Saudi-Arabien leiht sich Geld
Die saudischen Scheichs leiden unter dem niedrigen Ölpreis. Sparprogramme haben sie schon beschlossen – jetzt leiht sich das Königreich erstmals Geld von internationalen Investoren.
Die saudischen Scheichs leiden unter dem niedrigen Ölpreis. Sparprogramme haben sie schon beschlossen – jetzt leiht sich das Königreich erstmals Geld von internationalen Investoren.
Jahrelang warb die Versicherungsholding Enterprise für ihre Anleihen damit, dass sie Geld für Zins und Tilgung auf einem Extrakonto anspare. Nach der Insolvenz stellt sich heraus: April, April.
Italien will mit einer Anleihe auf den Markt kommen, die erst in 50 Jahren fällig wird. Schon andere EU-Länder haben dieses Jahr solche Papiere mit langer Laufzeit verkauft.
Es geht Schlag auf Schlag am Markt für Mittelstandsanleihen: Mit der Anleihe des Bettwarenherstellers Gebr. Sanders gerät die fünfte Anleihe in dieser Woche in Bedrängnis.
Die Finanzmärkte reagieren auf die Herabstufung der türkischen Staatsanleihen durch die Ratingagentur Moody’s. Die Börse in Istanbul gibt um mehrere Prozentpunkte nach - und auch Investoren könnte das Ramschrating abschrecken.
Anleger kaufen wieder Anleihen aus wachstumsstarken Ländern. Auch die Krisenstaaten Brasilien und Russland rücken in den Blickpunkt.
Die Europäische Zentralbank hat im aktuellen Kaufprogramm schon Anleihen über mehr als 1,2 Billionen Euro erworben. Die Möglichkeiten zu neuen Käufen werden immer weniger. Optionen werden geprüft.
Der starke Yen belastet Japans Wirtschaft. Als Gegengift könnte die Bank von Japan ausländische Anleihen kaufen.
Didier Saint-Georges legt Milliarden für die Fondsgesellschaft Carmignac an. Dabei kommt ihm ständig die Zentralbank in die Quere. Sein Ausweg: Gold, Öl und Amazon-Aktien.
Die Bank of England kann weniger Anleihen kaufen als geplant. Deshalb könnte das Kaufprogramm der Notenbank in den kommenden Wochen in Frage gestellt werden.
Die wichtigste operative Tocher der Enterprise Holdings ist insolvent und wird von der Aufsichtsbehörde abgewickelt. Das neue Geschäftsmodell scheint noch unklar, die Anleihenkurse sind drastisch gefallen.
Das Fehlen von lukrativen Anleihen lässt die Vermögensverwalter neue Wege beschreiten. Von der Heydt etwa setzt auf deutsche Immobilien, asiatische Anleihen und Mikrokredite.
Mit ihrem Anleihenkaufprogramm wollte die EZB, um Kreditvergabe und Wirtschaft anzukurbeln. Jetzt drohen der Zentralbank langsam die Kaufobjekte auszugehen.
Sogar die Rendite der fünfzigjährigen Schweizer Staatsanleihen ist unter Null gefallen. Wer kauft solche Anleihen?, fragen viele. Die Frage ist falsch gestellt.
Drei Nischen-Finanzdienstleister bringen neue Anleihen auf den Markt. Die Angebote von Deutsche Bildung, Ferratum und 4finance sind dabei höchst unterschiedlich.
Der amerikanische Elektronikkonzern Apple will Kreisen zufolge eine 30-jährige Anleihe auf dem taiwanischen Anleihemarkt plazieren. Der Konzern hoffe auf ein Volumen von einer Milliarde Dollar.
Der einst umstrittene Windkraftkonzern Prokon versucht durchzustarten. Mit einer großen Anleihe über 500 Millionen Euro gibt es demnächst wieder eine Geldanlage - wenngleich diese kaum vergleichbar mit frühren zeiten ist.
Nach Spanien könnte nun auch Italien mit einer Anleihe auf den Markt kommen, die erst in 50 Jahren fällig wird. Typische Käufer sind Großanleger.
Die Wiener Feinbäckerei Heberer bietet fünf Prozent Zinsen im Jahr für Neuanleger und 5,25 für Besitzer der bisherigen Anleihe. Das Familienunternehmen will sich mit Qualität statt Masse gegen die Konkurrenz durchsetzen.
Argentinien will nach 15 Jahren wieder neue Anleihen begeben. Ein Bundesberufungsgericht in New York machte am Mittwoch den Weg frei.
Die Brauerei Karlsberg gilt als vergleichsweise solider Emittent im Bereich von Hochzinsanleihen. Jetzt versucht sie es in dem angeschlagenen Markt mit einer Neuemission.
Anleihen bringen kein Geld mehr? Stimmt nicht. Seit Januar haben Bundesanleihen 18 Prozent hinzugewonnen. Das ist aber nur was für Spekulanten. Sie profitieren von der Unsicherheit an den Märkten.
Asbjörn Trolle Hansen ist ein Star unter den Fondsmanagern. Sein Erfolgsrezept: Nur langweilige Aktien und Anleihen aus Amerika.
Mit Anleihen aus Südeuropa sind noch ein paar Zinsen zu verdienen. Portugal zahlt am meisten.
Auch wenn es manchem seltsam anmuten mag - die Fondsgesellschaft JP Morgan sieht ein gutes Umfeld für Anleihen. Sie bevorzugt Peripheriebonds und europäische Hochzinsanleihen.
Auch auf europäischen Märkten sinken die Renditen von Staatsanleihen. Geldpolitik scheint immer weniger wirksam zu werden. Das bringt negative Nebenwirkungen mit sich.
Die niedrigen Zinsen locken immer mehr Unternehmen an den Fremdkapitalmarkt. Aktienemissionen sind dagegen weniger gefragt.
Kia meint es mit der Ausstattung gut – zwar erinnert so manches an Apple und Co., dennoch bleiben beim großen SUV Apps und Internetkonnektivität außen vor.
Das Desaster der Deutschen Bank hat auch sein Gutes: Ihre Anleihen lohnen sich – für alle, die glauben, dass die Bank morgen noch steht.
Der Apple-Konzern hat zwar viel Bargeld. Dennoch begibt er Anleihen, um Steuern zu sparen und Aktien zurückzukaufen.
Das Internetunternehmen macht es wie die Deutsche Bank und stärkt durch Anleihen-Rückkäufe seinen Aktienkurs. Die Strategie scheint aufzugehen.
Für etwas weniger als 5 Milliarden Euro kauft die Deutsche Bank eigene Schuldpapiere zurück. Die Anleger jubeln nicht nur deswegen.
Die Anleihe des italienischen Stromhändlers Exergia war schon zurückgezahlt, da forderten die Banken das Geld wieder zurück. Es war kein Geld eingetroffen. Derweil steht Geschäftsführer Marenco wegen Betrugs vor Gericht.
Der taumelnde Brennstoff-Hersteller German Pellets hat seine Gläubiger nicht zum Verzicht bewegen können. Jetzt meldet er Insolvenz an.
Die Deutsche Bank will einem Zeitungsbericht zufolge Anleihen im Wert mehrerer Milliarden Euro zurückkaufen. Das angeschlagene Institut könnte so einen Kapitalgewinn erzielen. Einige Aktionäre scheinen die Idee zu mögen.
Angst um die Deutsche Bank geht an der Börse um. Spezielle Wertpapiere namens CoCo-Bonds stehen dabei im Mittelpunkt. Was ist das eigentlich?