Amerikanische Renditen steigen, europäische fallen
Der Anleihemarkt reagiert deutlich auf die Wahl in den Vereinigten Staaten. Wie antwortet die Notenbank Fed auf die neuen amerikanischen Verhältnisse?
Der Anleihemarkt reagiert deutlich auf die Wahl in den Vereinigten Staaten. Wie antwortet die Notenbank Fed auf die neuen amerikanischen Verhältnisse?
Die Anleihemärkte bestrafen häufiger eine überraschend stark steigende Staatsverschuldung mit höheren Anleiherenditen. Die Regierungen müssen erkennen, dass Staatsverschuldung kein wirtschaftspolitisches Wundermittel mehr ist.
Die Märkte warten auf die EZB-Entscheidung. Bei den Unternehmen steht Boeing mit Anleiheplänen im Fokus.
Schwellenländeranleihen waren zuletzt gefragt und das Angebot groß. Doch Experten warnen: Auf dem aktuellen Niveau seien sie recht teuer.
Unternehmensanleihen nach skandinavischem Recht sind auch bei deutschen Emittenten zusehends beliebter. Anlegern bieten sie hohe Zinsen – aber auch für Hochzinsanleihen übliche Risiken.
Nie in diesem Jahr schienen Zinssenkungen in den USA so sicher wie jetzt. Das könnte für eine Verlagerung von Anlegergeldern aus dem Geldmarkt sorgen.
An den Zinsmärkten kehrt wieder Normalität ein. Das macht Anleihen im Portfolio von Privatanlegern attraktiver. Aber nicht jede Schuldverschreibung ist gleichermaßen geeignet. Experten geben Tipps.
Wer in Hybridanleihen investiert, muss risikofreudig sein. Doch eine Kombination aus guter Bonität und Nachrangigkeit kann für Anleger durchaus attraktiv sein.
Mit weiteren Zinssenkungen der Notenbanken rechnen viele Marktexperten, fraglich ist nur der zeitliche Rahmen. Was heißt das für Investoren?
Die Verschuldung der globalen Großunternehmen ist weiter gestiegen. Immer stärker machen sich die höheren Zinsen bemerkbar. Dennoch werden bei Investmentgrad-Anleihen Chancen gesehen.
Die Entwicklung der Anleihenkurse in diesem Jahr war enttäuschend. Kurzfristig besteht Hoffnung, dass die jüngste Erholung weitergeht. Doch es fehlt an Optimismus – oder, je nachdem, an Pessimismus.
An den Anleihemärkten rumort es nach den Europawahlen. Deutsche Anleihen bleiben als Stabilitätsanker gefragt, Unternehmensanleihen auch.
Die Prognosen für die nächsten Zinsschritte von EZB und Fed haben sich zu einer eigenen Wissenschaft entwickelt. Zuletzt kam zumindest in Amerika wieder Bewegung in die Spekulationen.
Oftmals sind Anleihen nur etwas für professionelle Anleger, verlangen sie doch aufgrund ihrer Stückelung viel Kapital. Die Deutsche Lufthansa und BMW haben in dieser Woche jedoch Wertpapiere für den kleineren Geldbeutel platziert.
Als größte Gefahr für die Märkte gelten derzeit nach Ansicht von Investoren weder geopolitische noch wirtschaftliche Risiken. Es ist die Inflation, auch wenn sie deutlich gefallen ist.
Fondsmanager Martin Wilhelm agiert wie ein Lumpensammler: Er kauft tief gefallene Anleihen, seltene Emittenten und gern in Krisensituationen. Diese Strategie ist für Privatanleger interessant, aber nicht leicht nachzuahmen.
Die 30-jährigen US-Renditen werden deutlich steigen. Viele Anleger haben mit dem Gegenteil gerechnet und werden nun auf dem falschen Fuß erwischt. Das kann auch für Joe Biden zum Problem werden.
