Das Comeback der Gold-Währung
Geld, das durch Gold gedeckt ist, gilt als sicher. Doch die Geschichte hat gezeigt, dass es auch anders geht. Bewahrt uns ein neuer Goldstandard vor künftigen Krisen?
Geld, das durch Gold gedeckt ist, gilt als sicher. Doch die Geschichte hat gezeigt, dass es auch anders geht. Bewahrt uns ein neuer Goldstandard vor künftigen Krisen?
Der Chef der britischen Ukip-Partei, Nigel Farage, bezeichnet den im November 1918 vereinbarten Waffenstillstand als „Fehler“: „Hätten wir die Deutschen zur bedingungslosen Kapitulation gezwungen, hätte Hitler seine politische Armee niemals in Bewegung setzen können.”
Frankreich zelebriert das Ende des Ersten Weltkriegs und eröffnet ein neues Denkmal. Zum Fest erschienen nur wenige Gäste.
Ein Film über den Ersten Weltkrieg, mit Todgeweihten 1918 gedreht. Mit „J’accuse“ von Abel Gance zeigt Arte ein einmaliges Gesamtkunstwerk in bester Restauration.
Es ist das erste internationale Mahnmal, mit dem als Zeichen der Versöhnung gemeinsam an die gefallenen Soldaten aller kriegsbeteiligten Nationen im Ersten Weltkrieg in Frankreich gedacht wird. In der als gigantischer „Ring der Erinnerung“ in die Erde eingelassenen Gedenkstätte in Notre-Dame-de-Lorette in Nord-Frankreich sind die Namen von rund 580 000 Gefallenen eingraviert.
Frankreich weiht eine Gedenkstätte des Ersten Weltkriegs ein – ohne Unterschied zwischen Freund und Feind. Auch Ehrengäste aus Deutschland sind an der Seite von Frankreichs Präsident Hollande.
Neben dem in Europa wütenden Krieg bieten auch die Kolonien in Afrika einen Kriegsschauplatz. Die Frankfurter Zeitung gibt am 10. November 1914 den Brief eines britischen Soldaten wieder, der vom Weltkrieg im Urwald berichtet.
Deutschlands chinesische Kolonialträume enden am 7. November 1914. Nach wochenlangen Kämpfen ergeben sich die Verteidiger Tsingtaos einer gewaltigen japanischen Übermacht. Von einem sinnlosen Ringen auf verlorenem Posten.
Deutschlands chinesische Kolonialträume enden am 7. November 1914. Nach wochenlangen Kämpfen ergeben sich die Verteidiger Tsingtaos einer gewaltigen japanischen Übermacht. Von einem sinnlosen Ringen auf verlorenem Posten.
Der Pingusson-Bau in Saarbrücken stand einst für kühne politische Visionen. Das Haus sieht noch schön aus, ist aber sanierungsbedürftig - gerade so wie die Europäische Union. Eine Ortsbegehung.
Gaza im Fadenkreuz: Schon kurz nach Beginn des Ersten Weltkriegs wird die Stadt von italienischen Kriegsschiffen beschossen. Viele der Bewohner fliehen, der Rest wird zwangsevakuiert.
Die Terroranschläge von Ottawa und Montreal stellen das Selbstbild einer ganzen Nation auf die Probe. Angst geht um, dass nun Jagd auf Uniformträger gemacht wird, denn Kanada beteiligt sich am Kampf gegen den „Islamischen Staat“.
An diesem Mittwoch sollte Edi Rama als erster albanischer Regierungschef seit 68 Jahren Belgrad besuchen. Serbien hat den Termin verschoben. Im F.A.Z.-Interview spricht Rama über das abgebrochene Skandal-Länderspiel und die Ängste der Nachbarländer vor einem Großalbanien.
Am 16. Januar 1946 wurde Richard Hesse in Halle zum sowjetischen NKWD bestellt, der Vorgängerorganisation des späteren KGB, und war anschließend spurlos verschwunden; es dauerte vier Jahre, bis seine Frau unterrichtet wurde.
Norbert Schwake ist Arzt und stammt aus Emmerich. Seit vierzig Jahren lebt er in Israel und ist längst Israeli geworden. In Nazareth kümmert er sich um den einzigen deutschen Soldatenfriedhof im Heiligen Land.
In London geht es gerade nur um Deutschland, zumindest in mehreren Ausstellungen. Warum die Briten sich derzeit so für uns interessieren – und warum es ihnen so schwer fällt, dieses Land zu verstehen.
Es hilft nicht weiter, in der Religion auch den Ursprung von Gewalt zu sehen. Aber auch ein bedingungsloser Pazifismus ist manchmal nicht das Richtige. Ein Gastbeitrag über eine riskante Gratwanderung angesichts des IS-Terrors.
