Die CSU als Irrlicht
Die Jamaika-Sondierer finden nicht zusammen. Warum nur? Bei Maybrit Illner geht es um die strittigen Themen. Kompromisse sind möglich. Aber die CSU fürchtet um ihr Überleben. Das macht sie unberechenbar.
Die Jamaika-Sondierer finden nicht zusammen. Warum nur? Bei Maybrit Illner geht es um die strittigen Themen. Kompromisse sind möglich. Aber die CSU fürchtet um ihr Überleben. Das macht sie unberechenbar.
Reiche sparen Steuern – Sandra Maischberger reichte das als Talkshow-Thema nicht: Sie wollte über die ganze Moral der Reichen reden. Es blieb bei wohlfeiler Empörung.
Bei Frank Plasberg geht es um das Auto, früher das liebste Kind der Deutschen. In den Großstädten steht es am Pranger. Doch in Provinz ist das Auto weiterhin die Voraussetzung für Freiheit.
Anne Will setzt das Thema Sexismus auf die Talkshowordnung. Es wird wenig über Harvey Weinstein und Kevin Spacey geredet, umso mehr über Rainer Brüderle. Das zeigt die Schieflage der Debatte schon an: Sie franst aus und hat große blinde Flecken.
Vor einem Jahr wurde Donald Trump gewählt. Zwar ist die Welt nicht untergegangen, aber Amerika und seine Rolle haben sich verändert? Vor allem ein Gast warnt bei Maybrit Illner nachdrücklich vor den Folgen für Deutschland.
Zwischen Generalverdacht und Generalisierung: In der Talkshow von Sandra Maischberger zeigt sich das Elend der gegenwärtigen Sexismus-Debatte. Denn im Grunde haben alle Seiten das gleiche Ziel.
Einige halten die gegenwärtigen Verhältnisse für paradiesisch: Warum erfahren wir in den „Paradise Papers“. Das war auch das Thema bei Frank Plasberg, der seit gestern einen Apple-Computer besitzt, der sogar telefonieren kann.
Die Bundesrepublik erlebt zähe Regierungssondierungen. Kommt es zu Verwerfungen, weil der Motor Deutschland ausfällt? Oder formen sich gar neue Bündnisse für die Lösung der drängendsten Probleme?
Die Sondierungen der Jamaika-Koalition sind in einer kritischen Phase. Das zeigt sich auch bei Maybrit Illner. Dabei könnte den Parteien eine einfache Einsicht helfen.
An Immobilien fehlt es nicht, doch sie sind am falschen Ort. Für Normalverdiener in Großstädten werden selbst kleine Wohnungen unerschwinglich. Klar ist: Der Markt allein kann es nicht lösen.
Gestern Abend wurde deutlich, was FDP, Grünen und CSU bisher bei ihren Sondierungsgesprächen noch fehlt: Eine verbindende Idee. Die CDU kommt bekanntlich schon länger ohne Ideen aus.
Das Bild im Studio zeigt einen Flüchtlingstreck aus dem Jahr 2015 – musikalisch untermalt von der düsteren Melodie der amerikanischen Serie „House of Cards“. Die Sendung von Sandra Maischberger zum Thema „Einwanderungsgesetz“ stiftet große Verwirrung.
Sebastian Kurz ist der neue Hoffnungsträger der europäischen Konservativen. Bei „Hart aber fair“ zeigt sich, dass Kurz vor allem von Politikern profitiert, die sich für die Probleme der Menschen als unzuständig erklären.
In Niedersachsen konnte die SPD sogar ohne Unterstützung der Talkshows gewinnen. Wer hätte das gedacht? Nur was bedeutet das für die Koalitionsbildung in Berlin?
Eine Woche vor Aufnahme der Jamaika-Sondierungen treffen sich drei Unterhändler, ihre künftige Gegenspielerin und ein Joker aus der Wirtschaftsforschung. Wo sind Gemeinsamkeiten sichtbar? Wo gibt es Streit?
Sandra Maischberger diskutiert über den Klimawandel. Jörg Kachelmann widerspricht einem verbreiteten Mythos. Und ausgerechnet ein Politiker der Grünen hat ein Problem mit der Debatte.
Überfordertes Personal und vernachlässigte Patienten: Bei Plasberg berichteten Profis und Betroffene aus deutschen Pflegeheimen. Die Meinungen darüber, wie die Qualität verbessert werden kann, gehen weit auseinander.