Sinkende Zinsen, sinkende Renditen, stabile Inflationsraten – schöner könnte die Zukunftsvision an den Anleihemärkten kaum sein. Doch viele Strategen sind skeptisch und sagen massive Verschiebungen voraus. Deutschland spielt eine zentrale Rolle.
Sind die Anleiherenditen wieder „normal“? Oder eher niedrig? Die Märkte sind jedenfalls optimistisch. Wirklich zu Recht?
Einige Vereine haben Anleihen ausgegeben, um sich zu finanzieren. Wirklich erfolgreich sind viele von ihnen nicht. Schalke braucht die Hilfe von Taylor Swift, damit es nicht schlimmer wird.
Höhere Renditen bei deutschen Staatsanleihen locken Pensions- und Investmentfonds an. Die Finanzagentur will in diesem Jahr 440 Milliarden Euro erlösen.
Polen hat zu Wochenbeginn eine Staatsanleihe in historischer Höhe platziert. Der Wirtschaftsaufschwung und das sinkende Haushaltsdefizit dürften Investoren freuen.
Schwellenländerpapiere gelten nach einem erfolgreichen 2023 auch in diesem Jahr als aussichtsreiche Anlageklasse. Zu erwartende Zinssenkungen machten den Markt interessant, heißt es.
Allein in den vergangenen zwei Wochen sind von amerikanischen Konzernen Unternehmensanleihen im Wert von rund 50 Milliarden Dollar begeben worden. Zunehmend werden in Amerika auf diesem Wege wieder Transaktionen finanziert – ein Trend, der anhalten könnte.
Mehr als 2,5 Prozent Kupon sind bei erstklassigen Schuldnern wie dem Bund und der KFW in Euro derzeit kaum zu bekommen. Die DKB hat sogar ihre Zinsen für Tagesgeld gesenkt. Dabei nehmen die Leitzinssenkungserwartungen gerade ab.
Die Banken werden mit ihren Zinsangeboten attraktiver. Doch auch die Anleihen bieten noch gute Chancen.
Das Angebot von Hochzinsanleihen bleibt dünn – insbesondere in Europa. Derweil ist das Ausfallrisiko gering.
Der Markt für grüne Anleihen könnte weiter wachsen, weil der Investitionsbedarf groß ist, glaubt die schwedische Bank SEB. Doch Investoren müssen sich auf andere Auszahlungen ihrer Geldanlagen einstellen.
Anleihen werden von vielen Investoren für das kommende Jahr klar favorisiert. Das ist nicht nur ein gutes Zeichen.
Ob Staatsanleihe oder Titel von Unternehmen. Das kommende Jahr bietet Chancen für jeden Risikogeschmack, sind Anlagestrategen überzeugt.
Der Anleihemarkt hat die Insolvenz der Signa-Holding gut weggesteckt. Volkswagen, Mercedes und BMW müssen 2024 viele Anleihen tilgen. Banken werden allerdings in der Kreditvergabe an Autohersteller vorsichtiger.
Nachdem es im November noch einen Schub neuer Anleihen gab, geht der Emissionsmarkt so langsam in die Winterpause. Anfang des kommenden Jahres könnte das Geschäft wieder aufleben.
Die Welt bleibt krisengeschüttelt und die Inflation auch weiterhin ein Begleiter. Doch so trübe die makroökonomischen Aussichten auch sind, für Aktien und Anleihen dürfte es ein gutes neues Jahr werden.
Viele Strategen rechnen mit wieder sinkenden Leitzinsen im kommenden Jahr. Rentenpapiere seien in diesem Umfeld attraktive Anlagen. Darauf setzen auch institutionelle Investoren.
Der Schweizer Lebensmittelkonzern Nestlé hat Anfang der Woche zwei neue Anleihen begeben. Der Andrang war groß. Die Anleger ließen sich auch von den Skandalen des Konzerns nicht abschrecken.
Die Ausfallraten von Unternehmensanleihen sind noch nicht drastisch angestiegen. Die Entwicklung der variablen Zinsen aber lässt Ungemach ahnen.