Nicolas Wolz „Und wir verrosten im Hafen“
Angesichts der Stacheldrahtwüsten der Westfront wird die maritime Seite des Ersten Weltkrieges meist vergessen. Hier führte die Kaiserliche Marine, eingesperrt in die Nordsee, einen merkwürdigen Krieg.
Angesichts der Stacheldrahtwüsten der Westfront wird die maritime Seite des Ersten Weltkrieges meist vergessen. Hier führte die Kaiserliche Marine, eingesperrt in die Nordsee, einen merkwürdigen Krieg.
Angesichts der Stacheldrahtwüsten der Westfront wird die maritime Seite des Ersten Weltkrieges meist vergessen. Hier führte die Kaiserliche Marine, eingesperrt in die Nordsee, einen merkwürdigen Krieg.
Vor einem Jahrhundert ließ die Staatengemeinschaft den Plan eines Staates für die Kurden fallen. Nun ist die Chance dafür wegen des Konflikte im Irak so gut wie selten zuvor.
In seinem Buch „Juli 1914. Der Countdown in den Krieg“ zeigt Sean McMeekin, wie in der Juli-Krise die Verantwortlichen in Europa va banque spielten.
Auf den Schlachtfeldern boten Feldpostbriefe die einzige Möglichkeit für Soldaten, mit ihren Familien zu kommunizieren. Die Frankfurter Zeitung druckte am 10. August 1914 einige Beispiele ab - aus der Vergangenheit und der Gegenwart des Ersten Weltkriegs.
In Wien stellt die Organisation erdölexportierender Länder ihren Monatsbericht vor, die Allianz präsentiert ihre Geschäftszahlen im zweiten Quartal und die japanische Notenbank gibt das Ergebnis der Sitzung des geldpolitischen Rats bekannt.
Wilde Tiere, Dschungel und der Mount Everest - bei Beckmann drehte sich alles um das Abenteuer. Das wird immer schwieriger zu finden. Schließlich gleichen die Restbestände der Natur vielerorts einem Vergnügungspark.
„In ganz Europa gehen die Lichter aus.“ An dieses prophetische Zitat zum Kriegseintritt vor 100 Jahren hat das Königreich nun erinnert. Auch in Downing Street Nummer 10 wurde es dunkel.
In einem französisch-deutschen Gemeinschaftsprojekt werden Tagebuchaufzeichnungen von zwei Deutschen und zwei Franzosen zu einer beeindruckenden privaten Perspektive auf die Kriegszeit zusammengestellt.
Im Ersten Weltkrieg übernahm Else Jaffé bis 1916 im Nationalen Frauendienst soziale Aufgaben. Die Parolen der Kriegspropaganda verfingen bei ihr, vor allem der perverse „Glaube an die deutsche Sendung“.
Glücklos im Vergleich zu den beiden westlichen Alliierten agierte das Deutsche Reich bei der Handhabung des 1914 von allen gesellschaftlichen Kräften getragenen Burgfriedens.
Mit ihrem organisatorischen und ideellen Engagement für die internationale Friedensbewegung hat Bertha von Suttner Geschichte geschrieben. Dazu gehört auch ihre Freundschaft mit Alfred Nobel.
Am 4. August 1914 griffen deutsche Truppen das neutrale Königreich Belgien an. Mit dem Einmarsch begann das vier Jahre dauernde Gemetzel auf den Schlachtfeldern Flanderns. In Lüttich gedachten König Philippe und Bundespräsident Gauck der Millionen Kriegsopfer.
Der Erste Weltkrieg wurde maßgeblich von Menschen begonnen, die von völlig falschen Annahmen ausgingen. Solche Staatsmänner gibt es auch heute noch, hundert Jahre später.
Gauck und Hollande werben für eine gemeinsame Kultur der Erinnerung an den Ersten Weltkrieg. Am Hartmannsweilerkopf im Elsass – dem „Menschenfresserberg“ – wehen die deutsche, die französische und die europäische Fahne.
Zum 100. Jahrestag des Beginns des Ersten Weltkriegs haben François Hollande und Joachim Gauck übersteigerten Nationalismus kritisiert. Die Präsidenten werben für ein geeintes Europa.
Die Salzburger Festspiele geben Ernst Tollers expressionistisches Antikriegsstück „Hinkemann“ aus dem Jahr 1922. Der junge Regisseur verhebt sich dabei. Immerhin gibt es viel Zuckerwatte und ein großes Karussell.
Zu Weihnachten 1914 stiegen Soldaten aus Schützengräben und spielten Fußball – mit den Feinden: Der Erste Weltkrieg, sagt CDU-Generalsekretär Peter Tauber im F.A.Z.-Interview, war Katalysator für die Entwicklung des Sports zur Massenbewegung.
