salzkonzerns prüfen. Verdacht: Er schrieb zu spät Werte ab. Der Kurs der M-Dax-Aktie sackt ab.
Auch die New Yorker Wall Street interessiert sich für die wichtige Kryptowährung. Damit nimmt der Druck auf die Aufsichtsbehörden zu – und in der Zwischenzeit befeuert Elon Musk den Hype um die Digitalwährung Dogecoin.
Die Behörde hat zu wenig getan, um mögliche Insidergeschäfte ihrer Mitarbeiter zu verhindern. Obwohl die Verfahren bei den von ihr beaufsichtigten Banken üblich sind.
Die Finanzaufsicht Bafin geht gegen Banken vor, die auf umstrittenem Wege Negativzinsen für Bestandskunden einführen. Der erste Fall landet nun vor Gericht.
Nach dem Wirecard-Skandal haben die Bürokraten Oberwasser. Noch mehr Regulierung und Vorschriften könnten aber das Wachstum ersticken, warnt der Chef der Deutschen Börse.
Anleger sollen künftig besser geschützt werden, beispielsweise durch die Stärkung der Finanzaufsicht Bafin. Scholz sieht darin den Verbraucherschutz im Finanzwesen.
Bitcoin und andere Digitalwährungen erleben einen Boom. Sollten sich Privatanleger daran beteiligen? Es gibt verschiedene Wege, aber Vorsicht ist geboten.