Wem nützen Negativzinsen?
Ein Kuriosum wird zur Normalität: Am Markt für Anleihen haben Papiere im Volumen von mehr als fünf Billionen Euro negative Renditen. Die langfristigen Kosten sind erheblich.
Ein Kuriosum wird zur Normalität: Am Markt für Anleihen haben Papiere im Volumen von mehr als fünf Billionen Euro negative Renditen. Die langfristigen Kosten sind erheblich.
Der Brennstoffhersteller German Pellets möchte von den Gläubigern eine Verlängerung der Laufzeit seiner Anleihe und eine Zinssenkung. Die Anleihenkurse sind stark gefallen.
Die Zinserhöhung der Fed könnte der Beginn eines Erhöhungszyklus sein. Historisch hat dies auch die Anleihenmärkte bisher wenig beeindruckt. Diesmal aber drohen harte Zeiten.
Die Zinsen auf Staatsanleihen sinken weiter. Ein Drittel hat nun negative Renditen. Wer kauft Anleihen, mit denen man Verluste macht?
Der europäische Rettungsschirm kann sich vorstellen, Anleihen in fremder Währung zu begeben. Irgendwann könnten das auch einmal Anleihen in Yuan sein, sagt Direktor Regling einer chinesischen Zeitung.
7,25 Prozent sollten Anleger mit der Anleihe von Reiff erhalten – und zwar noch bis ins nächste Jahr. Doch das Unternehmen gibt ihnen das Geld vorzeitig zurück.
Die niedrigen Zinsen verhindern, dass Anleihen die Anleger gegen Risiken der Aktien absichern. Es heißt umdenken in der Strukturierung der Depots.
Seit Jahren gestaltet sich die Ertragssuche als schwierig, und zuletzt ist auch die Volatilität gestiegen: Wie man dennoch in Anleihen investieren kann.
Negative Zinsen breiten sich aus. Jetzt geht es auch in Italien los.
Griechische Anleihen sind und bleiben überdurchschnittlich riskante Kapitalanlagen. Trotzdem gibt es eine leise Hoffnung auf eine Gesundung der Banken in Griechenland.
Eigentlich sollen Anleihen Sicherheit ins Depot bringen. Doch seit einiger Zeit machen Anleger mit ihnen nur noch Verluste. Wer Anleihen halten will müsste bizarrerweise noch stärker in sie investieren - besser ist aber eine andere Strategie.
Angesichts des schlechten Rufs des Markts für Mittelstandsanleihen erscheint es fast wie ein Wunder. Der Landwirtschaftskonzern KTG Agrar tilgt seine Anleihe pünktlich und in vollem Umfang.
Anleihen auf Ramschniveau, eine schwächelnde Konjuktur und eine innenpolitische Krise. Nun reagiert die Regierung mit Einschnitten im öffentlichen Dienst und bei den Sozialausgaben.
Die Rating-Agentur Standard & Poor’s hat die Bonitätsnote Brasiliens auf „BB+“ herabgestuft. Damit gelten die Anleihen nicht mehr als investmentwürdig. Die Landeswährung Real wertet um 3 Prozent ab
Eine Anleihe muss nicht ausfallen, damit die Gläubiger Verluste erleiden. In Mode gekommen ist jetzt das Verlangen nach freiwilligem Verzicht. Möglich macht das eine überzogene Gesetzesreform.
Keine andere Fondskategorie schneidet derzeit schlechter ab als international anlegende Rentenfonds. In der kurzen Frist ist die Bilanz aller Fonds negativ. Besserung ist nicht in Sicht.
Risiko bedeute nicht immer Verlust. Manchmal macht es sich bezahlt. Wie im Fall der Anleihe der Projektgesellschaft Glockengießerei Franz Weeren.
Die Turbulenzen am Aktienmarkt bedrohen das Finanzsystem nicht. Riskant ist die Dollarverschuldung von Unternehmen aus Schwellenländern, deren Anleihen von westlichen Großanlegern gerkauft wurden.
Seit März 2013 ist der iPhone-Konzern mit milliardenschweren Bond am Schuldenmarkt aktiv und lockt Anleihe-Anleger an. Nun will Apple erstmals Schulden in australischen Dollar machen.
Eigentlich müsste das tropische Inselparadies heute 58 Millionen Dollar Schulden zurückzahlen. Aber die Regierung hat das Geld nicht.
Auch der deutsche Automobilkonzern Daimler versorgt sich mit Anleihen über mehrere Milliarden Dollar. Auf Euro lautende Anleihen wurde auch begeben, aber die mageren Zinsen locken kaum
Ein Außenseiter dominiert die ausgewogenen Mischfonds mit seinem Schwerpunkt Italien. Doch das Risiko ist sehr hoch. Die meisten Anleger wollen vor allem Langeweile.
Nach der Griechenland- Einigung haben sich die Kurse von Anleihen aus Italien und Spanien erholt. Wer dort über Rentenfonds engagiert ist, profitiert nun. Die Wertzuwächse sind aber mau.
ETF-Anbieter versuchen, die Risiken an den Rentenmärkten zu verringern. Doch dabei soll die Rendite nicht leiden. Wie wollen sie das schaffen?
Für Anleihen werden immer weniger Zinsen gezahlt. Das Niveau im Euroraum hat sich dabei mittlerweile dem von Japan angenähert.
Die Kurse vieler Anleihen stehen unter Druck. Das bekommen auch die Fonds zu spüren, die in diese Wertpapiere investieren. Ihr Wertzuwachs schmilzt dahin.
Der Anleihenmarkt reagiert negativ auf die Zuspitzung der griechischen Krise. Die Kurse südeuropäischer Anleihen fallen. Doch von Sorgen um eine Ansteckung ist nicht viel zu sehen.
Der Neuseeländer Andrew Bosomworth ist Deutschland-Chef des Großinvestors Pimco. Er spricht über die Angst der Börse vor den Griechen, das verrückte Auf und Ab der Anleihen und die meistdiskutierte Zinserhöhung aller Zeiten.
Darf die EZB Anleihen von Euro-Krisenländern kaufen? Ja, sagt der Europäische Gerichtshof. Der Ökonom Hans-Werner Sinn sieht in dem Urteil einen „bedauerlichen Fehler des Gerichts“. CSU-Politiker Peter Gauweiler spricht sogar von einer „Kriegserklärung“.
Darf die EZB Anleihen kaufen? Der EuGH urteilt. Außerdem: deutsche Verbraucherpreise und Schlüsselindikatoren für den Euroraum.
Nachdem die jüngsten Anleihenverkäufe schleppend verliefen, versucht es der Bund nun erstmals mit einer an die Inflation gekoppelten Anleihe mit 30 Jahren Laufzeit.
Mit inflationsindexierten Anleihen trägt auch der Bund dem Bedürfnis der Anleihenanleger Rechnung, Inflationsrisiken abzufedern. Doch die Papiere sind durchaus kompliziert.
Bundesanleihen waren lange gefragt. Mittlerweile nicht mehr. Mittlerweile bietet Deutschland regelmäßig mehr Anleihen an als gekauft werden.
Rund um den Globus steigen die Renditen für Anleihen kräftig. Doch niedrige Prämien für Kreditrisiken und ein stabiler Euro zeigen: Panik herrscht nicht.
Die Kurse der Staatsanleihen in Europa fallen kräftig.Obwohl EZB-Präsident Mario Draghi für viele Milliarden Anleihen kauft. Wie passt das zusammen?
Die amerikanische Notenbankpräsidentin warnt vor zu hohen Kursen für Aktien und Anleihen. Nicht nur im Euroraum fällt der Wert von Staatsanleihen.