Russland wirft der Ukraine vor, Satellitenbilder über den Absturz von Flug MH17 gefälscht zu haben. Derweil bereitet die russische Armee Manöver vor.
Nach grundlegender Renovierung eröffnet das Londoner Imperial War Museum mit einer beeindruckenden Präsentation zur Geschichte des Ersten Weltkriegs. Es geht um Wahrheit und Gedächtnis.
Für den ersten Weltkrieg musste das Zeitalter der Goldwährung in Deutschland enden. Reichsbankpräsident Rudolf Havenstein wurde zum „Generalgeldmarschall“.
Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel reist durch die ostdeutschen Bundesländer und vor dem Landgericht Ulm geht der Prozess zwischen der Sparkasse Ulm und der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg wegen der Kündigung gut verzinster Verträge weiter.
Als der Erste Weltkrieg begann, jubelte das gemeine Volk zwar vielerorts, aber vor allem für die Kameras. Und es wurden Phrasen gedroschen - vor allem von Intellektuellen, die es vorher und nachher besser wussten.
Vor hundert Jahren erklärte das Kaiserreich dem Zarenreich den Krieg. Die Reaktionen darauf waren sowohl in der Bevölkerung als auch in der politischen Führung ganz unterschiedlich.
Zwischen dem Attentat auf den österreichischen Thronfolger und dem Friedensvertrag von Versailles lagen fünf Jahre, in denen die Welt ins Chaos stürzte. Ein Überblick über die wichtigsten Ereignisse des Ersten Weltkriegs - in einer interaktiven Zeitleiste.
Am 1. August 1914 erklärte Deutschland Russland den Krieg - ein „reiner Verteidigungskrieg“, wie die „Frankfurter Zeitung“ schrieb. Lesen Sie im Faksimile, wie sie über den Beginn des Ersten Weltkriegs berichtete.
Es war einer der ersten industrialisierten Kriege der Menschheit. Mit allen Mitteln versuchten die Beteiligten des Ersten Weltkriegs, sich gegenseitig zu töten. In kaum einem Krieg wurden so viele neue Waffen eingesetzt - doch kriegsentscheidend waren die wenigsten.
Die Bilder aus den Schützengräben in Frankreich und Belgien sind für den Ersten Weltkrieg ikonisch geworden. Dass der Krieg aber auch komisch sein konnte, zuweilen sogar seltsam friedlich aussah, zeigen Aufnahmen aus einer lange unveröffentlichten Privatsammlung.
Während das Deutsche Reich im Westen die Entscheidung sucht, wird Ostpreußen von nur einer Armee verteidigt. Im August 1914 droht die russische Armee die deutschen Truppen einzukesseln. Die setzt bei Tannenberg am 26. August alles auf eine Karte.
Am 31. Juli 1914, dem Vorabend der deutschen Kriegserklärung an Russland, eint eine einzige Frage das Land: Wann erfolgt die Generalmobilmachung? Lesen Sie im Faksimile, wie die „Frankfurter Zeitung“ über den Beginn des Ersten Weltkriegs berichtete.
Ganz Deutschland eint zu Kriegsbeginn 1914 ein patriotisches „August-Erlebnis“ - der berühmte „Burgfrieden“. Viele Soldaten ziehen begeistert ins Feld. So weit der Mythos. Längst aber hat die Forschung herausgefunden: Die Wirklichkeit sah anders aus.
Im Idyll von Bad Ischl unterzeichnete Kaiser Franz Joseph I. die Kriegserklärung an Serbien. Der greise Monarch an der Spitze eines zerstrittenen Vielvölkerstaats riskierte einen „Befreiungsschlag“ - und verlor alles.
Es darf ab- und auch aufgerechnet werden: Jörg Friedrich inszeniert sprachgewaltig und mit einem dichten Teppich aus Schlachtenbeschreibungen den Ersten Weltkrieg.
Heute vor hundert Jahren begann mit der österreichischen Kriegserklärung an Serbien der Erste Weltkrieg. Schon die ersten Kampfhandlungen zeigen, wie planlos die Militärs agierten. Und dass die von ihnen angenommenen Voraussetzungen falsch waren.
Der Ausbruch des Ersten Weltkriegs hat eine lange Vorgeschichte. Zum Auslöser der Selbstzerstörung Europas, schreibt der australische Historiker Christopher Clark, wurde ein bis heute nicht befriedeter Nebenschauplatz: der Balkan.
Kaum eine Institution hat mehr aus ihrer Geschichte gelernt als die evangelische Kirche. Deutschland soll sich militärisch zurückhalten. Aber hält die Position modernen Herausforderungen stand?