Von Jubel war keine Spur, als 1914 die jungen Männer aus Dörfern wie Eichen, Windecken und Ostheim an die Front geschickt wurden. Eine aufwendige Ausstellung ist ihrem Schicksal gewidmet.
Und elegant in Feldgrau: Eine Ausstellung in Berlin zeigt, wie die Mode sich trotz und wegen der Schrecken des Ersten Weltkriegs emanzipieren konnte.
Hunger und Durst sind der schlimmste Feind der Soldaten, die in den Schlachten des Ersten Weltkriegs tagelang in den Schützengräben verharren. Die Frankfurter Zeitung veröffentlicht am 30. September 1914 eine mitleiderregende Schilderung des Kriegsgeschehens in Galizien.
Die künstlerischen Avantgarden feierten vor dem Ersten Weltkrieg ihre Hochzeit. Dem Krieg stehen die Künstler ambivalent gegenüber. Die Frankfurter Zeitung berichtet am 26. September 1914 über das Verhältnis von Krieg und bildender Kunst.
Die neue deutsche Mulmigkeit: Kommt es Ihnen auch so vor, als sei die Welt innerhalb kürzester Zeit viel gefährlicher geworden? Auf der Suche nach einem Gefühl.
Vermögensforscher Piketty sieht die unausweichliche Spaltung der westlichen Gesellschaften. Doch enthält seine Analyse zwei Kardinalfehler. Kritisches zu einem Wirtschaftsbestseller.
Die Angst vor einem globalen Konflikt hat seit dem Jahr 2000 deutlich zugenommen. Das geht aus einer bislang unveröffentlichten Allensbach-Umfrage hervor. Vor allem die jüngeren Deutschen halten einen neuen Weltkrieg für denkbar.
Viele afrikanische Kolonialsoldaten des Ersten Weltkriegs kamen in deutsche Kriegsgefangenschaft. Eine Ausstellung im Historischen Museum Frankfurt erinnert an dieses fast vergessene Kapitel.
Verdun, die an der Maas gelegene Stadt, geriet im Ersten Weltkrieg unter starken Beschuss. Wie Deutschland seine Armee in der lothringischen Region positioniert, vermeldet die Frankfurter Zeitung am 11. September 1914.
Wenige Wochen nach dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges kam der Vormarsch der deutschen Armeen in Frankreich an der Marne zum Stillstand. Doch selbst bei einem Erfolg in der Marne-Schlacht wäre ein Zweifrontenkrieg nicht mehr zu vermeiden gewesen.
Während des Ersten Weltkrieges entpuppte sich so mancher als Kriegslyriker. Die Frankfurter Zeitung druckte am 7. September ein Gedicht von Gerhart Hauptmann, das vom heiligen Vaterland, vom Kampf und vom Tod erzählt.
Der Erste Weltkrieg hat zweifellos tödlichere Innovationen hervorgebracht als den Einsatz von „Xylylbromid“ oder „Bromessigsäureethylester“, aber trotzdem stehen diese chemischen Verbindungen symbolisch für die Zeitenwende, die sich vor 100 Jahren vollzog.
Auf einer Insel bei Sansibar liegen deutsche Kriegsgräber versteckt. Und nur ein Mann kennt ihre Geschichte. Ein Besuch beim Friedhofswärter.
Vor 25 Jahren trampelten im österreichischen Burgenland DDR-Flüchtlinge den Eisernen Vorhang nieder. Seitdem wächst die Grenzregion zu Ungarn wirtschaftlich zusammen. Es gibt aber auch negative Seiten.
Nach der Kriegserklärung Deutschlands an Rußland nimmt die Frankfurter Zeitung am 19. August 1914 eine Bewertung des russischen Gegners vor: „In der offenen Feldschlacht und vor allem im Angriff sind die russischen Heere wenig zu fürchten.“
Aus Ignaz Millers Sicht waren „Überrüstung, Überschuldung und Übermut“ die entscheidenden Faktoren in der Juli-Krise 1914. Das Attentat von Sarajevo habe eine taktische Gelegenheit geboten, die dann die deutsche Reichsleitung entschlossen genutzt habe.
Die Presse verliert im Ersten Weltkrieg nach und nach ihre Unabhängigkeit. Die Frankfurter Zeitung führt am 17. August 1914 Nachrichten auf, bei denen ausländische Blätter gelogen haben sollen. Eine Fantasterei kreist um ein deutsches Kriegsschiff.
Satellit, Handy, Briefträger – trotz Telegrafietechnik setzen im Ersten Weltkrieg die kriegführenden Nationen auf Hunderttausende Brieftauben. Die Frankfurter Zeitung schildert am 15. August 1914, warum.
Der Westen muss den Kurden Waffen liefern: wegen eines vielfach wiederholten Schwurs und aus Gründen der eigenen Sicherheit