„Wir haben Koalitionsverhandlungen gesehen“
Wie war das nun mit dem „Duell“? Hat Merkel gewonnen oder Schulz? Die Kommentatoren, Spin-Doktoren und Fernsehjournalisten haben sich darauf ihren Reim gemacht. Wir auch.
Wie war das nun mit dem „Duell“? Hat Merkel gewonnen oder Schulz? Die Kommentatoren, Spin-Doktoren und Fernsehjournalisten haben sich darauf ihren Reim gemacht. Wir auch.
Amerikas Präsident hat sich seinen desaströsen Ruf hart erarbeitet. Aber ist er deshalb die Ursache für jedes Problem der amerikanischen Politik? Maybrit Illner nimmt die Nordkorea-Krise als Beispiel.
Frank Plasberg will mit seinen Gästen über Deutschlands Haltung zu Trump, Putin und Erdogan diskutieren. Doch zunächst verhilft er dem AfD-Spitzenkandidaten Gauland zu einem fragwürdigen Soloauftritt.
Nach der Wahl drohen die Sozialdemokraten abermals als Junior-Partner einer Großen Koalition zwischen Union und Opposition zerrieben zu werden. Dass die SPD deswegen nun den Ton verschärft, überrascht nicht.
Der türkische Präsident rät seinen Landsleuten davon ab, die Union, die SPD oder die Grünen zu wählen. Diese Parteien seien Feinde der Türkei. Maybrit Illners Gäste sehen das – mit einer Ausnahme – anders.
Fünf Wochen vor der Wahl fehlt es bisher an klaren Perspektiven für die zukünftige Regierungsbildung. Gerade deswegen könnte der 24. September doch noch spannend werden, zeigte sich bei Anne Will.
Die Sendung von Dunja Hayali hat ein Problem: Die Moderatorin versucht, bei jedem Thema größtmögliche Nähe zu suggerieren. Aber um die Probleme zu verstehen, wäre mehr Distanz nötig. Auch ihre Gäste kommen meist nur plakativ zu Wort.
Dunja Hayalis Magazin illustriert häppchenweise den Nutzen ungelöster Probleme: dieses Mal Abschiebungen, die Parallelwelt der Russlanddeutschen und die Rückkehr des Beutegreifers Wolf.
Berlin, Mali und wieder zurück – so bringt Dunja Hayali mit ihrer gestrigen Sendung den Zynismus jener so häufig beschworenen Weltgesellschaft zum Ausdruck, wo Mali und Stuttgart tatsächlich in verschiedenen Galaxien liegen müssen.
Sanktionen werden den türkischen Staatschef einlenken lassen, sagt SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann bei Dunja Hayali. Doch der ehemalige „Cumhuryiet“-Chefredakteur Can Dündar warnt vor der Gegenreaktion.
Dunja Hayali diskutiert mit ihren Gästen über linke Gewalt. Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow wird in der Sendung mit schweren Vorwürfen konfrontiert.
Vor der Sommerpause diskutieren Maybrit Illners Gäste über Fragen, für die auch nach dem G-20-Gipfel keine politischen Lösungen in Sicht sind. Manche betrachten das als Einladung für Gardinenreden. Rhetorik aber kann Politik nicht ersetzen.
Eklat bei Sandra Maischberger: Es geht um die Gewalt beim G-20-Gipfel, als der CDU-Politiker Wolfgang Bosbach aus Empörung die Sendung verlässt. Das war falsch. Denn so verpasste er den politischen Bankrott der radikalen Linken.
Anne Will unterbricht ihre Sommerpause, um über den G-20-Gipfel und die eskalierte Gewalt zu diskutieren. Die Sendung verlief anders als gedacht. Da passte die zehnminütige Unterbrechung der Live-Übertragung durchaus ins Bild.
Es wird Zeit, dass Maybrit Illner in die Sommerpause geht. Warum, das zeigt ihre Runde zum G-20-Gipfel: Die Geduld der Talkgäste kann man nur bewundern.
Der Bundestag hat heute über die „Ehe für alle“ abgestimmt, eine historische Entscheidung. Bei Maybrit Illner wird klar, dass die Gewissensnöte der Politiker hierbei allerdings keine Rolle spielen.
Die deutsche Abschiebepraxis ist Thema bei Sandra Maischberger. Während sich Politiker und Instanzen an die Buchstaben der Gesetze klammern, lenken zwei dramatische Einzelfälle vom eigentlichen Problem ab.
