Wie Wertpapiergeschäfte von Anlegern geschützt sind
Wertpapiere in den Depots von Privatanlegern sind vor Insolvenzen geschützt. Leider ist das gesetzliche Schutzniveau ernüchternd niedrig. Doch es gibt eine Idee, wie sich das ändern lässt.
Wertpapiere in den Depots von Privatanlegern sind vor Insolvenzen geschützt. Leider ist das gesetzliche Schutzniveau ernüchternd niedrig. Doch es gibt eine Idee, wie sich das ändern lässt.
Das Bundesfinanzministerium prüft eine strengere Regulierung von Zinsplattformen wie Weltsparen und Zinspilot. Anlass ist die Pleite der Greensill-Bank.
Klaus-Peter Naumann vom Institut der Wirtschaftsprüfer entwickelt nach dem Wirecard-Skandal Ideen, wie Wirtschaftsprüfer in Zukunft ihrer Aufgabe besser nachkommen können.
Das BGH-Urteil zu den Gebührenerhöhungen kann sich für die Banken noch zu einer echten Belastung auswachsen. Die Finanzaufsicht BaFin rechnet im schlimmsten Fall mit Kosten in Höhe des halben Jahresüberschusses.
Die Finanzaufsicht plant, dass Banken Bargeld von Gelegenheitskunden ab 2500 Euro nur noch mit Legalitätsnachweis annehmen dürfen. Für Stammkunden soll das ab 10.000 Euro gelten. Die Bafin-Regeln lösen starke Kritik aus.
Die EU gibt, die Bundesregierung nimmt. So betrachtet die Crowdfundingbranche ein Gesetz, das am Donnerstag durch den Bundestag soll. Deutsche Start-Ups würden dadurch europaweit ins Hintertreffen geraten.
Die Deutsche Bank war in der Vergangenheit immer wieder in Kritik geraten. Jetzt erweitert die Bankenaufsicht das Mandat ihres Sonderbeauftragen im Kampf gegen Finanzkriminalität.
Der Leasinganbieter setzt sich seit Monaten mit schweren Vorwürfen gegen seine Bilanzierung auseinander. Auch die Corona-Krise belastet die Geschäftszahlen. Wie geht es weiter?
Die Pleite des Dax-Konzerns Wirecard ist der größte Finanzskandal der deutschen Geschichte. Was muss passieren, damit so etwas nicht noch mal passiert? Ein Gastbeitrag.
Der Untersuchungsausschuss zum Wirecard-Skandal hat seine Arbeit fast beendet. Nach Hunderten Stunden zeigt sich ein erschreckendes Bild.
Sie ist die prominenteste Zeugin im Wirecard-Untersuchungsausschuss: Bundeskanzlerin Merkel rechtfertigt die Fürsprache für Wirecard bei einer China-Reise als normalen Vorgang. Es habe „keine Sonderbehandlung“ gegeben.
Der Vizekanzler tut die Vorwürfe gegen ihn als „absurdes Märchen“ ab: Weder Finanzaufsicht noch das Finanzministerium hätten eine schützende Hand über Wirecard gehalten.
Auf einem virtuellen Klimagipfel macht Joe Biden deutlich, wie wichtig ihm der Kampf gegen den Klimawandel ist. Und die „Bundes-Notbremse“ muss im Bundesrat bestehen. Alles Wichtige steht im F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Der Finanzstaatssekretär Jörg Kukies hat die Vorwürfe bezüglich Wirecard zurückgewiesen. Beim umstrittenen Leerverkaufsverbot habe die Bafin in eigener Verantwortung gehandelt.
Die Vorwürfe im Bilanzskandal von Wirecard färben auch auf Peter Altmaier ab. Die SPD sagt: Der Wirtschaftsminister habe nötige Reformen der zuständigen Prüferaufsicht blockiert. Doch der verteidigt sich.
Die Aufklärung im Bundestag hat schon zu Rücktritten geführt – politische Verantwortung hat bisher aber niemand übernommen. Nun werden Merkel, Scholz und Altmaier befragt.