Zwei Sätze, die ein Problem der Union gut skizzieren. Bei Anne Will ging es um die Sondierungsgespräche zur Bildung einer neuen Regierung. Mit Parallelen zum Fußball. Wir waren live dabei!
Die deutsche Politik dreht sich immer noch um sich selbst. Das ist so kurz nach den Bundestagswahlen nachvollziehbar. Aber das muss ja nicht heißen, in Talkshows nur noch darüber zu reden.
Nach der Mainzer Rede des Bundespräsidenten kommen Zweifel auf, warum Deutschland so uneinig scheint. Alles dreht sich offenbar um die Frage: Was ist mit den Ostdeutschen los?
In der Sendung von Anne Will werden diesmal wahnwitzige Thesen ernsthaft diskutiert. Im Zentrum stehen die Ostdeutschen und die Alternative für Deutschland.
Drei mögliche Minister einer wahrscheinlichen Jamaika-Koalition prallten bei Maybrit Illner aufeinander. Die Sendung zeigte: Die Verhandlungen dürften äußerst hitzig werden.
Maischberger hatte mit Frauke Petry eine gescheiterte Parteivorsitzende zu Gast. Die hat nun Probleme mit ihrem Rollenverständnis: Einerseits argumentierte sie schon als früheres Mitglied, andererseits noch als AfD-Chefin.
Wie wird aus einer rechnerischen Jamaika-Mehrheit eine politische Formation? Darüber grübeln nicht nur Parteistrategen. Tröstende Worte hört eine scheidende SPD-Ministerin.
In der „Schlussrunde“ von ARD und ZDF fehlten die Kanzlerin und ihr Herausforderer. Sie verpassten damit eine gute Gelegenheit zum harten Schlagabtausch mit Alexander Gauland von der AfD.
Üblicherweise trifft Politik Entscheidungen, die durch eine Wahl legitimiert worden sind. Gestern Abend wurde deutlich, warum diese scheinbare Selbstverständlichkeit nicht mehr selbstverständlich ist. Beim Wahlergebnis wird das Spuren hinterlassen.
Kurz vor der Wahl wird es hektisch – jeder hat noch etwas zu sagen. Während sich Martin Schulz in der „Wahlarena“ Einzelschicksalen stellt, hat Frank Plasberg seine „hart aber fair“-Fragen offenbar aus einem AfD-Chat abgeschrieben.
Sieben Tage vor der Wahl ist die Mitte ratlos über den Wahlkampf, sagt Medienwissenschaftler Bernhard Pörksen. Nur wie streitet man mit jemandem, der das gar nicht will?
Im ZDF stellt sich die Kanzlerin den kritischen Fragen der Bürger. Doch der Titel führt in die Irre. Statt Klartext und Fronten klären, löst sich alles in einer Atmosphäre allgemeinen Wohlwollens auf.
Nach dem Kanzler-Duell tut Sandra Maischberger in ihrer Sendung so, als sei sie nicht dabei gewesen und stellt viele konfuse Fragen. Doch auch ihre Gäste erweisen dem Verständnis von Demokratie keinen Gefallen.
Noch eine Sendung zur Bundestagswahl: Klaas Heufer-Umlauf zielt auf die Jüngeren und trifft einen Unterhaltungskünstler auf dem Schießstand und einen Politiker im Sportwagen. Brauchen die Zuschauer solche Mätzchen noch?
Wolfgang Schäuble und Cem Özdemir zu Gast bei Anne Will: Der dienstälteste Abgeordnete des Bundestages diskutierte mit einem künftigen Koalitionspartner. Möglicherweise.
AfD-Spitzenkandidatin Alice Weidel verzichtete auf einen Auftritt bei „illner intensiv“. Stattdessen schickte ihre Partei einen Mann, für den einfache Fakten offenbar zur unüberwindbaren Hürde wurden.
Ist die Eskalation zwischen Deutschland und der Türkei noch zu stoppen? Sandra Maischberger debattiert mit ihren Gästen den richtigen Umgang mit Präsident Erdogan und die drohende Instrumentalisierung seiner Landesleute in Deutschland.
Nur plakativ gelingt der Schönheitswettbewerb zwischen den eingeladenen Politikerinnen und Politikern. Eine ist aus dem Studio geflohen. Zwei anderen wäre fast der Kragen geplatzt.
Der Fünfkampf zwischen den kleineren Parteien hatte im Gegensatz zu dem „Duell“ zwischen Schulz und Merkel wahres Finalpotential. Doch was fangen die Spitzenkandidaten damit an? Alles Wichtige erfahren Sie im FAZ.NET-Countdown.