Bei Frank Plasberg geht es um Amerikas Präsident Trump. Inzwischen weiß man mehr über den Stil und die Inhalte: Trump ist unberechenbar für Freund und Feind. Selbst ein Blick in die Geschichte hält keine guten Aussichten bereit
Die EU-Flüchtlingspolitik ist voller Widersprüche: humanitäre Hilfe einerseits, dichte Grenzen andererseits. In der Sendung von Maybrit Illner ging es um die fragwürdigen Signale, die Europa damit aussendet.
Der Film „Auserwählt und ausgegrenzt. Der Hass auf Juden in Europa“, den Arte und WDR nicht senden wollten, sei nun ein „Weltereignis“, sagt Michael Wolffsohn. Das hat, bei allen Mängeln des Stücks, sein Gutes.
Bei Maybrit Illner diskutieren die Gäste über eine wirksamere Terrorabwehr. Dabei liegt das Problem tiefer: Das Staatsversagen im Fall Amri wäre auch skandalös gewesen, wenn er kein Terrorist geworden wäre.
Sandra Maischberger diskutiert mit ihren Gästen über den Religionskrieg des „Islamischen Staates“ und das Verhältnis der Katholiken zur Abtreibung. Der Erkenntnisgewinn geht gegen null. Nur Heiner Geißler fällt aus dem Rahmen.
Es ging um Pflegeheime in einer alternden Gesellschaft. Vor allem Eckart von Hirschhausen bemühte sich, nicht nur aus einer von Ängsten bestimmten Perspektive zu argumentieren.
Brexit, Terror, Trump – an Gesprächsthemen mangelte es den Talkgästen von Maybrit Illner nicht. Mit dem sich andeutenden Wahlergebnis im Vereinigten Königreich könnte nun alles noch chaotischer werden.
Amerikas Präsident hat im Wahlkampf viel versprochen. So mancher glaubte, vieles würde so nicht kommen. Doch die europäischen Verbündeten sollen nicht nur mehr für die eigene Sicherheit bezahlen.
Der Kommerz zerstöre den Fußball, befürchten viele. Bayern-Aufsichtsrat Edmund Stoiber kontert bei Plasberg nüchtern: Letztendlich wolle der Fan ja die große Show. Nur schade, dass keiner eingeladen wurde.
Unter Anne Wills Gästen gab es keinen Verteidiger Donald Trumps, aber subtile Unterscheidungen, welche Konsequenzen die europäischen Staaten aus den Gipfeltreffen der letzten Woche ziehen sollen.
Der SPD-Kanzlerkandidat muss den Eindruck widerlegen, schon längst chancenlos zu sein. Das wird nur gelingen, wenn sich die Sozialdemokraten zur Abwechslung auch einmal mit dem politischen Gegner beschäftigen.
Die Reise des amerikanischen Präsidenten in das Morgenland hat etwas Phantastisches – wie Trumps gesamte Präsidentschaft bisher. Die Gäste von Frank Plasberg rieben sich verwundert die Augen. Nur unter den Zuschauern fand Trump Zuspruch.
FDP-Chef Lindner hat bei Anne Will vor einer höheren Steuerquote und den „Marsch in die Kleptokratie“ gewarnt. Doch der normale Bürger wurde zuletzt nicht für einen starken Staat geschröpft, sondern zur Entlastung der Reichen.
CDU und SPD laufen sich bei Maybrit Illner für den anstehenden Wahlkampf warm. Deutlich wird dabei: Für die Sozialdemokraten geht es hauptsächlich darum, die Debatte über Sinn und Unsinn eines leidigen Themas endlich hinter sich zu lassen.
Sandra Maischberger will vor der Bundestagswahl von ihren Gästen Klartext hören. Doch weder die Moderatorin noch ihre Gäste kommen auf die Idee, danach zu fragen, wie es da draußen in der Welt aussieht.
Das Desaster bei den Landtagswahlen in Nordrhein-Westfalen hat die Sozialdemokraten in die Krise gestürzt. In der Diskussion bei Frank Plasberg wird deutlich, was der Partei fehlt: ein Thema.
Beim Thema innere Sicherheit sind sich plötzlich alle Parteien einig: mehr Polizei, effektive Strafverfolgung, Prävention. Das wollen sogar die Grünen, während die AfD sich ostentativ gemäßigt gibt. Fundierte Kritik gibt es derweil von einer anderen Warte aus.
In der Show von Sandra Maischberger hätte über viele Fragen diskutiert werden können. Stattdessen schickt die Moderatorin einen lange verstorbenen Komponisten als Thema in die Leitkulturdebatte. Beim deutschen Selbstfindungsprozess hilft das nur bedingt.
Vor der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen diskutieren Plasbergs Gäste über Integration, innere Sicherheit und soziale Gerechtigkeit. Häme über den Absturz der SPD ist auch dabei.