Am kommenden Freitag wird Bundeskanzlerin Angela Merkel vor dem Wirecard-Untersuchungsausschuss als Zeugin aussagen. Merkel hatte sich im September 2019 auf einer China-Reise für das Unternehmen eingesetzt.
Zwar hat der Coinbase-Börsengang wieder einmal für Euphorie auf dem Markt gesorgt. Doch vorerst bleiben Digitalwährungen nur etwas für risikofreudige und versierte Anleger.
Der Nachfolger für den Präsidentenposten der Finanzaufsicht will einfache und strenge Regeln. Denn Mitarbeiter der Bafin hatten zuletzt mit Wertpapiergeschäften rund um die Aktien des Skandalunternehmens Wirecard für Empörung gesorgt.
Scholz habe die Aufklärung blockiert, lasten CDU und CSU dem Finanzminister an. Zudem habe er Versäumnisse bei der Finanzaufsicht Bafin zu verantworten. Die SPD hält sofort dagegen.
Nach diversen Strafanzeigen gegen die Bafin bejahen die Strafverfolger den Anfangsverdacht einer möglichen Straftat. Im Raum stehen die Verletzungen von Aufsichtspflichten im Fall Wirecard.
Die Finanzaufsicht prüft, ob sich zwei Mitarbeiter an den Spekulationen rund um die Aktien von Gamestop und AMC beteiligt haben. Denn: Spekulative Handelsgeschäfte sind bei der Bafin inzwischen verboten.
Nach dem Wirecard-Skandal und der Greensill-Schieflage schwindet das Vertrauen in die Finanzaufsicht. Daran soll auch das Finanzministerium Schuld sein.
Einen Monat nach dem Zusammenbruch der Bremer Greensill Bank haben die meisten Privatkunden ihr Geld zurückerhalten. Nach Angaben des Privatbankenverbands gehen die Entschädigungs-Zahlungen in die Milliarden.
Die Smartphone-Bank möchte in einem Jahr bereit für den Börsengang sein. Die Bafin fordert nun die Einstufung als Finanzholding.
Das Verbot selbst sei für ihn vor dem Hintergrund der damals vorliegenden Informationen dagegen „beinahe zwingend“ gewesen, sagt der scheidende Chef der Finanzaufsicht Bafin, Felix Hufeld.
Nach der Greensill-Insolvenz wollen die Stadtverordneten einer Taunus-Stadt einen Akteneinsichtsausschuss. Der Rathauschef übernimmt zwar die Verantwortung, spricht aber von „Systemversagen“.
Die Exekutivdirektorin der Bafin bestreitet, Wirecard ein „Gütesiegel“ ausgestellt zu haben. Doch eine E-Mail nährt den Verdacht, die Aufsicht habe nicht im Interesse der Märkte, sondern im Interesse des Unternehmens gehandelt.
Für die aktuellen Sitzungen sind 107 Akten sehr spät geliefert worden. Die Opposition wittert eine bewusste Sabotage durch Finanzminister Olaf Scholz.
Mark Branson hat die Parlamentarier überzeugt, die richtige Wahl für die Bafin zu sein: Er soll die Mammutaufgabe übernehmen, die angeschlagene Aufsichtsbehörde neu auszurichten.
Bei Übernahmen mit Aktientausch müssen so hohe Anforderungen erfüllt werden, dass viele scheitern. Die negativen Auswirkungen bekommen kleinere Unternehmen und Anleger zu spüren.
Im Betrugsfall rund um Wirecard hatte die Bafin keine gute Figur gemacht. Mark Branson muss nun Vertrauen in den deutschen Finanzmarkt zurückbringen.
Der Chef der Schweizer Finanzmarktaufsicht Finma wird neuer Chef der Bafin. Mark Branson ist für Finanzminister Scholz ein international hoch anerkannter Fachmann.
Die Finanzaufsicht soll nach dem Wirecard-Skandal besser werden. Heute werden wohl einige neue Stellen für die Behörde bewilligt.
Warum haben die Bankenaufseher so spät auf die Tricksereien mit Aktien reagiert? Eine Aussage des kommissarischen Bafin-Präsidenten erschreckt.